Der ultimative Pommesbudentest

Outtakes

Zugegeben, so ganz nüchtern waren wir nicht, als wir den Pommesbudentest begonnen hatten. Und irgendwie muss(te) bei der Auswertung und Formulierung der Testergebnisse auch ein gewisses Level an "geistiger Breite" erreicht sein. Dass in einem solchen Fall hin und wieder mal die Gehirnwindungen nicht so ganz in Einklang mit der Zungenkoordination stehen und dies mitunter zu sehr kreativen Satz- und Wortneuschöpfungen führt dürfte nicht verwundern. Einige dieser sprachlichen Ergüsse haben wir festgehalten. Natürlich wissen wir, dass man live dabei oder zumindest in der entsprechenden Stimmung sein muss, um die Genialität dieser Klöpse zu würdigen. Aber was können wir dafür, wenn ihr so selten bei uns seid? In diesem Sinne also:

Pannen, die wir nicht online stellen wollten: Hier sind sie!

Sowas darf man nicht erst nüchtern online stellen, weil....... dann täte man es nämlich nicht.
(Stef)

Ich habe mir gerade vorgestellt ich wüsste nicht wovon ich rede wenn ich das nicht selbst geschrieben hätte. Ich wüsste dann auch nicht wovon ich dann rede.
(Benedikt)

Nimm die Nüsse auch mit, ich mag's lieber gerade salzig - bis auf ein Hanuta oder so dazwischendurch
(Stef, tief übergebeugt in einem Berg Süßigkeiten grabend)

Bei ihm ist die Wurst ... *schnipp* einen Hauch geordneter
(Benedikt)

Der Koch chefft und guckt....
(Stef)

Wir sind ja an Eloquenzität mal wieder nicht zu schlagen.
(Benedikt, auf dem Klo zu sich selbst)

Weißt du, dass es erst zehn uhr sind?
(Stef, nach einem Blick auf die Uhr Benedikt verdutzt ansehend).

S: Die Soße ist schmackhaft aber unspektakulär, die Pommes sind unterschiedlich kross aber einheitlich geschmacksneutral, und pikant ist auch nicht der treffende Begriff.
B: *pruuuuust*
S: Ist das zu böse?
B: Ja, eindeutig, aber es ist konservierungswürdig.
(Dialog während der Suche nach einer geeigneten Formulierung)

Hast du schon die ganze Wasserflasche ausgemacht?
(Benedikt, am Kühlschrank stehend, zu Stef, der nicht da ist)

B: Los, schnell, tipp!
S: Geht nicht (verzweifelnd fuchtelnd)
(Ganz normaler Dialog während des Texttippens...)

B: Eigentlich sollte dieser Satz alles böse etwas relativieren...aber
S: Das tut er, Liebes, nach unten
(Ebenfalls ein ganz normaler Dialog während des Texttippens...)

Was war nochmal dein letztes böses Wort?
(Stef zu Benedikt beim Texttippen)

Der ist ja mal schnell
(Stef, den Cursor suchend)

Bzzzzzzzzz. Oh, ist das hell...
(Beide, ständig, nach jedem Test...)

Für die beiden Damen vom Grill. (Pause) Oh, es beginnt zu menstruieren
(Benedikt während des ersten Wortbeitrages)

B: Du bist ja nur noch Haut und Knochen.
S: Sag ich ja
B: Boah, hast du viel Haut.
(Dialog, während Benedikt Stef als Kissen missbraucht)

S: Gab's noch was zur Zubereitung zu schreiben?
B: Ja. (Lange Pause)
S: Soll ich das alles aufschreiben?
B: Hach, mach nicht so eine Hektik. Du lässt mir ja gar keine Zeit zu menstruieren. Damit ich weiß was ich denke muss ich mir doch zuhören.
(Typischer Dialog beim Formulieren)

Ne Wurst kann nicht neutral schmecken, eine Karteikarte schmeckt neutral
(Benedikt, Stefs Formulierungen kritisierend)

"Der wurde Gastraum umgestaltet, [...]"
(Auszug aus der Rohversion)

Soll ja knallen, nicht schmecken!
(Stef, als es heiß wurde...)

Hach *seuftz* Ich bin so scheiße!
(Benedikt, inbrünstig)

+tippend+ "ff" "fff" *fragend guck* *Kopf schüttel* +tipp+ "ff" *fragend guck* [verbal] "ff?" - "f!" - "f oder ff?" - "f!" +tipp+ "ff"
(Dialog um das Wort "Chef(f)" auf den folgender Dialog folgte: "Das kriegen wir aber nicht in ein Zitat rein, oder?" *zweifelnd lächelnd* "Kannstes ja mal versuchen!" +tippel+)

"Da unser 400. Schnutentag auf einen Montag fiel wir standesgemäß: Der..."
(Stef: Der Satz ist noch nicht ganz rund. Benedikt: Nö, da könnte man noch ein bisschen dran feilen)

"Nachdem sie den Preis für die ihr bisher unbekannte Currywurst spezial in der Gaststube beim Chef erfragen gegangen war, präsentierte sie uns die Rechnung, wobei ihr auffiel, dass die Frikadelle fehlte."
(aus der Rohversion. Stefan meint das sei der typischte Benediktsatz. Benedikt stimmt dem erst nach der dritten Lesung zu und erkennt im Grunde das Erbe seines Vaters...)

"Nachdem also der erste Teil nicht so der ganz große Punktelieferant wurde gab es ja immer noch die Hoffnung, dass ein wirklich gutes Essen noch etwas retten würde."
(dieser Satz ist so holprig, der muss stehen bleiben)

Bäh, ich mag keinen Süßkram mehr...
(Stefan, überzeugt, nach einer Tüte und einem Riegel KiSchok)

Die Unmissverständlichkeit geht in Kommata unter
(Benedikt, noch in einer frühen Schreibphase)

Käthe hat jetzt zu, oder?
(Benedikt während des Tests mindestens vier mal - zuletzt morgens um 0:40 Uhr)

Ui! Uijuijui - hoppala!
(Der Schnutenchor)





Bzzzzzzzzzzz am 19.03.2005 01:35:52     [ Nach oben ]