Wie schon im letzten Jahr vergnügen sich die Schnuten beim Highlight der deutschen Tevau-Kultur. Alles wichtige war parat:

Versteht sich, dass der Abend wie zu Urzeiten mit einem Käseigel begonnen wird. Naja, in Ermangelung eines Igels diesmal halt das Käsebrettchen.

Der Finne an sich neigt ja gerne mal ein wenig zum Bombast, und mit der Show dürfte das TV-Budget bereits bis 2015 aufgebraucht sein. Leider kamen die Beiträge dieses Jahr nicht so wirklich in Gang, und schon bevor der sterbende moldawische Schwan sang wurde es Zeit für die Himbeeren. Die slovenische Frau Milster nötigte uns quasi zur Marshmellowcreme, und spätestens nach der englischen Katastrophe versuchten wir unseren Frust in Chips zu ertränken. Diesmal probierten wir die bunten Terra Original Chips - aus 6 verschiedenen Kartoffelsorten. Schwer lecker!

Nein, es gab nicht nur Katastrophen - obwohl es unserer Meinung nach gegen Ende immer grausamer wurde. Aber über Geschmack lässt sich ja nicht usw. Der deutsche Beitrag gefiel uns ausgesprochen gut, unser Favorit war aber - neben der Augsburger Puppenkiste in Glitterdeko aus der Ukraine - der französische Beitrag. Offensichtlich standen wir mit der Meinung aber recht verlassen da - das Lied wurde Drittletzter, und auch in der anschließenden Grand Prix Party - wie üblich von der grande Dame der Comedy, Thomas Herrmanns, moderiert - wurde böse darüber abgelästert. Apropos Grand Prix Party: Sorry, aber uns erinnerte die Performance der eingedeutschten Abba-Lieder eher an ein Hausfrauenballett. Muss man das im Fernsehen übertragen?
Naja, ansonsten ist die Sendung halt ein Muss, aber es ist gut, sich wieder 12 Monate lang davon erholen zu können. Auch im nächsten Jahr werden wir wieder den mitunter herrlich ironischen Kommentaren Peter Urbans lauschen und zusammen auf “Germany 12 points†hoffen. Noch ein abschließender Satz zu der Punktevergabe: Wenn auf etwas Verlass ist, dann darauf, dass die Punktevergeber alle Klischees bedienen - aber auch wirklich alle! Herrlich, danke!