Warnemünde

Wenn wir mal Besuch haben – oder einfach nur selbst Urlauber spielen wollen – fahren wir gerne mal raus nach Warnemünde.

Das Ostseebad Warnemünde, offiziell Seebad Warnemünde, ist ein Stadtteil im Norden der Hansestadt Rostock.

Die Warnow mündet hier in die Ostsee und gab Warnemünde seinen Namen, es wurde 1195 erstmals in dänischen Urkunden erwähnt. Seit 1323 gehört es zu Rostock. Für Jahrhunderte war Warnemünde vor allem ein kleiner Hafen- und Fischerort, bis um 1821 der touristische Badebetrieb begann.

Quelle: WikiPedia

Der erste Weg, wenn man am Bahnhof aussteigt, führt einen über die Drehbrücke über den alten Strom, den ehemaligen Mündungsarm der Warnow.

Hier lässt es sich, jedenfalls wenn man nicht zur Tourihauptsaison hier ist, entspannt bummeln.

Natürlich findet man hier auch Gastronomie – unter anderem die beste Eisdiele vor Ort mit dem einfallsreichen Namen „Eisdiele“ – und viele kleine Geschäfte, die man allerdings als Nichttourist eher meidet.

In den letzten Jahren hat sich der Stadtteil ganz schön herausgeputzt, manch einem mag es sogar schon zu viel sein. Die alten Kapitänshäuser sind jedenfalls ein paar Blicke wert:

Weniger überlaufen – aber nicht weniger hypch – sind die Seitengassen…

…und die anderen, leicht abseits der Hauptwege liegenden Ecken:

Aber natürlich kann man auch über die Strandpromenade flanieren…

…die Wahrzeichen von Warnemünde – den 1897 erbauten, 37 Meter hohen Leuchtturm und den 1965 neu erbauten und 2002 sanierten Teepott – immer vor Augen.

Der bis zu 150 Meter breite Sandstrand ist übrigens der breiteste Sandstrand der deutschen Ostseeküste – und auch gerne mal gut besucht.

Und wenn man seine Zehen zu tief ins Wasser taucht kann es einem durchaus passieren, dass einem ein Kreuzfahrtschiff über die Füße fährt – wenn auch nur gefühlt. Schließlich ist Warnemünde Deutschlands bedeutendster Kreuzfahrthafen – sagt jedenfalls Wikipedia.

Ein Besuch in Warnemünde lohnt sich – allerdings eher im Frühjahr oder Herbst. Im Sommer ist der Ort in der Regel überlaufen – und im Winter ist es dort einfach nur kalt. 😉

Das Schöne: In nur wenigen Minuten ist man mit dem Auto oder der S-Bahn von Rostock aus dort, und nach einem harten Arbeitstag kann man einfach mal ein bisschen die Seele baumeln lassen:

Wohnen möchten wir keinesfalls dort – zum einen zu touristisch, zum anderen sind Lärm und Gestank, den die Schiffe dort verursachen, nicht gerade angenehm. Aber ein Besuch ist Warnemünde allemal wert.

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Ein Hochsommertag im Mai

Urlaubstag, hochsommerliches Wetter – das schreit geradezu nach einem Ausflug an die Küste! Auch diesmal ging es wieder Richtung Osten, allerdings etwas weiter weg als bei unserem letzten Trip. Wir waren schon seit Ewigkeiten nicht mehr auf dem Darß, also nix wie Dampfen und Sonnenbrillen geschnappt und ab.

Den ersten Stopp gab es in Ahrenshoop, wo wir uns, in Ermangelung eines ausgedehnten Frühstücks, erst mal mit sehr leckerem selbstgebackenen Kuchen versorgen ließen.

Das Café Stübchen am Ortseingang des Ortsteils Niehagen ist sehr zu empfehlen. Tipp: Direkt zwei Stück Kuchen bestellen. Nicht, dass die Stücke dort so klein wären, aber sie schmecken einfach so gut, und bevor dann das letzte Stück Himbeer-Mandel-Streusel weg ist… Ja, wir sprechen aus Erfahrung. 😉

Der kleine Spaziergang durch Ahrenshoop bescherte uns hübsche Häuschen, eine putzige Kirche

…und einen wunderschönen Blick auf die Weite der Boddenlandschaft.

Weiter ging es Richtung Darß. Kleiner Tipp: Wenn die durchfahrenen Dörfer zu klein erscheinen, einfach mal die Hauptstraße verlassen und durch den Ort fahren, zum Beispiel durch Born. Die Häuschen dort sind ebenso traumhaft wie die Stille am Bodden.

Ja, wenn man mal den Jackpot knackt und sich zur Ruhe setzt…

Prerow haben wir diesmal links liegen gelassen – für einen Spaziergang zum Weststrand war es dann doch ein bisschen zu spät – und sind weiter nach Zingst. Die Strände auf dem Darß sind ein Traum: Feinster Sand und Platz satt – jedenfalls wenn man außerhalb der Hauptsaison und unter der Woche dort ist. 😉

Natürlich wurden wieder ein paar Fotos geschossen…

Und dass der feine Sandstrand zu einem ausgedehnten Spaziergang einlud ist klar:

Schließlich musste ja noch dieses komische Teil am Ende der Seebrücke genauer inspiziert werden:

Ah, eine Tauchgondel! Leider waren wir für die letzte Fahrt etwas zu spät, aber aufgeschoben ist ja nicht undsoweiter.

Noch einen letzten Blick auf das „Ohwieschön“…

…und dann ging es auch schon wieder Richtung Heimat.

Wir haben den Urlaubstag beide schwer genossen – und noch nicht mal einen Sonnenbrand davongetragen. 🙂

 

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An der Behauptung „Menschen, die am Meer wohnen, sind in ihrem ganzen Leben seltener am Strand als Touristen in ihrem dreiwöchigen Urlaub“ ist schon ein bisschen was dran. Aber wenn man dann mal Zeit, Muße und Verlangen nach einem Strandausflug hat ist der Anfahrtsweg ein kurzer und eine Hotelbuchung nicht nötig.

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Und wenn das Wetter dann noch so mitspielt wie heute Abend…

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Kleine Pause in gelb

Viel Zeit haben wir auch an Sonntagen nicht – dieser Tag wird von uns traditionell für die Bestellungen genutzt, und davon hatten wir am letzten Wochenende einige zu erledigen. Aber wenn man dann morgens mittags nach dem Frühstück aus dem Fenster schaut und dieses Gelb sieht…

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…dann kann man schon mal ein halbes Stündchen für einen Spaziergang abzweigen. Also ab zum Nachbardorf,

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…ein wenig ins Gelb abtauchen…

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…ein paar Dampferselfies schießen…

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…und wieder zurück.

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Nur ein halbes Stündchen, tat aber trotzdem verdammt gut! 🙂

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Sonntag im Park

Alte Menschen verbringen gerne mal den Sonntag im Park. Die Schnuten auch, und zwar im IGA-Park. Dort läuten wir, inzwischen fast schon traditionell – also zum zweiten mal – den Frühling ein. Wobei es in diesem Jahr erfreulicherweise wesentlich weniger frisch war als im letzten. 🙂

Einen alten Freund haben wir auch wieder getroffen:

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Einen besonderen Charme macht übrigens der Blick am Nordausgang aus:

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Erholung und Industrie werden lediglich durch die Warnow getrennt. Wenn’s die dort arbeitende Menschheit tröstet: Morgen müssen wir auch wieder malochen.

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Der heutige entspannte Tag hatte aber ein bisschen was von Urlaub. 🙂 Nächstes Jahr dann wieder… 😉

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