Waldmusik
Dass uns hier im Wald besonders die Stille beeindruckt hatte ich ja schon das ein oder andere Mal erwähnt. Heute war’s aber mal notwendig, mit Discman durch den herbstlichen Wald zu spazieren: Die neue Chris de Burgh-CD war im Briefkasten. Ich mag seine Musik ja schon seit den frühen 80ern, auch wenn er in den 90ern manche Peinlichkeit Plattheiten veröffentlicht hat. Mit dem letzten Album “The Road To Freedom” hatte er aber schon wieder den Bogen zu seinen ganz frühen Werken aus den 70ern gespannt, und mit dem neuen Album “The Storyman” geht er diesen Weg anscheinend konsequent weiter. Neben ein paar afrikanischen und orientalischen Einsprengseln arbeitet er viel mit Chor und Orchester - naja, der Mann geht ja auch scharf auf die 60 zu *schluck*. Vor allem diese Bombast-Stücke geben eine herrliche Geräuschkulisse bei einem Herbstspaziergang ab. Aber das gesamte Album überzeugt, ein klein wenig schwächelt ausgerechnet die Singleauskopplung “One World”. Nee, is klar. Jetzt lauschen also wahrscheinlich diverse Rehe hier in der Gegend verwundert ob der schönen und lauten Musik, und falls sie angelockt zum Fenster reinschauen sollten sehen sie einen Stef, der träumend in den als Inlay beigepackten Geschichten liest… Vielen Dank, Seebärchen, für den schnellen Import aus dem Ausland Köln! ![]()