Der ultimative Pommesbudentest

Grenzland-Grill

Große Riet, auf dem Parkplatz vom Grenzland-Baumarkt, Wegberg
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9.00 - 18.00 Uhr
Getestet am 14.01.2005

Dass der Grenzland-Grill nicht unbedingt mit den anderen Frittenbuden zu vergleichen ist war uns schon bei den Öffnungszeiten klar: Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr (reicht für die Schnuten gerade mal zum Mittagessen), und auch die Lage mitten auf dem Parkplatz des Baumarktes lässt darauf schließen, dass sich die Stammkundschaft eher aus den Arbeitern und Angestellten des nahegelegenen "Industriegebiets" rekrutiert.Die Bude selbst sieht von innen besser aus als von außen, Platz genug zum Imbiss vor Ort ist gegeben, alles sieht sauber (wenn hinter der Theke auch ein bisschen unstrukturiert) aus. Das Angebot bei den klassischen Pommesbudengerichten ist begrenzt, dafür gibt es einen täglich wechselnden Mittagstisch - und tütenweise Äpfel vom "Bauern nebenan".

Unsere Bestellung wird schnell entgegengenommen, allerdings erwarten wir schon, dass man nicht mitten in der Bestellaufnahme wieder in die Küche geht - Punktabzug! Das Essen wird recht schnell zubereitet, den Schnutensonderwünschen wird brav nachgekommen. Die Verpackung der Fritten ist nicht umwerfend, aber das große Stirnrunzeln kommt erst bei der Rechnung: 7 € bedeuten mit Abstand das Schlusslicht im bisherigen Test!

Nun aber zum wichtigsten, dem Geschmack: Der Wurst schmeckt man deutlich an, dass sich der Grenzlandgrill eher im Metzgerskreisen bewegt - deutlich anders als die Standardwürste. (Hier scheiden sich aber die Geschmäcker: Stef nimmt dies lediglich zur Kenntnis, Benedikt gefällt es ausgesprochen gut). Die Soße ist vom Geschmack her ordentlich, und es ist sogar eine gewisse Schärfe zu erkennen - da gibt es ja bei fast allen Buden noch ziemlichen Lernbedarf. Auch die Pommes sind okay (erfreulich unfettig, aber recht unterschiedlich gebräunt), allerdings ist die Menge der Fritten gemessen am Preis von 2 Euro schlichtweg eine Unverschämtheit zu nennen!

Fazit:

Allein schon die Öffnungszeiten und die Preisgestaltung lassen die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Schnuten häufiger im Grenzland-Grill einfinden, eher gering ausfallen. Das Essen selbst war okay, in anderen Buden war es besser, ebenso der Amusementfaktor. Und der große Parkplatz allein haut das Urteil nicht mehr raus: Nee, war nix, üben!






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Bzzzzzzzzzzz am 16.01.2005 11:04:54     [ Nach oben ]