Mal wieder in Berlin

Nach über zwei Jahren verschlug es die Schnuten mal wieder nach Berlin. Ursprünglich war das ja schon während unserer Urlaubswoche angedacht, aber Spaß und Erholung waren als Grund wohl nicht ausreichend, und so musste eben jetzt die Deutschlandpremiere des Films A Billion Lives (zu dem bestimmt vielleicht später an anderer Stelle noch eine separate Würdigung erscheint) herhalten. 😉

Nach Ladenschluss ging es direkt auf die Autobahn, also musste bei der Ankunft als erstes der knurrende Magen zumindest temporär gestillt werden:

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Ja, Berliner Currywurst, Klischee und so, dazu aus Zeitmangel nicht an der „Stammbude“ am U-Bahnhof Gesundbrunnen sondern am – viel zu hektischen – Alex, da dieser nur zwei Minuten vom Hotel und fünf Minuten vom Kino entfernt liegt. Die Qualität? Ganz passabel, und selbst bei dieser Kette noch deutlich besser als die meisten Currywürste in Meck Pomm. Die besten gibt es ja sowieso im Rheinland und im Pott, aber das ist eine andere Geschichte.

Leidlich ausreichend gesättigt ging es dann zum Kino, wobei nicht nur der Film Premiere hatte, auch waren die Schnuten erstmals im Kino International.

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Der Veranstaltungsort gefiel und passte irgendwie auch zu diesem Film. Dass die zweite Vorstellung des Abends nicht mal zur Hälfte ausverkauft war empfanden wir schon als ziemlich peinlich, allerdings konnte man sich so wenigstens im Saal gut ausbreiten.

Die Aftershowparty im Club gegenüber haben wir natürlich auch besucht – wenn auch nur für eine Viertelstunde, wir zogen einen amüsanten Abend in netter Gesellschaft in der Hotellobby vor. Dass dieser Abend weder früh noch nüchtern endete versteht sich, das gehört sich für Berlin-Besuche, so will es das Gesetz.

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Und dass wir nach viel zu wenig Schlaf den Sonntag entsprechend verknautscht begannen – geschenkt.

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Ein großer Becher Kaffee und die Aussicht aus dem Hotelfenster halfen uns aber zumindest ansatzweise über diesen Zustand hinweg.

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Zu ausufernden Aktivitäten waren wir dennoch nicht in der Lage, also gab es nur einen kleinen Spaziergang durch die touristisch verseuchte, hektische und laute Mitte und – eine weitere Premiere – den Besuch der Schlossbaustellenaussichtsplattform. Auf der Baustelle hat sich ja einiges getan, und der Bau wirkt, egal ob man ihn als sinnvoll oder pure Geldverschwendung ansieht, schon recht imposant. Und wenn man schon mal da oben stand musste natürlich auch das ein oder andere Foto…

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Da sich ein Schokocroissant als Tagesmahlzeit nicht als ausreichend herausstellte musste vor der Rückfahrt noch was Ernsthaftes zum Futtern her. Wie das aber in großen Städten nunmal ist: Restaurants im Zentrum sollte man meiden – meist sind Service und Küche nicht darauf angelegt, dass die Gäste wiederkommen. Und da die Rückfahrt sowieso über den Berliner Norden führte besuchten wir nach fast drei Jahren mal wieder einen alten Bekannten, unseren Weddinger Stammtamilen.

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Des Inhabers Wiedersehensfreude stieg spontan nachdem wir unsere lange Abwesenheit mit den trennenden Kilometern erklärt hatten, und so wurden wir alsbald zur Verkostung diverser Leckerlies „genötigt“.

Es war ein schöner Ausflug, bei dem durchaus Urlaubsstimmung aufkam. Dennoch ist nach dem Wochenende klar: Berlin als Besucher gerne, aber wieder dort wohnen, das muss – zumindest vorerst – nicht sein.

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Dennoch kommen wir demnächst bestimmt noch mal vorbei, dann mit hoffentlich etwas mehr Zeit!

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Kleine Pause in gelb

Viel Zeit haben wir auch an Sonntagen nicht – dieser Tag wird von uns traditionell für die Bestellungen genutzt, und davon hatten wir am letzten Wochenende einige zu erledigen. Aber wenn man dann morgens mittags nach dem Frühstück aus dem Fenster schaut und dieses Gelb sieht…

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…dann kann man schon mal ein halbes Stündchen für einen Spaziergang abzweigen. Also ab zum Nachbardorf,

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…ein wenig ins Gelb abtauchen…

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…ein paar Dampferselfies schießen…

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…und wieder zurück.

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Nur ein halbes Stündchen, tat aber trotzdem verdammt gut! 🙂

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Sonntag im Park

Alte Menschen verbringen gerne mal den Sonntag im Park. Die Schnuten auch, und zwar im IGA-Park. Dort läuten wir, inzwischen fast schon traditionell – also zum zweiten mal – den Frühling ein. Wobei es in diesem Jahr erfreulicherweise wesentlich weniger frisch war als im letzten. 🙂

Einen alten Freund haben wir auch wieder getroffen:

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Einen besonderen Charme macht übrigens der Blick am Nordausgang aus:

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Erholung und Industrie werden lediglich durch die Warnow getrennt. Wenn’s die dort arbeitende Menschheit tröstet: Morgen müssen wir auch wieder malochen.

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Der heutige entspannte Tag hatte aber ein bisschen was von Urlaub. 🙂 Nächstes Jahr dann wieder… 😉

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Feste feiern

Die Feste soll man feiern und so. Das Osterfest zum Beispiel. Und den Schlüpftag des Seebären, den der aus alter Tradition gerne mal in Berlin verbringt. Und wenn beides zusammenfällt… dann erst recht.

Natürlich werden die schönen Tage, inklusive heftiger Schlemmerei, viel Gelächter und dem feinen Ausflug nach Köpenick in unserem Gedächtnis bleiben. Aber bei zunehmendem Alter könnten ein paar Fotos als kleine Erinnerungshilfe durchaus nicht schaden…

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Greifswald, Perle des Nordens

Nach Wismar und Stralsund gab’s jetzt den Besuch einer weiteren Perle des Nordens bestaunen: Greifswald.

Die Universitäts- und Hansestadt Greifswald (niederdeutsch: Griepswoold; nach ihrem Wappentier, dem pommerschen Greifen, auch Gryps genannt) ist eine Stadt in Vorpommern im Nordosten Deutschlands und liegt zwischen den Inseln Rügen und Usedom an der Mündung des Flusses Ryck in die Dänische Wiek – einer Bucht des 514 km² großen Greifswalder Boddens. Die Stadt hat etwa 56.000 Einwohner. An der Universität Greifswald studieren gut 12.000 Studenten und sind etwa 5.000 Universitätsangehörige beschäftigt. [WikiPedia]

Ebenso wie Wismar und Stralsund ist auch Greifswald ein durchaus hübsches Städtchen! Besonders erwähnt wird der “in Norddeutschland einzigartige Marktplatz”, den wir leider nur eingeschränkt bestaunen konnten – hatten doch geschäftstüchtige Weihnachtselfen die gesamte Innenstadt in Besitz genommen.

Ebenso wie bei unseren (ersten) Besuchen von Wismar und Stralsund fand auch der Ausflug nach Greifswald bei eher frischen Temperaturen statt. Anders ausgedrückt: Es war scheiße kalt! Und so konnte man auch manche Sehenswürdigkeiten der Stadt nicht so genießen wie es wohl bei wärmerem Wetter möglich wäre – zum Beispiel den Museumshafen:

Also, hilft ja alles nix: Wir “müssen” wohl noch mal dort hin fahren. Im Sommer. Wenn keine Weihnachtsbuden den angeblich so schönen Marktplatz verschandeln in Beschlag nehmen. Und wenn man sich auf die Ausblicke und Eindrücke konzentrieren kann und nicht ständig vom Klappern der Zähne abgelenkt ist. Und wie bei unseren Ausflügen nach Wismar und Stralsund wird dann vielleicht auch wieder der Seebär davon profitieren, dass er im Sommer die Perlen ansehen kann, deren Schönheit wir uns im Winter mühsam erfroren haben… 😉

Fehlt mir zu den typischen Perlen des Nordens nun also noch Schwerin – aber das können wir uns ja dann für den nächsten Winter aufheben… 😉

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