Ein Hochsommertag im Mai

Urlaubstag, hochsommerliches Wetter – das schreit geradezu nach einem Ausflug an die Küste! Auch diesmal ging es wieder Richtung Osten, allerdings etwas weiter weg als bei unserem letzten Trip. Wir waren schon seit Ewigkeiten nicht mehr auf dem Darß, also nix wie Dampfen und Sonnenbrillen geschnappt und ab.

Den ersten Stopp gab es in Ahrenshoop, wo wir uns, in Ermangelung eines ausgedehnten Frühstücks, erst mal mit sehr leckerem selbstgebackenen Kuchen versorgen ließen.

Das Café Stübchen am Ortseingang des Ortsteils Niehagen ist sehr zu empfehlen. Tipp: Direkt zwei Stück Kuchen bestellen. Nicht, dass die Stücke dort so klein wären, aber sie schmecken einfach so gut, und bevor dann das letzte Stück Himbeer-Mandel-Streusel weg ist… Ja, wir sprechen aus Erfahrung. 😉

Der kleine Spaziergang durch Ahrenshoop bescherte uns hübsche Häuschen, eine putzige Kirche

…und einen wunderschönen Blick auf die Weite der Boddenlandschaft.

Weiter ging es Richtung Darß. Kleiner Tipp: Wenn die durchfahrenen Dörfer zu klein erscheinen, einfach mal die Hauptstraße verlassen und durch den Ort fahren, zum Beispiel durch Born. Die Häuschen dort sind ebenso traumhaft wie die Stille am Bodden.

Ja, wenn man mal den Jackpot knackt und sich zur Ruhe setzt…

Prerow haben wir diesmal links liegen gelassen – für einen Spaziergang zum Weststrand war es dann doch ein bisschen zu spät – und sind weiter nach Zingst. Die Strände auf dem Darß sind ein Traum: Feinster Sand und Platz satt – jedenfalls wenn man außerhalb der Hauptsaison und unter der Woche dort ist. 😉

Natürlich wurden wieder ein paar Fotos geschossen…

Und dass der feine Sandstrand zu einem ausgedehnten Spaziergang einlud ist klar:

Schließlich musste ja noch dieses komische Teil am Ende der Seebrücke genauer inspiziert werden:

Ah, eine Tauchgondel! Leider waren wir für die letzte Fahrt etwas zu spät, aber aufgeschoben ist ja nicht undsoweiter.

Noch einen letzten Blick auf das „Ohwieschön“…

…und dann ging es auch schon wieder Richtung Heimat.

Wir haben den Urlaubstag beide schwer genossen – und noch nicht mal einen Sonnenbrand davongetragen. 🙂

 

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Den Sommer locken

Verabschiedet hatten wir den letzten Sommer mit einem kleinen Ausflug nach Kühlungsborn – was liegt also näher, als den „neuen Sommer“ mit einem eben solchen Ausflug zu begrüßen – oder ihn zumindest zu locken?
Diesmal geht es in den Westteil, der deutlich weniger touristisch verseucht zu sein scheint, aber in den letzten Jahren auch ganz nett heraus geputzt wurde.
Einige sehr schön restaurierte Häuser sieht man dort…


…allerdings auch einige Gebäude, die noch ein wenig der Pflege bedürfen…


…oder vielleicht besser direkt abgerissen werden könnten:


Strand jedenfalls gibt es im Westen Kühlungsborns üppig…


…den man dann auch, da zu dieser Jahreszeit noch recht leer, zum entspannten Sonne tanken nutzt.


Und wenn dann die Sonne auch noch so herrlich auf die Terrasse des indischen Restaurants – welches man schon vor Jahren als gut befunden hat aber viel zu selten besucht – scheint…

…können wir natürlich nicht widerstehen.

Dieses zusätzlichen Hinweises, dass wir in einer Urlaubsregion wohnen…

…hätte es gar nicht bedurft, es ist auch so ein schöner und erholsamer 3-Stunden-Urlaub. 🙂

Jetzt muss dann nur noch der Sommer auch wirklich kommen – oder zumindest seinen kleinen Bruder, den Frühling schicken. Wir wären bereit.

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Carpe diem

Wenn schon mal beide Schnuten frei haben, lieber Besuch da ist und dann auch noch das Wetter mitspielt, muss man einfach den Tag genießen!

Post-Frühstücks-Schlummer

Ab an die Wasserkante

Büschen dampfen…

Büschen gucken…

Büschen gucken und dampfen.

Und jetzt alle zusammen!

Dieser rundum genossene Tag ist schon zwei Wochen her, aber bis dann mal die Fotos entwickelt sind und man wieder Zeit hat, sich an die Schreibmaschine zu setzen… oder so… ihr kennt das. 😉

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Dreistundenurlaub

Wenn man zu großen Teilen auch an den Wochenenden arbeitet haben schon ganz kurze Ausflüge mitunter Urlaubscharakter. Zumal wenn man dahin fährt, wo der gemeine Ostseeurlauber logiert – so bei unserem Sonntagsausflug nach Kühlungsborn. Wir hatten beide vergessen – oder verdrängt? – wie touristisch verseucht okkupiert doch dieses Städtchen ist. Allerdings tut diese Tatsache unserem Urlaubsgefühl keinerlei Abbruch.

Wenn von schöner Bäderarchitektur die Rede ist meint man gerne Warnemünde oder die Seebäder auf Usedom, aber Kühlungsborn, das übrigens 1938 aus einem Zusammenschluss der Gemeinden Brunshaupten, Fulgen und Arendsee entstand, muss sich dahinter nicht verstecken. Wobei wir stellvertretend diese hypche „Prinzessinnenvilla“ knipsen:

201609prinzessinnenvilla

Entspannt mischen wir uns unter die Touristen und flanieren ein wenig die Promenade entlang, diesmal gänzlich entspannt und ohne Angst, von rücksichtslosen Radfahrern über den Haufen gebrettert zu werden:

201609radlospromenade2

Nach einem leckeren Eiskaffee – schließlich muss man ja den Sommer adäquat verabschieden – ist der „Dreistundenurlaub“ auch schon wieder vorbei. Er tat gut, aber wir freuen uns doch schon auf den richtigen Urlaub in drei Wochen. Der dauert dann auch voraussichtlich etwas länger als drei Stunden. 😉

201609eiscafe

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Urlaubstag an der Ostsee

Die Schnuten gönnen sich nach Ewigkeiten mal wieder einen Urlaubstag, und zwar – an der Ostsee. Diesmal zieht es uns auf die Insel Usedom, genauer gesagt nach Heringsdorf. Dort treffen wir, ganz spontan und unerwartet, zwei Gestalten, die sich unheimlich über unseren Besuch zu freuen scheinen:

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Nachdem man sich von dem Schreck erholt und den größten Hunger bei einem leckeren Essen gestillt hat wird es Zeit für Sightseeing und einen kleinen Verdauungsspaziergang. Das Ziel ist Ahlbeck, wo man sich, nach diesem Gewaltmarsch, natürlich erst mal bei Kaffee und Kuchen stärken muss. Und natürlich, als alter Loriot-Fan, auch die Ahlbecker Seebrücke besucht.

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Wobei, zugegeben, die Seebrücke in Heringsdorf noch deutlich beeindruckender ist. Gut genudelt geht es wieder zurück nach Heringsdorf, wo man sich, völlig entkräftet, erst mal wieder zur Erholung nieder lässt:

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Und natürlich geht auch dieser Tag nicht gänzliche ohne Dampferei ab, selbst der Seebär wird wieder mal genötigt:

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Ja, das ist wahre Dampferleidenschaft!

Nach einem abschließenden Snack „Na gut, dann esse ich eben auch eine Suppe“ geht’s für die Schnuten wieder zurück in die Heimat. Fotos des genialen Sonnenuntergangs auf der Rückfahrt entfallen, weil a) es sich aus fahrenden Autos nicht so gut knipst, b) ein solch schöner Himmel einfach nicht auf Fotos zu bannen ist und c) man mittlerweile lieber einfach nur live genießt statt durch die Linse.

Fazit: Ein richtig schöner Urlaubstag, der einfach nur gut tat, und bei dem man nach einem Jahr endlich wieder liebe Freunde live sehen konnte.

Nur eines noch, liebe Heringsdorfer Gemeindeverwaltung: Dass es in eurem Dorf so gut wie keine Parkplätze gibt – okay. Es wäre aber durchaus praktisch, einen diesbezüglichen Hinweis nicht in irgend einer Seitenstraße, dazu noch gut von Bäumen zugewachsen, aufzustellen, sondern am Ortseingang. Hätte uns eine halbe Stunde Gurkerei erspart.

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An der Behauptung „Menschen, die am Meer wohnen, sind in ihrem ganzen Leben seltener am Strand als Touristen in ihrem dreiwöchigen Urlaub“ ist schon ein bisschen was dran. Aber wenn man dann mal Zeit, Muße und Verlangen nach einem Strandausflug hat ist der Anfahrtsweg ein kurzer und eine Hotelbuchung nicht nötig.

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Und wenn das Wetter dann noch so mitspielt wie heute Abend…

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