Nochmal Rommerskirchen
Heute war mal wieder eine kleine Hausbesichtigung zu dritt an der Reihe: Ein idyllischer Fachwerkhof in Rommerskirchen wurde als “Liebhaberobjekt” angeboten. Klang alles sehr interessant, und zumindest das Erdgeschoss mit einem sehr langen Wohnzimmer (eine ehemalige Sattlerei), einer gemütlichen Küche, dazu der kleine Innenhof und der große, recht verwilderte Garten sahen schon sehr schmuck aus und machten Laune auf mehr. Im Obergeschoss wurden allerdings einige Zweifel geweckt: Nicht nur, dass die Zimmer doch sehr klein und dunkel waren und der Boden kräftig schwang, bei der Enge hätte es wohl nicht lange gedauert, bis der Hausfrieden ernsthaft in Gefahr gerät. Mal abgesehen davon, dass die Böden zwei Wasserbetten wahrscheinlich gar nicht verkraftet hätten, wären uns wohl bei der steilen Treppe auch die Umzugshelfer an den Kragen gegangen. Flair hatte das Häuschen nun wirklich, aber insgesamt wäre es wohl zu eng gewesen - und auch nicht gerade preiswert. Dass wir das ganze nicht weiter verfolgen liegt aber auch daran, dass auf Danielas Nachfrage, zu wann das Haus denn frei wäre, die - doch recht überraschende - Antwort “zum 1.12.” kam. Wenigstens räumte die Vermieterin ein, dass sie sich wohl bei der Angabe im Immobilienscout geirrt hätte. Jo, hätte uns runde 140 Kilometer Anfahrtsweg erspart. Danke!
Die Wohnung, die wir uns gestern in Klinkum angeschaut haben, kommt leider auch nicht in Frage: Die beiden Wohnzimmer wären zu ungleich gewesen, außerdem so direkt an der Straße, och, das muss dann doch nicht unbedingt sein. Es bleibt also spannend bei uns.


Endlich haben wir es doch noch geschafft, einmal
Nachdem wir heute feststellen mussten, dass wieder eine
“Wohnen in einem renoviertem Bauernhaus” lockte uns diesmal nach Arsbeck. Was schon ganz gut klang wurde bei der Besichtigung nochmal um Längen übertroffen: Ein komplett nach biologischen Gesichtspunkten renoviertes Haus. Der Vermieter, der nicht nur in sondern auch um das Haus herum alles in Eigenregie liebevoll restauriert und angelegt hat, erzählte voller Begeisterung, und wir müssen sagen, unser Staunen wuchs und wuchs. Nach Besichtigung der eigentlichen Wohnung wurden wir noch um den gesamten Komplex herumgeführt, und es wurde viel gezeigt und erklärt. Besonders vom Schwimmteich war Benedikt angetan. Die Wohnung selbst - 1.Stock und Dachgeschoss - ist durch die Schrägen relativ klein gehalten, aber für uns wäre es allemal ausreichend. Allein der Stellplatz ist quasi nicht vorhanden. Das größte Problem allerdings gestaltet sich beim Terminkalender: Die Wohnung wird erst zum 1.12. frei. 
Nachdem die Viecher Stef in den letzten Wochen so fies, hinterhältig und brutal drangsaliert haben traf es sich gut, dass Benedikt heute auf dem Heimweg vom “Gasmann” an einem IKEA-Laden vorbeikam. Ätsch, das habt ihr jetzt davon, stecht jemand anderen!