Dreistundenurlaub

Wenn man zu großen Teilen auch an den Wochenenden arbeitet haben schon ganz kurze Ausflüge mitunter Urlaubscharakter. Zumal wenn man dahin fährt, wo der gemeine Ostseeurlauber logiert – so bei unserem Sonntagsausflug nach Kühlungsborn. Wir hatten beide vergessen – oder verdrängt? – wie touristisch verseucht okkupiert doch dieses Städtchen ist. Allerdings tut diese Tatsache unserem Urlaubsgefühl keinerlei Abbruch.

Wenn von schöner Bäderarchitektur die Rede ist meint man gerne Warnemünde oder die Seebäder auf Usedom, aber Kühlungsborn, das übrigens 1938 aus einem Zusammenschluss der Gemeinden Brunshaupten, Fulgen und Arendsee entstand, muss sich dahinter nicht verstecken. Wobei wir stellvertretend diese hypche „Prinzessinnenvilla“ knipsen:

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Entspannt mischen wir uns unter die Touristen und flanieren ein wenig die Promenade entlang, diesmal gänzlich entspannt und ohne Angst, von rücksichtslosen Radfahrern über den Haufen gebrettert zu werden:

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Nach einem leckeren Eiskaffee – schließlich muss man ja den Sommer adäquat verabschieden – ist der „Dreistundenurlaub“ auch schon wieder vorbei. Er tat gut, aber wir freuen uns doch schon auf den richtigen Urlaub in drei Wochen. Der dauert dann auch voraussichtlich etwas länger als drei Stunden. 😉

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Urlaubstag an der Ostsee

Die Schnuten gönnen sich nach Ewigkeiten mal wieder einen Urlaubstag, und zwar – an der Ostsee. Diesmal zieht es uns auf die Insel Usedom, genauer gesagt nach Heringsdorf. Dort treffen wir, ganz spontan und unerwartet, zwei Gestalten, die sich unheimlich über unseren Besuch zu freuen scheinen:

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Nachdem man sich von dem Schreck erholt und den größten Hunger bei einem leckeren Essen gestillt hat wird es Zeit für Sightseeing und einen kleinen Verdauungsspaziergang. Das Ziel ist Ahlbeck, wo man sich, nach diesem Gewaltmarsch, natürlich erst mal bei Kaffee und Kuchen stärken muss. Und natürlich, als alter Loriot-Fan, auch die Ahlbecker Seebrücke besucht.

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Wobei, zugegeben, die Seebrücke in Heringsdorf noch deutlich beeindruckender ist. Gut genudelt geht es wieder zurück nach Heringsdorf, wo man sich, völlig entkräftet, erst mal wieder zur Erholung nieder lässt:

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Und natürlich geht auch dieser Tag nicht gänzliche ohne Dampferei ab, selbst der Seebär wird wieder mal genötigt:

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Ja, das ist wahre Dampferleidenschaft!

Nach einem abschließenden Snack „Na gut, dann esse ich eben auch eine Suppe“ geht’s für die Schnuten wieder zurück in die Heimat. Fotos des genialen Sonnenuntergangs auf der Rückfahrt entfallen, weil a) es sich aus fahrenden Autos nicht so gut knipst, b) ein solch schöner Himmel einfach nicht auf Fotos zu bannen ist und c) man mittlerweile lieber einfach nur live genießt statt durch die Linse.

Fazit: Ein richtig schöner Urlaubstag, der einfach nur gut tat, und bei dem man nach einem Jahr endlich wieder liebe Freunde live sehen konnte.

Nur eines noch, liebe Heringsdorfer Gemeindeverwaltung: Dass es in eurem Dorf so gut wie keine Parkplätze gibt – okay. Es wäre aber durchaus praktisch, einen diesbezüglichen Hinweis nicht in irgend einer Seitenstraße, dazu noch gut von Bäumen zugewachsen, aufzustellen, sondern am Ortseingang. Hätte uns eine halbe Stunde Gurkerei erspart.

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An der Behauptung „Menschen, die am Meer wohnen, sind in ihrem ganzen Leben seltener am Strand als Touristen in ihrem dreiwöchigen Urlaub“ ist schon ein bisschen was dran. Aber wenn man dann mal Zeit, Muße und Verlangen nach einem Strandausflug hat ist der Anfahrtsweg ein kurzer und eine Hotelbuchung nicht nötig.

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Und wenn das Wetter dann noch so mitspielt wie heute Abend…

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Urlaubstag

Liebe Freunde, die wir zum Teil seit Jahren nicht mehr gesehen haben, verbringen ihren Urlaub ganz in der Nähe. Naja, was man in einem solchen Flächenland eben unter „Nähe“ versteht. 😉 Jedenfalls statteten sie uns heute einen Besuch ab, und zu diesem Ehrentag haben wir uns tatsächlich heute mal frei genommen! Und was böte sich bei diesem Wetter besser an als ein Besuch am Strand? Richtig: Nix. 🙂

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Ja, wir haben den Tag genossen. Und ja, wir werden morgen über einen Sonnenbrand jammern.

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