Durch Winkel und Buchten

Inspiriert durch einen Beitrag im NDR über den Hof Hoher Schönberg verschlägt es uns zu einem Ausflug in den Klützer Winkel.

Natürlich kommen wir erst spät los, natürlich ist der Hofladen bereits geschlossen, und so geht es also direkt Richtung Aussichtspunkt, vorbei an wilden Tieren…

…die sich freundlicherweise bereitwillig für diesen Blogbeitrag ablichten lassen.

Nach einem – zumindest für hiesige Verhältnisse – steilen Aufstieg haben wir endlich den Aussichtspunkt erreicht, was entsprechend gefeiert werden muss.

Der Aufstieg lohnt sich, die Aussicht ist wirklich sehr schön…

…und will adäquat genossen werden. Natürlich inklusive Selfie.

Dann mal ein wenig Ausschau halten, wo es uns als nächstes hinziehen könnte:

Wir entscheiden uns zu einem kleinen Strandspaziergang…

…vorbei an manch schönem Winkel…

…aber auch an alten rituellen Opferstätten:

Ausnahmsweise verzichten wir darauf, ein paar Runden zu schwimmen, natürlich nur aus Rücksichtnahme vor den dort chillenden Meerbewohnern.

Dem in der Nähe gelegenen Schloss Bothmer statten wir auch noch einen Besuch ab…

…inklusive einem Spaziergang durch den netten Schlosspark.

Natürlich wählt man für einen Ausflug immer die “landschaftlich reizvollere Strecke”, die führt uns in der Wismarer Bucht direkt am Wasser entlang, wo sich die Badegäste allerdings schon wieder weitestgehend  zum Abendessen zurückgezogen haben. Apropos Abendessen…

Nach so vielen anstrengenden Wanderungen stoppen wir an einer der vielen Strandbuden und stillen unseren Hunger noch gemütlich an der Wasserkante sitzend:

Zugegeben, das Essen entspricht unseren Erwartungen Befürchtungen, aber je nun, der Hunger wird gestillt, und die nette Aussicht entschädigt. 😉

Ein wunderschöner Ausflug – mit schönstem Wetter, ganz ohne Touristenmassen – geht zu Ende, und da der Sommer gerade erst begonnen hat kommt ja vielleicht noch der ein oder andere hinzu…

 

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Frühling im Februar

Mal wieder typisch Februar: Sah es vor wenigen Tagen noch so aus…

…zeigt das Thermometer heute 14 Grad, es ist windstill und sonnig. Also ab an unseren Hausstrand, an den sich trotz des ersten warmen Wochenendes nur recht wenige Menschen verirren. Viel Platz, da können wir uns also mal so richtig lang machen…

…verträumte Blicke auf das extrem ruhige Wasser werfen…

…oder uns einfach nur sauwohl fühlen:

Nach dem Spaziergang gibt es noch das übliche “Wir sind am Strand-Selfie”, natürlich wieder perfekt in Szene gesetzt und technisch hervorragend festgehalten:

Von uns aus darf das Wetter jetzt gerne erst mal so bleiben, aber wir wissen ja, Februar und so…

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Untergangsritual

Hin und wieder fahren wir bei schönem Sommerwetter abends ins übernächste Dorf um dort Zeuge eines putzigen Rituals zu werden:

Da traut sich nämlich der scheue Tourist aus seiner Höhle und begibt sich, allein oder in kleinen Gruppen, zum Strand um dort den Untergang der Sonne zu feiern.

Gerne versucht er dabei, ehrfürchtig beschwörende “Ahhhs” und “Oooohs” murmelnd, diese Augenblicke mit modernen kleinen Kameras festzuhalten, um die so entstandenen Werke umgehend mit der ganzen Welt zu teilen, auf dass dies mit nach oben gestreckten Daumen, kleinen Herzen und gelben, lachenden Gesichtern honoriert werden möge – gleichwohl verdrängend, dass solche Fotos nicht mal ansatzweise die Größe und Erhabenheit dieses Moments widerspiegeln.

Um den scheuen Touri bei seinem Ritual nicht zu stören oder gar in die Flucht zu schlagen halten wir uns ein wenig abseits und genießen unsererseits den Blick aufs Wasser – einen Blick, den wir jeden Tag haben könnten, wären wir nicht zu faul für die zehnminütige Anfahrt.

Kaum ist die Sonne untergegangen ist das Schauspiel aber auch schon wieder vorbei und der scheue Tourist zieht sich, andächtig schweigend oder erregt schnatternd, wieder zurück in seine Höhle.

Lediglich ein paar Unerschrockene versuchen mit Hilfe eines Feuers die Sonne zu beschwören, auf dass sie auch am nächsten Tag wieder am Himmel scheinen möge.

Wir Einheimische wissen natürlich, dass dieses Ritual keinerlei Auswirkung auf die Sonnenstrahlen des nächsten Tages haben wird, aber wer wären wir, den Aberglaube dieser possierlichen Touris in Frage zu stellen. Schließlich wollen wir auch in Zukunft diese kleinen Racker, die vor diesem Sommer fast schon vom Aussterben bedroht schienen, und ihre putzigen Rituale beobachten…

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Da sind es schon 5

Wenn sich ein kleines Fachgeschäft in einer Boombranche trotz aller Konkurrenz durchs Internet und große Ketten, trotz aller negativen Presseberichte, trotz intensiver Kampagnen der Dampfgegner fünf Jahre lang hält, dann kann man darauf schon ein bisschen stolz sein. Und das sind wir auch! Erfreulicherweise mussten wir uns gar nicht selbst auf die Schulter klopfen, das übernahmen schon die Gäste auf unserer kleinen Feier!

Es war ein wunderschöner Tag, und wir freuen uns riesig, dass sich die ganze Arbeit mit der Vorbereitung so gelohnt hat.

Dass dann auch noch das Catering, auch im Bezug auf die Menge, so perfekt funktioniert hat war noch die Krönung obendrauf. So gut haben wir das noch nie hinbekommen – und werden es wahrscheinlich auch nie wieder. 😉

Wie auch immer sich die Situation unseres Küstendampfers weiter entwickelt – dieser Tag ist absolut gelungen und wird im Gedächtnis immer für ein breites, wohliges Lächeln sorgen!

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Strandspaziergang…

…heißt auch immer ein bisschen “Leben am Limit”:

Oder: Wie man aus nem kleinen Sonntagsausflug und Testknipserei mit der neuen Cam einen pädagogisch-wertvollen Blogbeitrag basteln kann. 😉

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Herbstspaziergang

Ein wunderschöner Herbst-Sonntag, das schreit geradezu nach einem Ausflug, und die Schnuten folgen natürlich diesem Ruf. Also ab ins Auto und nach Nienhagen. Erst der obligatorische Blick aufs Wasser…

…dann ein kleiner Spaziergang durch den Gespensterwald…

…natürlich dabei ein paar Wölkchen schieben…

…und durch den herbstlichen Wald zurück.

Fazit: Einen der vielleicht letzten schönen, warmen Herbsttage optimal genutzt! 🙂

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Spritztour mit Hindernissen

Benedikt hat einen Käufer für seinen Prius gefunden. Da der in Berlin sitzt steht also mal wieder eine Fahrt in unsere Lieblingsstadt an, und da alleine fahren doof ist machen sich die beiden Schnuten gemeinsam auf die Reise.

Klimatisierte Autos sind etwas wunderschönes – böse wird es erst dann, wenn man das Auto verlässt. Zum Glück werden wir mit einem erfrischenden Kaltgetränk empfangen und erfreuen uns dann erst mal an einem Schattenplatz mit Blick auf den Tegeler See.

Nicht nur das, wir werden auch noch hervorragend bekocht und bebacken…

…und genießen den ersten Teil der Reise sehr. “Besser kann es heute kaum noch werden” orakelt Stef, und wir ahnen zu dem Zeitpunkt nicht, wie recht er damit hat.

Doch irgendwann müssen wir weiterziehen, und Benedikt nimmt, mit einem kleinen Tränchen im Auge, Abschied von seinem Prius, der ihm fast drei Jahre gute Dienste geleistet hat.

Es folgt der spannende Teil der Tour – die Zugfahrt nach Hamburg, wo uns der Leihwagen erwartet. Eine Zugfahrt! Im Hochsommer!! Bei Unwetterwarnung!!! Aber während alle Züge Richtung Westen und Süden ausfallen kommt unser Zug mit lediglich 5 Minuten Verspätung an…

…und fährt souverän durch – jedenfalls bis Boizenburg. Dann geht nix mehr, Oberleitung kaputt, Zugverkehr in Norddeutschland ist eingestellt, und wir hängen ca. 50 Kilometer vor Hamburg fest.

Das böse Unwetter hat sich mittlerweile verflüchtigt, und da keiner weiß, ob und wann es weitergehen wird, gibt es ein entspanntes “Parkplatz-Sit-in”. Boizenburg bei Nacht – ein Träumchen.

Zu unserem großen Glück bieten uns die Jungs von EV4Rent an, den Leihwagen bis nach Boizenburg zu bringen, wo wir ihn übernehmen können! Dafür auch an dieser Stelle noch mal unseren herzlichsten Dank!

Die Formalitäten sind schnell erledigt, und schon wenige Minuten später sitzen wir im Auto, einem – natürlich elektrischen – Hyundai Ioniq, und machen uns gegen ein Uhr auf den Heimweg.

Zwischendurch gibt es noch zwei kleine Lade-Stopps…

…und um kurz vor vier sind wir dann endlich zuhause angekommen.

Bis in ein paar Wochen das neue Schnutenmitglied, der Nissan Leaf, da ist erfreut sich Benedikt nun an dem Ionic…

…und diese Freude ist eine große. Ja, wenn man einmal ein E-Fahrzeug gefahren (oder auch nur mitgefahren) ist erscheinen einem die Verbrenner wie Dinosaurier. Nun, auch diese sind ja schließlich ausgestorben. 😉

Etwas fiel uns im Nachhinein noch auf: Sämtliche Menschen, mit denen wir es gestern zu tun hatten, waren angenehme Zeitgenossen! Angefangen vom Käufer des Prius – an der Stelle nochmals vielen Dank für die leckere Verköstigung – über die Jungs der Mietwagenfirma bis hin zu den Mitreisenden, mit denen die lange Wartezeit noch recht kurzweilig wurde. Sogar der Berliner Taxifahrer war entspannt! Eine schöne Sache, die man ja auch mal erwähnen kann.

Und jetzt warten wir nur noch drauf, dass das Päckchen mit den von Benedikt im Auto vergessenen Sachen ankommt. 😉

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Urlaubsabschluss – Natur und Kultur

Nachdem uns ausgerechnet in unserem Kurzurlaub die Sonne im Stich zu lassen schien wird der letzte Tag doch nochmal richtig sommerlich, und das nutzen wir zu einem kleinen Ausflug. Inspiriert durch unseren Besuch im Miniland wollen wir uns mal zwei der Miniaturen im Original ansehen.

Eher durch Zufall gibt es einen kleinen Zwischenstopp – die Schnuten sehen nämlich einen Aussichtsturm, und der will geentert werden. Der kurze Aufstieg auf die Höhe und die 126 Stufen wird mit einem herrlichen Blick auf den Krakower See belohnt:

Nach diesem anstrengenden Auf- und Abstieg muss man sich erst mal mit einem Eis stärken…

…um dann ausgeruht diese herrliche zum Verkauf stehende Immobilie zu erkunden: Eine ehemalige Berufsschule für Radio- und Fernsehtechnik, die seit der Wende leer steht und ohne Absperrung oder Betreten verboten-Schilder zu einer Erkundung einlädt.

Auch wenn wir recht beeindruckt sind verzichten wir auf ein Kaufgebot und ziehen weiter zu unserem eigentlichen ersten Ziel, der Klosteranlage Dobbertin. Im Miniland war lediglich die Klosterkirche aufgestellt:

Allerdings ist diese nur ein kleiner – wenn auch wohl der wichtigste – Teil der Anlage, die wunderschön am sehr stillen Dobbertiner See liegt.

Schließlich geht es weiter zum letzten Ziel, dem Güstrower Schloss, das zumindest die eine Schnute nur in dieser Version kennt:

Das Original ist wirklich gut getroffen:

So viel Kultur macht natürlich hungrig, und wir lassen uns von Herrn Google eine Pizzeria empfehlen, nur ein paar Meter zu Fuß entfernt. Von außen gibt die Pizzeria am Marktplatz wirklich nicht all zu viel her, aber die Pizzen sind der absolute Hammer!

Die gefühlten 5000 Kalorien wollen ein wenig zurechtgerückt werden, und so schauen wir uns die recht schöne Güstrower Altstadt

…inklusive des rosafarbenen (!) Rathauses an:

Sicherlich werden wir Güstrow noch mal einen Besuch abstatten, und das nicht nur wegen der leckeren Pizza. 😉

Schön war er, der Ausflug, und eigentlich müsste man direkt noch ein paar Urlaubstage ranhängen, schließlich gibt es in der Region noch so einige hübsche Ecken, die erkundet werden wollen. Aber der Sommer ist ja noch nicht zu Ende, ansonsten spätestens im nächsten Jahr…

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Das ist ja alles so klein hier

Wenn wir mal Urlaub haben, müssen wir mal die kleinen Ausflugsziele hier in der Nähe abklappern sprach der Stef vor geraumer Zeit. Und da wir gerade ein paar freie Tage haben…

Unser Ausflug führt uns nach Göldenitz, genauer gesagt ins dortige Miniland Mecklenburg-Vorpommern, einem Miniatur- und Landschaftspark, ungefähr eine halbe Autostunde südöstlich von Rostock. Auf viereinhalb Hektar sind fast 70 Miniaturmodelle diverser Sehenswürdigkeiten, nach Regionen unterteilt, aufgestellt.

So kann man ganz entspannt einen Spaziergang durch den schönen Park genießen und dabei viele Sehenswürdigkeiten bestaunen – die man zum größten Teil auch im Original noch nie gesehen hat.

Aber auch uns bekannte Bauten, wie das Doberaner Münster, können wir en miniature bewundern:

Und natürlich Bauten, die man sich schon immer mal ansehen wollte, wie die beiden Leuchttürme am Kap Arkona:

Die Miniaturen sind mit viel Liebe zum Detail erstellt…

…und werden zum großen Teil hübsch arrangiert präsentiert:

Auch auf aktuelle Situationen wird eingegangen, so kann man zum Beispiel Rostocks Miniaturen, ein Haus aus der Langen Straße und das Steintor…

…passend zu der momentanen Baustellensituation in Rostock nur über “Umwege” erreichen. 😉

Zwischendurch gönnt man sich mal eine kleine Pause mit Blick auf den Warnemünder Leuchtturm inklusive Teepott

…oder im Molli, der vielleicht nicht ganz so detailgetreu nachgebaut wurde. 😉

Das Wetter spielt freundlicherweise mit, es ist trocken und angenehm mild, aber leicht bewölkt, so dass einem die Sonne nicht das Hirn rausbretzelt, und so kann man sich angenehme zwei Stündchen hier die Zeit vertreiben.

Irgendwann überkommt einen dann doch eine leichte Appetenz, aber auch wenn Benedikt schon ungeduldig und hungrig am Tisch wartet:

Für die Gastronomie wird zur Zeit wieder ein Betreiber gesucht – wobei sich der Umsatz sicher in Grenzen hält, wenn es hier jeden Tag so voll ist wie an diesem Montag:

Uns soll an diesem Tag der übersichtliche Besucherandrang aber recht sein, so können wir in aller Ruhe den Kater vom Wochenende auskurieren. 😉

Fazit: Der Besuch hat sich gelohnt, das erste “kleine Ausflugsziel” ist abgehakt. 🙂

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Zum in die Luft gehen!

Dieses Wetter ist doch wirklich zum in die Luft gehen – denkt sich Benedikt, und macht dann auch genau das. Auf zum kleinen Rundflug von Rostock-Laage über Bad Doberan…

…in Bargeshagen mal kurz schauen, ob wir zuhause auch die Fenster geschlossen haben…

…über Rostock die wunderschöne Wolkenschicht und tolle Sicht bewundern…

…und dabei den Küstendampfern von oben zuwinken.

Natürlich darf bei diesem Flug auch ein wenig gedampft werden:

Und der Pilot?

Der freut sich, dass er das gute Wetter und den freien Tag für ein paar Flugrunden nutzen konnte – das kam in der letzten Zeit doch etwas zu kurz!

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