Spritztour mit Hindernissen

Benedikt hat einen Käufer für seinen Prius gefunden. Da der in Berlin sitzt steht also mal wieder eine Fahrt in unsere Lieblingsstadt an, und da alleine fahren doof ist machen sich die beiden Schnuten gemeinsam auf die Reise.

Klimatisierte Autos sind etwas wunderschönes – böse wird es erst dann, wenn man das Auto verlässt. Zum Glück werden wir mit einem erfrischenden Kaltgetränk empfangen und erfreuen uns dann erst mal an einem Schattenplatz mit Blick auf den Tegeler See.

Nicht nur das, wir werden auch noch hervorragend bekocht und bebacken…

…und genießen den ersten Teil der Reise sehr. „Besser kann es heute kaum noch werden“ orakelt Stef, und wir ahnen zu dem Zeitpunkt nicht, wie recht er damit hat.

Doch irgendwann müssen wir weiterziehen, und Benedikt nimmt, mit einem kleinen Tränchen im Auge, Abschied von seinem Prius, der ihm fast drei Jahre gute Dienste geleistet hat.

Es folgt der spannende Teil der Tour – die Zugfahrt nach Hamburg, wo uns der Leihwagen erwartet. Eine Zugfahrt! Im Hochsommer!! Bei Unwetterwarnung!!! Aber während alle Züge Richtung Westen und Süden ausfallen kommt unser Zug mit lediglich 5 Minuten Verspätung an…

…und fährt souverän durch – jedenfalls bis Boizenburg. Dann geht nix mehr, Oberleitung kaputt, Zugverkehr in Norddeutschland ist eingestellt, und wir hängen ca. 50 Kilometer vor Hamburg fest.

Das böse Unwetter hat sich mittlerweile verflüchtigt, und da keiner weiß, ob und wann es weitergehen wird, gibt es ein entspanntes „Parkplatz-Sit-in“. Boizenburg bei Nacht – ein Träumchen.

Zu unserem großen Glück bieten uns die Jungs von EV4Rent an, den Leihwagen bis nach Boizenburg zu bringen, wo wir ihn übernehmen können! Dafür auch an dieser Stelle noch mal unseren herzlichsten Dank!

Die Formalitäten sind schnell erledigt, und schon wenige Minuten später sitzen wir im Auto, einem – natürlich elektrischen – Hyundai Ioniq, und machen uns gegen ein Uhr auf den Heimweg.

Zwischendurch gibt es noch zwei kleine Lade-Stopps…

…und um kurz vor vier sind wir dann endlich zuhause angekommen.

Bis in ein paar Wochen das neue Schnutenmitglied, der Nissan Leaf, da ist erfreut sich Benedikt nun an dem Ionic…

…und diese Freude ist eine große. Ja, wenn man einmal ein E-Fahrzeug gefahren (oder auch nur mitgefahren) ist erscheinen einem die Verbrenner wie Dinosaurier. Nun, auch diese sind ja schließlich ausgestorben. 😉

Etwas fiel uns im Nachhinein noch auf: Sämtliche Menschen, mit denen wir es gestern zu tun hatten, waren angenehme Zeitgenossen! Angefangen vom Käufer des Prius – an der Stelle nochmals vielen Dank für die leckere Verköstigung – über die Jungs der Mietwagenfirma bis hin zu den Mitreisenden, mit denen die lange Wartezeit noch recht kurzweilig wurde. Sogar der Berliner Taxifahrer war entspannt! Eine schöne Sache, die man ja auch mal erwähnen kann.

Und jetzt warten wir nur noch drauf, dass das Päckchen mit den von Benedikt im Auto vergessenen Sachen ankommt. 😉

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Urlaubsabschluss – Natur und Kultur

Nachdem uns ausgerechnet in unserem Kurzurlaub die Sonne im Stich zu lassen schien wird der letzte Tag doch nochmal richtig sommerlich, und das nutzen wir zu einem kleinen Ausflug. Inspiriert durch unseren Besuch im Miniland wollen wir uns mal zwei der Miniaturen im Original ansehen.

Eher durch Zufall gibt es einen kleinen Zwischenstopp – die Schnuten sehen nämlich einen Aussichtsturm, und der will geentert werden. Der kurze Aufstieg auf die Höhe und die 126 Stufen wird mit einem herrlichen Blick auf den Krakower See belohnt:

Nach diesem anstrengenden Auf- und Abstieg muss man sich erst mal mit einem Eis stärken…

…um dann ausgeruht diese herrliche zum Verkauf stehende Immobilie zu erkunden: Eine ehemalige Berufsschule für Radio- und Fernsehtechnik, die seit der Wende leer steht und ohne Absperrung oder Betreten verboten-Schilder zu einer Erkundung einlädt.

Auch wenn wir recht beeindruckt sind verzichten wir auf ein Kaufgebot und ziehen weiter zu unserem eigentlichen ersten Ziel, der Klosteranlage Dobbertin. Im Miniland war lediglich die Klosterkirche aufgestellt:

Allerdings ist diese nur ein kleiner – wenn auch wohl der wichtigste – Teil der Anlage, die wunderschön am sehr stillen Dobbertiner See liegt.

Schließlich geht es weiter zum letzten Ziel, dem Güstrower Schloss, das zumindest die eine Schnute nur in dieser Version kennt:

Das Original ist wirklich gut getroffen:

So viel Kultur macht natürlich hungrig, und wir lassen uns von Herrn Google eine Pizzeria empfehlen, nur ein paar Meter zu Fuß entfernt. Von außen gibt die Pizzeria am Marktplatz wirklich nicht all zu viel her, aber die Pizzen sind der absolute Hammer!

Die gefühlten 5000 Kalorien wollen ein wenig zurechtgerückt werden, und so schauen wir uns die recht schöne Güstrower Altstadt

…inklusive des rosafarbenen (!) Rathauses an:

Sicherlich werden wir Güstrow noch mal einen Besuch abstatten, und das nicht nur wegen der leckeren Pizza. 😉

Schön war er, der Ausflug, und eigentlich müsste man direkt noch ein paar Urlaubstage ranhängen, schließlich gibt es in der Region noch so einige hübsche Ecken, die erkundet werden wollen. Aber der Sommer ist ja noch nicht zu Ende, ansonsten spätestens im nächsten Jahr…

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Das ist ja alles so klein hier

Wenn wir mal Urlaub haben, müssen wir mal die kleinen Ausflugsziele hier in der Nähe abklappern sprach der Stef vor geraumer Zeit. Und da wir gerade ein paar freie Tage haben…

Unser Ausflug führt uns nach Göldenitz, genauer gesagt ins dortige Miniland Mecklenburg-Vorpommern, einem Miniatur- und Landschaftspark, ungefähr eine halbe Autostunde südöstlich von Rostock. Auf viereinhalb Hektar sind fast 70 Miniaturmodelle diverser Sehenswürdigkeiten, nach Regionen unterteilt, aufgestellt.

So kann man ganz entspannt einen Spaziergang durch den schönen Park genießen und dabei viele Sehenswürdigkeiten bestaunen – die man zum größten Teil auch im Original noch nie gesehen hat.

Aber auch uns bekannte Bauten, wie das Doberaner Münster, können wir en miniature bewundern:

Und natürlich Bauten, die man sich schon immer mal ansehen wollte, wie die beiden Leuchttürme am Kap Arkona:

Die Miniaturen sind mit viel Liebe zum Detail erstellt…

…und werden zum großen Teil hübsch arrangiert präsentiert:

Auch auf aktuelle Situationen wird eingegangen, so kann man zum Beispiel Rostocks Miniaturen, ein Haus aus der Langen Straße und das Steintor…

…passend zu der momentanen Baustellensituation in Rostock nur über „Umwege“ erreichen. 😉

Zwischendurch gönnt man sich mal eine kleine Pause mit Blick auf den Warnemünder Leuchtturm inklusive Teepott

…oder im Molli, der vielleicht nicht ganz so detailgetreu nachgebaut wurde. 😉

Das Wetter spielt freundlicherweise mit, es ist trocken und angenehm mild, aber leicht bewölkt, so dass einem die Sonne nicht das Hirn rausbretzelt, und so kann man sich angenehme zwei Stündchen hier die Zeit vertreiben.

Irgendwann überkommt einen dann doch eine leichte Appetenz, aber auch wenn Benedikt schon ungeduldig und hungrig am Tisch wartet:

Für die Gastronomie wird zur Zeit wieder ein Betreiber gesucht – wobei sich der Umsatz sicher in Grenzen hält, wenn es hier jeden Tag so voll ist wie an diesem Montag:

Uns soll an diesem Tag der übersichtliche Besucherandrang aber recht sein, so können wir in aller Ruhe den Kater vom Wochenende auskurieren. 😉

Fazit: Der Besuch hat sich gelohnt, das erste „kleine Ausflugsziel“ ist abgehakt. 🙂

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Zum in die Luft gehen!

Dieses Wetter ist doch wirklich zum in die Luft gehen – denkt sich Benedikt, und macht dann auch genau das. Auf zum kleinen Rundflug von Rostock-Laage über Bad Doberan…

…in Bargeshagen mal kurz schauen, ob wir zuhause auch die Fenster geschlossen haben…

…über Rostock die wunderschöne Wolkenschicht und tolle Sicht bewundern…

…und dabei den Küstendampfern von oben zuwinken.

Natürlich darf bei diesem Flug auch ein wenig gedampft werden:

Und der Pilot?

Der freut sich, dass er das gute Wetter und den freien Tag für ein paar Flugrunden nutzen konnte – das kam in der letzten Zeit doch etwas zu kurz!

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Berlin – alle Jahre wieder

Zum Glück findet die Dampfermesse in Berlin jährlich statt – sonst würden wir wohl noch seltener einen Abstecher in unsere Lieblingsstadt machen.

Nun ist es aber wieder soweit, und im Gegensatz zum letzten Jahr beschließen wir diesmal direkt, zwei Tage dort zu bleiben. Anreise also schon am Freitag Abend, unmittelbar nach Ladenschluss – jedenfalls fast, ein kleiner Vergesslichkeitsumweg… je nun, das Alter… 😉

Dieses Jahr haben wir uns kein Hotelzimmer sondern eine Ferienwohnung gemietet, mitten in Neukölln, zum Glück in einer ruhigen Seitenstraße. Es handelt sich um einen ehemaligen Kiezladen, der zu einer netten Wohnung umgebaut wurde und genügend Platz für drei Personen bietet. Da man von Wohnungen einfach keine guten Fotos machen kann, und auch unsere Arme nicht lang genug für ein Dreier-Selfie – also ein Drelfie – in gemütlicher Atmosphäre sind, gibt es stattdessen nur das Foto von diesem hübschen Ensemble:

Bereits im Vorfeld hat uns der Anbieter mit seinem guten Service beeindruckt, von der Wohnung sind wir schwer angetan, merken wir uns also fürs nächste Jahr.

Nach dem Auspacken geht es noch kurz zum Kadaverlüften um den Block, wo wir uns bei einem der zahlreichen Spätis mit Bier und Hipster-Limo eindecken und den – zu kurzen – Abend gemütlich ausklingen lassen.

Am nächsten Morgen gibt es erstmal ein leckeres Frühstück beim „Türken umme Ecke“…

…und dann wird’s dienstlich. (Sollte es wirklich Dampfaffine unter unseren Lesern geben – bei den Dampfschnuten gibt es einen kurzen Bericht über die Messe.)

Eigentlich wollten wir abends das Länderspiel in der Kultbar „Room 77“ bei einen Burger genießen, das wollen andere allerdings auch…

…weshalb wir zu einem deutlich ruhigeren Thai ausweichen. Überraschend gutes Essen für einen schmalen Taler, dazu einen guten Blick auf die Leinwand…

…und der Sieg auf den letzten Drücker wird mit einem leckeren Cocktail gefeiert:


Lediglich das schwer feuchte Wetter auf dem Heimweg trübt ein wenig den Gesamteindruck des ersten Tages, aber zum Glück hat man noch trockene Klamotten dabei und kann den Abend bei einem Kaltgetränk statt eines wärmenden Tees genießen.

Am Sonntag ist Auschecken statt Ausschlafen angesagt, der Kuchen vom Vorvortag muss diesmal als Frühstück reichen, denn es geht direkt wieder zur Messe, die heute nur bis 16 Uhr geöffnet ist. Wir sind zum Glück schon ein wenig früher fertig, wollen wir doch vor der Heimfahrt noch mal so lecker schmausen wie im letzten Jahr. Erfreulicherweise hat sich im Lemon Leaf nichts geändert, es schmeckt wieder her-vor-ragend!

Danach geht’s dann wieder in die Heimat, liebevoll begleitet von diversen Baustellen, immerhin schafft es der Fahrer, die ganze Zeit die Augen offen zu halten – und wenn nicht, haben es die anderen jedenfalls nicht mitbekommen. 😉

Schön war er, der Ausflug, und wir nehmen uns – wieder mal – vor, dass wir doch viel öfter nach Berlin müssen, nicht nur zur Messe. Und wahrscheinlich werden wir dann trotzdem erst wieder in einem Jahr rüberfahren – aber immerhin. 😉

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Elektrisch ist besser

Die Schnuten fahren ja nicht nur seit langer Zeit auf elektrische „Zigaretten“ ab, sondern sind auch dem Thema Elektromobilität generell sehr zugetan. Nachdem sich Benedikt vor einiger Zeit dieses schicke Spielzeug gekauft hat fährt auch Stef seit zwei Wochen mit einem Elektroroller zur Arbeit.

Es handelt sich um einen NIU N1S mit einem Bosch-Motor und einem Akku mit 29Ah Kapazität. Die realistische Reichweite dürfte beim dauerhaften Nutzen der dritten Fahrstufe (maximal 45km/h) ungefähr bei 40 bis 50 Kilometern liegen, was bei einer Strecke von 26 Km zum Laden und zurück vollkommen ausreicht und sogar noch einen Abstecher nach Feierabend an den Strand erlaubt. Beim gemächlichen Cruisen in Fahrstufe 2 (bis ca. 30km/h) wäre die Reichweite nochmal ein ganzes Stück höher, aber für’s (zu) langsame Fahren ist der Stef irgendwie nicht zu haben. 😉

Das Aufladen ist aber gar kein Problem: Der Lithium-Ionen-Akku lässt sich ganz einfach herausnehmen und zuhause an der Steckdose laden – und ist nach spätestens 6 Stunden wieder voll.

Das Schöne am elektrischen Fahren ist natürlich die Abwesenheit jeglichen Motorengeräuschs – um schnarchigen Radfahrern vor mir den Herzinfarkt zu ersparen habe ich mir extra noch eine Fahrradklingel montiert – und der extreme Anzug beim Losfahren: Selbst die größten PS-Protze lässt man beim Anfahren an der Ampel einfach stehen. Gut, nach zwanzig Metern schluckt man deren Auspuffabgase, aber die verwirrten Gesichter, wenn die Kiste pfeilschnell losrollert, ist das wert. 😉

Wer mehr über die verbaute Technik wissen will schaut auf der Webseite nach – wobei das wichtigste Feature dort allerdings gar nicht erwähnt wird: Der – anfangs sehr belächelte – Tempomat. 😉

Die Fahrt mit dem – noch namenlosen – Möppelchen macht üppig Spaß, wobei es innerorts deutlich entspannter ist als auf der gut befahrenen Landstraße. Sowieso ist es interessant, wie unterschiedlich einem die exakt gleiche Geschwindigkeit vorkommt, je nachdem ob man durchs Dorf oder über die vierspurige Bundesstraße fährt… 😉

In absehbarer Zeit wird der elektrische Fuhrpark der Schnuten nochmal erweitert, und es ist durchaus möglich, dass dieses Thema hier noch öfter auftaucht – auch wenn das Schnutenblog sicher nicht zum Tec-Blog oder E-Blog mutieren wird. 😉

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Spiiiielen!

Männer sind einfach groß gewordene Spielkinder, das ist nun mal so. Und da sich die Gelegenheit gerade ergab hat Benedikt ein neues Spielzeug erworben:

Also ein kleines Spielzeug:

Erste kleine Proberunde auf dem Parkplatz:

Auch Stef darf mal eine Runde drehen:

Die Schnuten stellen fest: Das Möppelchen macht Spaß:

Bei dem Spielzeug handelt es sich übrigens um einen „K1 Hammer“: Ein Scooter mit Straßenzulassung, 18kg Gewicht, einer Reichweite bis 35km (offiziell, also bei uns „Leichtgewichten“ realistisch wohl um die 20 bis 25km), einer Höchstgeschwindigkeit von 25km/h (offiziell, aber wir waren knapp dran) und einer Motorleistung von 350 Watt.

Der Neupreis ist, gelinde formuliert, etwas ambitioniert, aber wenn man es für einen Bruchteil (kaum) gebraucht bekommen kann… dann schlägt man halt zu. 😀

Wir sind dann mal ne Runde spielen…

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Sommerzeit!

Das Schöne an der Sommerzeit: Du kannst auch noch ganz entspannt nach Ladenschluss erst zu deinem Stammburgerladen fahren, genüsslich zu Abend schmausen und dann selbst zum weiter entfernten Strand fahren um noch einen wunderschönen Sonnenuntergang inklusive Fotoshooting zu genießen.

Die Schnuten fordern: Abschaffung der Winterzeit, stattdessen Sommerzeit ganzjährig!

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Warnemünde

Wenn wir mal Besuch haben – oder einfach nur selbst Urlauber spielen wollen – fahren wir gerne mal raus nach Warnemünde.

Das Ostseebad Warnemünde, offiziell Seebad Warnemünde, ist ein Stadtteil im Norden der Hansestadt Rostock.

Die Warnow mündet hier in die Ostsee und gab Warnemünde seinen Namen, es wurde 1195 erstmals in dänischen Urkunden erwähnt. Seit 1323 gehört es zu Rostock. Für Jahrhunderte war Warnemünde vor allem ein kleiner Hafen- und Fischerort, bis um 1821 der touristische Badebetrieb begann.

Quelle: WikiPedia

Der erste Weg, wenn man am Bahnhof aussteigt, führt einen über die Drehbrücke über den alten Strom, den ehemaligen Mündungsarm der Warnow.

Hier lässt es sich, jedenfalls wenn man nicht zur Tourihauptsaison hier ist, entspannt bummeln.

Natürlich findet man hier auch Gastronomie – unter anderem die beste Eisdiele vor Ort mit dem einfallsreichen Namen „Eisdiele“ – und viele kleine Geschäfte, die man allerdings als Nichttourist eher meidet.

In den letzten Jahren hat sich der Stadtteil ganz schön herausgeputzt, manch einem mag es sogar schon zu viel sein. Die alten Kapitänshäuser sind jedenfalls ein paar Blicke wert:

Weniger überlaufen – aber nicht weniger hypch – sind die Seitengassen…

…und die anderen, leicht abseits der Hauptwege liegenden Ecken:

Aber natürlich kann man auch über die Strandpromenade flanieren…

…die Wahrzeichen von Warnemünde – den 1897 erbauten, 37 Meter hohen Leuchtturm und den 1965 neu erbauten und 2002 sanierten Teepott – immer vor Augen.

Der bis zu 150 Meter breite Sandstrand ist übrigens der breiteste Sandstrand der deutschen Ostseeküste – und auch gerne mal gut besucht.

Und wenn man seine Zehen zu tief ins Wasser taucht kann es einem durchaus passieren, dass einem ein Kreuzfahrtschiff über die Füße fährt – wenn auch nur gefühlt. Schließlich ist Warnemünde Deutschlands bedeutendster Kreuzfahrthafen – sagt jedenfalls Wikipedia.

Ein Besuch in Warnemünde lohnt sich – allerdings eher im Frühjahr oder Herbst. Im Sommer ist der Ort in der Regel überlaufen – und im Winter ist es dort einfach nur kalt. 😉

Das Schöne: In nur wenigen Minuten ist man mit dem Auto oder der S-Bahn von Rostock aus dort, und nach einem harten Arbeitstag kann man einfach mal ein bisschen die Seele baumeln lassen:

Wohnen möchten wir keinesfalls dort – zum einen zu touristisch, zum anderen sind Lärm und Gestank, den die Schiffe dort verursachen, nicht gerade angenehm. Aber ein Besuch ist Warnemünde allemal wert.

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