Urlaubsabschluss – Natur und Kultur

Nachdem uns ausgerechnet in unserem Kurzurlaub die Sonne im Stich zu lassen schien wird der letzte Tag doch nochmal richtig sommerlich, und das nutzen wir zu einem kleinen Ausflug. Inspiriert durch unseren Besuch im Miniland wollen wir uns mal zwei der Miniaturen im Original ansehen.

Eher durch Zufall gibt es einen kleinen Zwischenstopp – die Schnuten sehen nämlich einen Aussichtsturm, und der will geentert werden. Der kurze Aufstieg auf die Höhe und die 126 Stufen wird mit einem herrlichen Blick auf den Krakower See belohnt:

Nach diesem anstrengenden Auf- und Abstieg muss man sich erst mal mit einem Eis stärken…

…um dann ausgeruht diese herrliche zum Verkauf stehende Immobilie zu erkunden: Eine ehemalige Berufsschule für Radio- und Fernsehtechnik, die seit der Wende leer steht und ohne Absperrung oder Betreten verboten-Schilder zu einer Erkundung einlädt.

Auch wenn wir recht beeindruckt sind verzichten wir auf ein Kaufgebot und ziehen weiter zu unserem eigentlichen ersten Ziel, der Klosteranlage Dobbertin. Im Miniland war lediglich die Klosterkirche aufgestellt:

Allerdings ist diese nur ein kleiner – wenn auch wohl der wichtigste – Teil der Anlage, die wunderschön am sehr stillen Dobbertiner See liegt.

Schließlich geht es weiter zum letzten Ziel, dem Güstrower Schloss, das zumindest die eine Schnute nur in dieser Version kennt:

Das Original ist wirklich gut getroffen:

So viel Kultur macht natürlich hungrig, und wir lassen uns von Herrn Google eine Pizzeria empfehlen, nur ein paar Meter zu Fuß entfernt. Von außen gibt die Pizzeria am Marktplatz wirklich nicht all zu viel her, aber die Pizzen sind der absolute Hammer!

Die gefühlten 5000 Kalorien wollen ein wenig zurechtgerückt werden, und so schauen wir uns die recht schöne Güstrower Altstadt

…inklusive des rosafarbenen (!) Rathauses an:

Sicherlich werden wir Güstrow noch mal einen Besuch abstatten, und das nicht nur wegen der leckeren Pizza. 😉

Schön war er, der Ausflug, und eigentlich müsste man direkt noch ein paar Urlaubstage ranhängen, schließlich gibt es in der Region noch so einige hübsche Ecken, die erkundet werden wollen. Aber der Sommer ist ja noch nicht zu Ende, ansonsten spätestens im nächsten Jahr…

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Das ist ja alles so klein hier

Wenn wir mal Urlaub haben, müssen wir mal die kleinen Ausflugsziele hier in der Nähe abklappern sprach der Stef vor geraumer Zeit. Und da wir gerade ein paar freie Tage haben…

Unser Ausflug führt uns nach Göldenitz, genauer gesagt ins dortige Miniland Mecklenburg-Vorpommern, einem Miniatur- und Landschaftspark, ungefähr eine halbe Autostunde südöstlich von Rostock. Auf viereinhalb Hektar sind fast 70 Miniaturmodelle diverser Sehenswürdigkeiten, nach Regionen unterteilt, aufgestellt.

So kann man ganz entspannt einen Spaziergang durch den schönen Park genießen und dabei viele Sehenswürdigkeiten bestaunen – die man zum größten Teil auch im Original noch nie gesehen hat.

Aber auch uns bekannte Bauten, wie das Doberaner Münster, können wir en miniature bewundern:

Und natürlich Bauten, die man sich schon immer mal ansehen wollte, wie die beiden Leuchttürme am Kap Arkona:

Die Miniaturen sind mit viel Liebe zum Detail erstellt…

…und werden zum großen Teil hübsch arrangiert präsentiert:

Auch auf aktuelle Situationen wird eingegangen, so kann man zum Beispiel Rostocks Miniaturen, ein Haus aus der Langen Straße und das Steintor…

…passend zu der momentanen Baustellensituation in Rostock nur über „Umwege“ erreichen. 😉

Zwischendurch gönnt man sich mal eine kleine Pause mit Blick auf den Warnemünder Leuchtturm inklusive Teepott

…oder im Molli, der vielleicht nicht ganz so detailgetreu nachgebaut wurde. 😉

Das Wetter spielt freundlicherweise mit, es ist trocken und angenehm mild, aber leicht bewölkt, so dass einem die Sonne nicht das Hirn rausbretzelt, und so kann man sich angenehme zwei Stündchen hier die Zeit vertreiben.

Irgendwann überkommt einen dann doch eine leichte Appetenz, aber auch wenn Benedikt schon ungeduldig und hungrig am Tisch wartet:

Für die Gastronomie wird zur Zeit wieder ein Betreiber gesucht – wobei sich der Umsatz sicher in Grenzen hält, wenn es hier jeden Tag so voll ist wie an diesem Montag:

Uns soll an diesem Tag der übersichtliche Besucherandrang aber recht sein, so können wir in aller Ruhe den Kater vom Wochenende auskurieren. 😉

Fazit: Der Besuch hat sich gelohnt, das erste „kleine Ausflugsziel“ ist abgehakt. 🙂

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Berlin – alle Jahre wieder

Zum Glück findet die Dampfermesse in Berlin jährlich statt – sonst würden wir wohl noch seltener einen Abstecher in unsere Lieblingsstadt machen.

Nun ist es aber wieder soweit, und im Gegensatz zum letzten Jahr beschließen wir diesmal direkt, zwei Tage dort zu bleiben. Anreise also schon am Freitag Abend, unmittelbar nach Ladenschluss – jedenfalls fast, ein kleiner Vergesslichkeitsumweg… je nun, das Alter… 😉

Dieses Jahr haben wir uns kein Hotelzimmer sondern eine Ferienwohnung gemietet, mitten in Neukölln, zum Glück in einer ruhigen Seitenstraße. Es handelt sich um einen ehemaligen Kiezladen, der zu einer netten Wohnung umgebaut wurde und genügend Platz für drei Personen bietet. Da man von Wohnungen einfach keine guten Fotos machen kann, und auch unsere Arme nicht lang genug für ein Dreier-Selfie – also ein Drelfie – in gemütlicher Atmosphäre sind, gibt es stattdessen nur das Foto von diesem hübschen Ensemble:

Bereits im Vorfeld hat uns der Anbieter mit seinem guten Service beeindruckt, von der Wohnung sind wir schwer angetan, merken wir uns also fürs nächste Jahr.

Nach dem Auspacken geht es noch kurz zum Kadaverlüften um den Block, wo wir uns bei einem der zahlreichen Spätis mit Bier und Hipster-Limo eindecken und den – zu kurzen – Abend gemütlich ausklingen lassen.

Am nächsten Morgen gibt es erstmal ein leckeres Frühstück beim „Türken umme Ecke“…

…und dann wird’s dienstlich. (Sollte es wirklich Dampfaffine unter unseren Lesern geben – bei den Dampfschnuten gibt es einen kurzen Bericht über die Messe.)

Eigentlich wollten wir abends das Länderspiel in der Kultbar „Room 77“ bei einen Burger genießen, das wollen andere allerdings auch…

…weshalb wir zu einem deutlich ruhigeren Thai ausweichen. Überraschend gutes Essen für einen schmalen Taler, dazu einen guten Blick auf die Leinwand…

…und der Sieg auf den letzten Drücker wird mit einem leckeren Cocktail gefeiert:


Lediglich das schwer feuchte Wetter auf dem Heimweg trübt ein wenig den Gesamteindruck des ersten Tages, aber zum Glück hat man noch trockene Klamotten dabei und kann den Abend bei einem Kaltgetränk statt eines wärmenden Tees genießen.

Am Sonntag ist Auschecken statt Ausschlafen angesagt, der Kuchen vom Vorvortag muss diesmal als Frühstück reichen, denn es geht direkt wieder zur Messe, die heute nur bis 16 Uhr geöffnet ist. Wir sind zum Glück schon ein wenig früher fertig, wollen wir doch vor der Heimfahrt noch mal so lecker schmausen wie im letzten Jahr. Erfreulicherweise hat sich im Lemon Leaf nichts geändert, es schmeckt wieder her-vor-ragend!

Danach geht’s dann wieder in die Heimat, liebevoll begleitet von diversen Baustellen, immerhin schafft es der Fahrer, die ganze Zeit die Augen offen zu halten – und wenn nicht, haben es die anderen jedenfalls nicht mitbekommen. 😉

Schön war er, der Ausflug, und wir nehmen uns – wieder mal – vor, dass wir doch viel öfter nach Berlin müssen, nicht nur zur Messe. Und wahrscheinlich werden wir dann trotzdem erst wieder in einem Jahr rüberfahren – aber immerhin. 😉

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Ausflug in den hohen Norden

Stefans letzter „Urlaubstag“ – den könnte man ja mit einem schönen Ausflug versüßen, schließlich ist der „seelische Erholungswert“ solcher Ausflüge, so kurz sie auch sein mögen, nicht zu verachten.

Da man den Tag gut nutzen will geht’s denn auch schon mitten in der Nacht los – die Lebensgeister können ja schließlich unterwegs mit nem Kaffee to go drive geweckt werden.

Das ist doch gar nicht mein Bett…

Ziel des Ausflugs ist Kiel, genauer gesagt das dortige Dampferstübchen. Natürlich könnte man sich auch die Sehenswürdigkeiten der Stadt anschauen, aber wie wir spätestens seit unserem letzten Besuch dort vor zweieinhalb Jahren wissen – wenn du erst einmal im Dampferladen sitzt… Und so kommt es dann auch.

Dampfertreffen in Kiel

Bleibt nach diesem sehr schönen Ausflug nur noch die Frage wann die Schnuten lernen, dass es offensichtlich unmöglich ist, eine richtig gute Currywurst in Deutschlands Norden zu ergattern. Der nächste Ausflug sollte uns vielleicht in den Ruhrpott führen…

Ja, schmeckte so wie es aussieht

…da gibt es bestimmt auch interessante Dampfershops, die man besuchen könnte. 😉

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Dienstreise mit Kurzurlaub

Mal wieder verschlägt es uns nach Berlin, mal wieder ist es dienstlich. Die Dampfermesse steht an, und wenn sie schon quasi vor der Haustür stattfindet…
Also am Samstag nach Ladenschluss ins Auto und ab in unsere Lieblingsstadt. Das Hotel liegt nicht nur in der Nähe des Veranstaltungsortes, sondern auch noch mitten in einem Tourizentrum – an der Eastside Gallery. Wie schön, Ausblick auf die Spree, die Oberbaumbrücke, auf Kreuzberg…

…oder auf den BSR-Betriebshof.

Egal, nach dem Einchecken geht es erst mal auf die Partymeile nach Kreuzberg. Zugegeben, die wohl verranzteste Partymeile Deutschlands. Während einer unserer Mitarbeiter eher einen Kulturschock erleidet fühlen wir Schnuten uns sofort heimisch, und natürlich wird der Abend stilecht mit einer – gar nicht mal so schlechten – Currywurst eingeläutet.
Dann lassen wir uns einfach treiben, genießen das Menschengewimmel, wobei man nie weiß, ob das Gegenüber gerade von einem Kostümfest kommt, zu einer Mangaconvention will oder ob dies einfach der ganz eigene Stil ist. Herrlich!

Den Absacker gibt es in – oder, da wir geloben, Rücksicht auf die wohl etwas zickigen Nachbarn zu nehmen, vor – einer kleinen, sympathischen jamaikanischen Bar, die wir für ihren freundlichen Service und die hervorragenden Cocktails ausdrücklich lobend erwähnen wollen.

Die anschließende Post-Absacker-Currywurst hingegen wollen wir ausdrücklich nicht lobend erwähnen!

Nach einer sehr kurzen Nacht wird es dann dienstlich – ab zur Messe! Einen kleinen Bericht darüber finden Interessierte natürlich bei den Dampfschnuten.

Abends – ja, wir hängen spontan noch eine Nacht dran – zieht es uns in den anderen Partykiez – diesmal Marke „Soziologie-Studenten und sich jung geblieben fühlende Bionademuttis“ – wo es uns auf der Suche nach etwas Essbarem – bisherige Tagesmahlzeit einzig das eher bescheidene Hotelfrühstück –  ins – oder, trotz drohenden Regens, wieder vor – das „Lemon Leaf“ treibt. Das Restaurant wirbt mit Fusionsküche aus Laos, Kambodscha und Vietnam, und ja, wir sind hin und weg! Keine Ahnung, wann wir das letzte Mal so lecker gegessen haben, aber hier stimmt alles, und wir sind garantiert nicht zum letzten mal dort!

Auf dem anschließenden Verdauungsspaziergang schwelgt Benedikt in Erinnerungen und ist schwer beeindruckt, wie schnell sich ein ganzer Stadtteil in wenigen Jahren verändern kann.

Carsharing sei Dank erreichen wir unser Hotel noch trockenen Fußes, und diesmal geht es früh in die Betten. So ist zumindest der Plan, und der würde auch funktionieren, es sei denn, man beschließt, nur noch einen „kurzen Absacker“ an der Hotelbar zu nehmen…

Am Montag sind wir vorerst nur zu einem fähig: Frühstück. Dies genießen wir in der Moccabar, inklusive eines nach Farben kochenden Malers und einer Wanderzeitung. Muss jetzt niemand verstehen.

Den Bummel durch die dritte Tourimeile beschließen wir mit einem spontanen Besuch in einem kleinen, sympathischen Dampferladen, und dann geht’s auch schon wieder nach Hause, wobei Stef die Hälfte der Fahrt verschläft, aber je nun…

Es war ein schöner Kurzurlaub, der spontan angehängte Tag war Gold wert – zum Glück wissen wir den Laden bei den Jungs in guten Händen. Es wird bald wieder Zeit für einen Besuch dort. Gerüchteweise findet im Oktober die nächste Dampfermesse in Berlin statt…

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Ein Hochsommertag im Mai

Urlaubstag, hochsommerliches Wetter – das schreit geradezu nach einem Ausflug an die Küste! Auch diesmal ging es wieder Richtung Osten, allerdings etwas weiter weg als bei unserem letzten Trip. Wir waren schon seit Ewigkeiten nicht mehr auf dem Darß, also nix wie Dampfen und Sonnenbrillen geschnappt und ab.

Den ersten Stopp gab es in Ahrenshoop, wo wir uns, in Ermangelung eines ausgedehnten Frühstücks, erst mal mit sehr leckerem selbstgebackenen Kuchen versorgen ließen.

Das Café Stübchen am Ortseingang des Ortsteils Niehagen ist sehr zu empfehlen. Tipp: Direkt zwei Stück Kuchen bestellen. Nicht, dass die Stücke dort so klein wären, aber sie schmecken einfach so gut, und bevor dann das letzte Stück Himbeer-Mandel-Streusel weg ist… Ja, wir sprechen aus Erfahrung. 😉

Der kleine Spaziergang durch Ahrenshoop bescherte uns hübsche Häuschen, eine putzige Kirche

…und einen wunderschönen Blick auf die Weite der Boddenlandschaft.

Weiter ging es Richtung Darß. Kleiner Tipp: Wenn die durchfahrenen Dörfer zu klein erscheinen, einfach mal die Hauptstraße verlassen und durch den Ort fahren, zum Beispiel durch Born. Die Häuschen dort sind ebenso traumhaft wie die Stille am Bodden.

Ja, wenn man mal den Jackpot knackt und sich zur Ruhe setzt…

Prerow haben wir diesmal links liegen gelassen – für einen Spaziergang zum Weststrand war es dann doch ein bisschen zu spät – und sind weiter nach Zingst. Die Strände auf dem Darß sind ein Traum: Feinster Sand und Platz satt – jedenfalls wenn man außerhalb der Hauptsaison und unter der Woche dort ist. 😉

Natürlich wurden wieder ein paar Fotos geschossen…

Und dass der feine Sandstrand zu einem ausgedehnten Spaziergang einlud ist klar:

Schließlich musste ja noch dieses komische Teil am Ende der Seebrücke genauer inspiziert werden:

Ah, eine Tauchgondel! Leider waren wir für die letzte Fahrt etwas zu spät, aber aufgeschoben ist ja nicht undsoweiter.

Noch einen letzten Blick auf das „Ohwieschön“…

…und dann ging es auch schon wieder Richtung Heimat.

Wir haben den Urlaubstag beide schwer genossen – und noch nicht mal einen Sonnenbrand davongetragen. 🙂

 

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Dreistundenurlaub

Wenn man zu großen Teilen auch an den Wochenenden arbeitet haben schon ganz kurze Ausflüge mitunter Urlaubscharakter. Zumal wenn man dahin fährt, wo der gemeine Ostseeurlauber logiert – so bei unserem Sonntagsausflug nach Kühlungsborn. Wir hatten beide vergessen – oder verdrängt? – wie touristisch verseucht okkupiert doch dieses Städtchen ist. Allerdings tut diese Tatsache unserem Urlaubsgefühl keinerlei Abbruch.

Wenn von schöner Bäderarchitektur die Rede ist meint man gerne Warnemünde oder die Seebäder auf Usedom, aber Kühlungsborn, das übrigens 1938 aus einem Zusammenschluss der Gemeinden Brunshaupten, Fulgen und Arendsee entstand, muss sich dahinter nicht verstecken. Wobei wir stellvertretend diese hypche „Prinzessinnenvilla“ knipsen:

201609prinzessinnenvilla

Entspannt mischen wir uns unter die Touristen und flanieren ein wenig die Promenade entlang, diesmal gänzlich entspannt und ohne Angst, von rücksichtslosen Radfahrern über den Haufen gebrettert zu werden:

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Nach einem leckeren Eiskaffee – schließlich muss man ja den Sommer adäquat verabschieden – ist der „Dreistundenurlaub“ auch schon wieder vorbei. Er tat gut, aber wir freuen uns doch schon auf den richtigen Urlaub in drei Wochen. Der dauert dann auch voraussichtlich etwas länger als drei Stunden. 😉

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Urlaubstag an der Ostsee

Die Schnuten gönnen sich nach Ewigkeiten mal wieder einen Urlaubstag, und zwar – an der Ostsee. Diesmal zieht es uns auf die Insel Usedom, genauer gesagt nach Heringsdorf. Dort treffen wir, ganz spontan und unerwartet, zwei Gestalten, die sich unheimlich über unseren Besuch zu freuen scheinen:

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Nachdem man sich von dem Schreck erholt und den größten Hunger bei einem leckeren Essen gestillt hat wird es Zeit für Sightseeing und einen kleinen Verdauungsspaziergang. Das Ziel ist Ahlbeck, wo man sich, nach diesem Gewaltmarsch, natürlich erst mal bei Kaffee und Kuchen stärken muss. Und natürlich, als alter Loriot-Fan, auch die Ahlbecker Seebrücke besucht.

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Wobei, zugegeben, die Seebrücke in Heringsdorf noch deutlich beeindruckender ist. Gut genudelt geht es wieder zurück nach Heringsdorf, wo man sich, völlig entkräftet, erst mal wieder zur Erholung nieder lässt:

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Und natürlich geht auch dieser Tag nicht gänzliche ohne Dampferei ab, selbst der Seebär wird wieder mal genötigt:

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Ja, das ist wahre Dampferleidenschaft!

Nach einem abschließenden Snack „Na gut, dann esse ich eben auch eine Suppe“ geht’s für die Schnuten wieder zurück in die Heimat. Fotos des genialen Sonnenuntergangs auf der Rückfahrt entfallen, weil a) es sich aus fahrenden Autos nicht so gut knipst, b) ein solch schöner Himmel einfach nicht auf Fotos zu bannen ist und c) man mittlerweile lieber einfach nur live genießt statt durch die Linse.

Fazit: Ein richtig schöner Urlaubstag, der einfach nur gut tat, und bei dem man nach einem Jahr endlich wieder liebe Freunde live sehen konnte.

Nur eines noch, liebe Heringsdorfer Gemeindeverwaltung: Dass es in eurem Dorf so gut wie keine Parkplätze gibt – okay. Es wäre aber durchaus praktisch, einen diesbezüglichen Hinweis nicht in irgend einer Seitenstraße, dazu noch gut von Bäumen zugewachsen, aufzustellen, sondern am Ortseingang. Hätte uns eine halbe Stunde Gurkerei erspart.

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Urlaub

Die letzten Wochen waren mal wieder heftig, teilweise ging die Arbeitsbelastung schon über die Grenzen hinaus, und an manchen Tagen kamen wir erst gegen Mitternacht aus dem Laden. Ab Oktober, sprich Donnerstag, entspannt sich die Lage ein wenig, zumindest für 1 1/2 Tage in der Woche bekommen wir eine Aushilfe.

Erholung haben wir also nötig – deshalb gönnen wir uns tatsächlich einen Kurzurlaub! Und da wir dieser trostlosen Ecke hier überdrüssig sind und mal endlich eine landschaftlich schöne Gegend sehen wollen fahren wir nach – Oberhausen! Ja, es geht wieder zur Dampfermesse. Bei unserem Besuch dort vor einem Jahr stand die Ladeneröffnung kurz bevor, das Wochenende war also geprägt von Händlergesprächen und exzessiven Liquidtests. Dieses Jahr werden wir das Ganze etwas entspannter angehen, auch wenn natürlich das ein oder andere „Dienstliche“ ansteht.

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Allerdings: So ganz unstressig wird der Urlaub nicht – Freitag geht es erst nach Feierabend los, weshalb wir irgendwann mitten in der Nacht in Oberhausen einlaufen werden, Sonntag dann am Abend zurück, und am Montag morgen erwarten unsere Kunden zumindest einen von uns natürlich wieder frisch und ausgeruht *hüstel* im Laden. Wir freuen uns beide auf diesen Kurzurlaub – Tapetenwechsel, interessante Messe, Treffen mit lieben Menschen – und sind gespannt, wie erholsam dieses Wochenende wird. Einen Blogbeitrag dazu wird es dann voraussichtlich bei den Dampfschnuten geben – wann auch immer. 😉

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