Elektrisch ist besser

Die Schnuten fahren ja nicht nur seit langer Zeit auf elektrische „Zigaretten“ ab, sondern sind auch dem Thema Elektromobilität generell sehr zugetan. Nachdem sich Benedikt vor einiger Zeit dieses schicke Spielzeug gekauft hat fährt auch Stef seit zwei Wochen mit einem Elektroroller zur Arbeit.

Es handelt sich um einen NIU N1S mit einem Bosch-Motor und einem Akku mit 29Ah Kapazität. Die realistische Reichweite dürfte beim dauerhaften Nutzen der dritten Fahrstufe (maximal 45km/h) ungefähr bei 40 bis 50 Kilometern liegen, was bei einer Strecke von 26 Km zum Laden und zurück vollkommen ausreicht und sogar noch einen Abstecher nach Feierabend an den Strand erlaubt. Beim gemächlichen Cruisen in Fahrstufe 2 (bis ca. 30km/h) wäre die Reichweite nochmal ein ganzes Stück höher, aber für’s (zu) langsame Fahren ist der Stef irgendwie nicht zu haben. 😉

Das Aufladen ist aber gar kein Problem: Der Lithium-Ionen-Akku lässt sich ganz einfach herausnehmen und zuhause an der Steckdose laden – und ist nach spätestens 6 Stunden wieder voll.

Das Schöne am elektrischen Fahren ist natürlich die Abwesenheit jeglichen Motorengeräuschs – um schnarchigen Radfahrern vor mir den Herzinfarkt zu ersparen habe ich mir extra noch eine Fahrradklingel montiert – und der extreme Anzug beim Losfahren: Selbst die größten PS-Protze lässt man beim Anfahren an der Ampel einfach stehen. Gut, nach zwanzig Metern schluckt man deren Auspuffabgase, aber die verwirrten Gesichter, wenn die Kiste pfeilschnell losrollert, ist das wert. 😉

Wer mehr über die verbaute Technik wissen will schaut auf der Webseite nach – wobei das wichtigste Feature dort allerdings gar nicht erwähnt wird: Der – anfangs sehr belächelte – Tempomat. 😉

Die Fahrt mit dem – noch namenlosen – Möppelchen macht üppig Spaß, wobei es innerorts deutlich entspannter ist als auf der gut befahrenen Landstraße. Sowieso ist es interessant, wie unterschiedlich einem die exakt gleiche Geschwindigkeit vorkommt, je nachdem ob man durchs Dorf oder über die vierspurige Bundesstraße fährt… 😉

In absehbarer Zeit wird der elektrische Fuhrpark der Schnuten nochmal erweitert, und es ist durchaus möglich, dass dieses Thema hier noch öfter auftaucht – auch wenn das Schnutenblog sicher nicht zum Tec-Blog oder E-Blog mutieren wird. 😉

Gefällt(2)Och nööö(0)

Spiiiielen!

Männer sind einfach groß gewordene Spielkinder, das ist nun mal so. Und da sich die Gelegenheit gerade ergab hat Benedikt ein neues Spielzeug erworben:

Also ein kleines Spielzeug:

Erste kleine Proberunde auf dem Parkplatz:

Auch Stef darf mal eine Runde drehen:

Die Schnuten stellen fest: Das Möppelchen macht Spaß:

Bei dem Spielzeug handelt es sich übrigens um einen „K1 Hammer“: Ein Scooter mit Straßenzulassung, 18kg Gewicht, einer Reichweite bis 35km (offiziell, also bei uns „Leichtgewichten“ realistisch wohl um die 20 bis 25km), einer Höchstgeschwindigkeit von 25km/h (offiziell, aber wir waren knapp dran) und einer Motorleistung von 350 Watt.

Der Neupreis ist, gelinde formuliert, etwas ambitioniert, aber wenn man es für einen Bruchteil (kaum) gebraucht bekommen kann… dann schlägt man halt zu. 😀

Wir sind dann mal ne Runde spielen…

Gefällt(4)Och nööö(0)

Sommerzeit!

Das Schöne an der Sommerzeit: Du kannst auch noch ganz entspannt nach Ladenschluss erst zu deinem Stammburgerladen fahren, genüsslich zu Abend schmausen und dann selbst zum weiter entfernten Strand fahren um noch einen wunderschönen Sonnenuntergang inklusive Fotoshooting zu genießen.

Die Schnuten fordern: Abschaffung der Winterzeit, stattdessen Sommerzeit ganzjährig!

Gefällt(5)Och nööö(0)

Warnemünde

Wenn wir mal Besuch haben – oder einfach nur selbst Urlauber spielen wollen – fahren wir gerne mal raus nach Warnemünde.

Das Ostseebad Warnemünde, offiziell Seebad Warnemünde, ist ein Stadtteil im Norden der Hansestadt Rostock.

Die Warnow mündet hier in die Ostsee und gab Warnemünde seinen Namen, es wurde 1195 erstmals in dänischen Urkunden erwähnt. Seit 1323 gehört es zu Rostock. Für Jahrhunderte war Warnemünde vor allem ein kleiner Hafen- und Fischerort, bis um 1821 der touristische Badebetrieb begann.

Quelle: WikiPedia

Der erste Weg, wenn man am Bahnhof aussteigt, führt einen über die Drehbrücke über den alten Strom, den ehemaligen Mündungsarm der Warnow.

Hier lässt es sich, jedenfalls wenn man nicht zur Tourihauptsaison hier ist, entspannt bummeln.

Natürlich findet man hier auch Gastronomie – unter anderem die beste Eisdiele vor Ort mit dem einfallsreichen Namen „Eisdiele“ – und viele kleine Geschäfte, die man allerdings als Nichttourist eher meidet.

In den letzten Jahren hat sich der Stadtteil ganz schön herausgeputzt, manch einem mag es sogar schon zu viel sein. Die alten Kapitänshäuser sind jedenfalls ein paar Blicke wert:

Weniger überlaufen – aber nicht weniger hypch – sind die Seitengassen…

…und die anderen, leicht abseits der Hauptwege liegenden Ecken:

Aber natürlich kann man auch über die Strandpromenade flanieren…

…die Wahrzeichen von Warnemünde – den 1897 erbauten, 37 Meter hohen Leuchtturm und den 1965 neu erbauten und 2002 sanierten Teepott – immer vor Augen.

Der bis zu 150 Meter breite Sandstrand ist übrigens der breiteste Sandstrand der deutschen Ostseeküste – und auch gerne mal gut besucht.

Und wenn man seine Zehen zu tief ins Wasser taucht kann es einem durchaus passieren, dass einem ein Kreuzfahrtschiff über die Füße fährt – wenn auch nur gefühlt. Schließlich ist Warnemünde Deutschlands bedeutendster Kreuzfahrthafen – sagt jedenfalls Wikipedia.

Ein Besuch in Warnemünde lohnt sich – allerdings eher im Frühjahr oder Herbst. Im Sommer ist der Ort in der Regel überlaufen – und im Winter ist es dort einfach nur kalt. 😉

Das Schöne: In nur wenigen Minuten ist man mit dem Auto oder der S-Bahn von Rostock aus dort, und nach einem harten Arbeitstag kann man einfach mal ein bisschen die Seele baumeln lassen:

Wohnen möchten wir keinesfalls dort – zum einen zu touristisch, zum anderen sind Lärm und Gestank, den die Schiffe dort verursachen, nicht gerade angenehm. Aber ein Besuch ist Warnemünde allemal wert.

Gefällt(3)Och nööö(0)

Dienstreise mit Kurzurlaub

Mal wieder verschlägt es uns nach Berlin, mal wieder ist es dienstlich. Die Dampfermesse steht an, und wenn sie schon quasi vor der Haustür stattfindet…
Also am Samstag nach Ladenschluss ins Auto und ab in unsere Lieblingsstadt. Das Hotel liegt nicht nur in der Nähe des Veranstaltungsortes, sondern auch noch mitten in einem Tourizentrum – an der Eastside Gallery. Wie schön, Ausblick auf die Spree, die Oberbaumbrücke, auf Kreuzberg…

…oder auf den BSR-Betriebshof.

Egal, nach dem Einchecken geht es erst mal auf die Partymeile nach Kreuzberg. Zugegeben, die wohl verranzteste Partymeile Deutschlands. Während einer unserer Mitarbeiter eher einen Kulturschock erleidet fühlen wir Schnuten uns sofort heimisch, und natürlich wird der Abend stilecht mit einer – gar nicht mal so schlechten – Currywurst eingeläutet.
Dann lassen wir uns einfach treiben, genießen das Menschengewimmel, wobei man nie weiß, ob das Gegenüber gerade von einem Kostümfest kommt, zu einer Mangaconvention will oder ob dies einfach der ganz eigene Stil ist. Herrlich!

Den Absacker gibt es in – oder, da wir geloben, Rücksicht auf die wohl etwas zickigen Nachbarn zu nehmen, vor – einer kleinen, sympathischen jamaikanischen Bar, die wir für ihren freundlichen Service und die hervorragenden Cocktails ausdrücklich lobend erwähnen wollen.

Die anschließende Post-Absacker-Currywurst hingegen wollen wir ausdrücklich nicht lobend erwähnen!

Nach einer sehr kurzen Nacht wird es dann dienstlich – ab zur Messe! Einen kleinen Bericht darüber finden Interessierte natürlich bei den Dampfschnuten.

Abends – ja, wir hängen spontan noch eine Nacht dran – zieht es uns in den anderen Partykiez – diesmal Marke „Soziologie-Studenten und sich jung geblieben fühlende Bionademuttis“ – wo es uns auf der Suche nach etwas Essbarem – bisherige Tagesmahlzeit einzig das eher bescheidene Hotelfrühstück –  ins – oder, trotz drohenden Regens, wieder vor – das „Lemon Leaf“ treibt. Das Restaurant wirbt mit Fusionsküche aus Laos, Kambodscha und Vietnam, und ja, wir sind hin und weg! Keine Ahnung, wann wir das letzte Mal so lecker gegessen haben, aber hier stimmt alles, und wir sind garantiert nicht zum letzten mal dort!

Auf dem anschließenden Verdauungsspaziergang schwelgt Benedikt in Erinnerungen und ist schwer beeindruckt, wie schnell sich ein ganzer Stadtteil in wenigen Jahren verändern kann.

Carsharing sei Dank erreichen wir unser Hotel noch trockenen Fußes, und diesmal geht es früh in die Betten. So ist zumindest der Plan, und der würde auch funktionieren, es sei denn, man beschließt, nur noch einen „kurzen Absacker“ an der Hotelbar zu nehmen…

Am Montag sind wir vorerst nur zu einem fähig: Frühstück. Dies genießen wir in der Moccabar, inklusive eines nach Farben kochenden Malers und einer Wanderzeitung. Muss jetzt niemand verstehen.

Den Bummel durch die dritte Tourimeile beschließen wir mit einem spontanen Besuch in einem kleinen, sympathischen Dampferladen, und dann geht’s auch schon wieder nach Hause, wobei Stef die Hälfte der Fahrt verschläft, aber je nun…

Es war ein schöner Kurzurlaub, der spontan angehängte Tag war Gold wert – zum Glück wissen wir den Laden bei den Jungs in guten Händen. Es wird bald wieder Zeit für einen Besuch dort. Gerüchteweise findet im Oktober die nächste Dampfermesse in Berlin statt…

Gefällt(5)Och nööö(0)

Ein Hochsommertag im Mai

Urlaubstag, hochsommerliches Wetter – das schreit geradezu nach einem Ausflug an die Küste! Auch diesmal ging es wieder Richtung Osten, allerdings etwas weiter weg als bei unserem letzten Trip. Wir waren schon seit Ewigkeiten nicht mehr auf dem Darß, also nix wie Dampfen und Sonnenbrillen geschnappt und ab.

Den ersten Stopp gab es in Ahrenshoop, wo wir uns, in Ermangelung eines ausgedehnten Frühstücks, erst mal mit sehr leckerem selbstgebackenen Kuchen versorgen ließen.

Das Café Stübchen am Ortseingang des Ortsteils Niehagen ist sehr zu empfehlen. Tipp: Direkt zwei Stück Kuchen bestellen. Nicht, dass die Stücke dort so klein wären, aber sie schmecken einfach so gut, und bevor dann das letzte Stück Himbeer-Mandel-Streusel weg ist… Ja, wir sprechen aus Erfahrung. 😉

Der kleine Spaziergang durch Ahrenshoop bescherte uns hübsche Häuschen, eine putzige Kirche

…und einen wunderschönen Blick auf die Weite der Boddenlandschaft.

Weiter ging es Richtung Darß. Kleiner Tipp: Wenn die durchfahrenen Dörfer zu klein erscheinen, einfach mal die Hauptstraße verlassen und durch den Ort fahren, zum Beispiel durch Born. Die Häuschen dort sind ebenso traumhaft wie die Stille am Bodden.

Ja, wenn man mal den Jackpot knackt und sich zur Ruhe setzt…

Prerow haben wir diesmal links liegen gelassen – für einen Spaziergang zum Weststrand war es dann doch ein bisschen zu spät – und sind weiter nach Zingst. Die Strände auf dem Darß sind ein Traum: Feinster Sand und Platz satt – jedenfalls wenn man außerhalb der Hauptsaison und unter der Woche dort ist. 😉

Natürlich wurden wieder ein paar Fotos geschossen…

Und dass der feine Sandstrand zu einem ausgedehnten Spaziergang einlud ist klar:

Schließlich musste ja noch dieses komische Teil am Ende der Seebrücke genauer inspiziert werden:

Ah, eine Tauchgondel! Leider waren wir für die letzte Fahrt etwas zu spät, aber aufgeschoben ist ja nicht undsoweiter.

Noch einen letzten Blick auf das „Ohwieschön“…

…und dann ging es auch schon wieder Richtung Heimat.

Wir haben den Urlaubstag beide schwer genossen – und noch nicht mal einen Sonnenbrand davongetragen. 🙂

 

Gefällt(6)Och nööö(0)

AusFlug übern See

Nach fast vier Jahren wurde es mal wieder Zeit, dass die Schnuten gemeinsam in die Luft gehen! Diesmal ging es ins Binnenland, und zwar über die Müritz. Leider war die Sicht von oben nicht so schön, wie es der strahlend blaue Himmel erwarten ließ, weshalb es auch nur dieses eine Foto von oben gibt:

Ein paar mehr Bilder gibt es von unserem Zwischenstop auf dem Flugplatz Richlin Lärz – schließlich musste Benedikt ja tanken. Nein, nicht das Flugzeug, sondern seine Dampfe:

All zu viel Zeit hatten wir bei unserem kleinen Stopp leider nicht, zum Glück ist das dortige Luftfahrtmuseum eher etwas kleiner dimensioniert. Ein paar Schnappschüsse gibt es dennoch:

Auch ein paar Kuriositäten abseits der Fliegerei findet man vor Ort, zum Beispiel Puschelbäume…

…oder eine Treppe vom Nichts ins Nichts:

Auch diesmal hat sich Stef auf dem Rückweg irgendwann an die Hüpfereien, die so ein kleines Flugzeug in der Luft nun mal macht, gewöhnt. Mal sehen, wie lange das beim nächsten mal dauert. 😉

Trotz der suboptimalen Sicht war es wieder mal ein schöner Ausflug, und wir sind froh, das gute Wetter genutzt zu haben. Wenn man dagegen heute so aus dem Fenster sieht…

Und, wo geht es als nächstes hin?

Gefällt(3)Och nööö(0)

Den Sommer locken

Verabschiedet hatten wir den letzten Sommer mit einem kleinen Ausflug nach Kühlungsborn – was liegt also näher, als den „neuen Sommer“ mit einem eben solchen Ausflug zu begrüßen – oder ihn zumindest zu locken?
Diesmal geht es in den Westteil, der deutlich weniger touristisch verseucht zu sein scheint, aber in den letzten Jahren auch ganz nett heraus geputzt wurde.
Einige sehr schön restaurierte Häuser sieht man dort…


…allerdings auch einige Gebäude, die noch ein wenig der Pflege bedürfen…


…oder vielleicht besser direkt abgerissen werden könnten:


Strand jedenfalls gibt es im Westen Kühlungsborns üppig…


…den man dann auch, da zu dieser Jahreszeit noch recht leer, zum entspannten Sonne tanken nutzt.


Und wenn dann die Sonne auch noch so herrlich auf die Terrasse des indischen Restaurants – welches man schon vor Jahren als gut befunden hat aber viel zu selten besucht – scheint…

…können wir natürlich nicht widerstehen.

Dieses zusätzlichen Hinweises, dass wir in einer Urlaubsregion wohnen…

…hätte es gar nicht bedurft, es ist auch so ein schöner und erholsamer 3-Stunden-Urlaub. 🙂

Jetzt muss dann nur noch der Sommer auch wirklich kommen – oder zumindest seinen kleinen Bruder, den Frühling schicken. Wir wären bereit.

Gefällt(5)Och nööö(0)

Carpe diem

Wenn schon mal beide Schnuten frei haben, lieber Besuch da ist und dann auch noch das Wetter mitspielt, muss man einfach den Tag genießen!

Post-Frühstücks-Schlummer

Ab an die Wasserkante

Büschen dampfen…

Büschen gucken…

Büschen gucken und dampfen.

Und jetzt alle zusammen!

Dieser rundum genossene Tag ist schon zwei Wochen her, aber bis dann mal die Fotos entwickelt sind und man wieder Zeit hat, sich an die Schreibmaschine zu setzen… oder so… ihr kennt das. 😉

Gefällt(5)Och nööö(0)