Futterodyssee

Was war die Freude groß, als wir ihn gefunden hatten: Einen arabischen Lieferservice. In Rostock! Der sogar bis zum Benedikt liefert!! Dessen Essen auch noch richtig gut schmeckt!!! Eine solche Kombination ist – nicht nur da oben – ein absoluter Glücksgriff!

El Waleed heißt der Laden, und außer dem Lieferservice führen sie auch ein Bistro in Rostock, genauer gesagt in Lütten Klein. Und da wir nach getaner Arbeit noch ein kleines Hüngerchen verspürten und Lütten Klein sowieso direkt auf dem Weg zum Benedikt liegt (jedenfalls wenn man nen Umweg über Lütten Klein fährt)… Wie auch immer – die Kombination aus Qype und Navi führte uns zur angegebenen Adresse, und dort fanden wir den Laden:

Dunkel! Geschlossen! Kein Hinweisschild! Gar nix! Dicht! Zu!

Die dann startende Odyssee nach was Essbarem in Lütten Klein lässt sich eigentlich nicht beschreiben, ich versuch’s trotzdem mal. Die Kartoffelbutze umme Ecke: Eine eher wenig bis gar nicht überzeugende Speisekarte. Der Grieche: Mittagspause. Der sich als Trinkertreff entpuppende Thai-Imbiss: “Meine Frau ist nicht da, zu essen gibbet nix”. Und der in einem Gesundheitszentrum angepriesene Thai stellte sich – nach dem wir ihn in der völlig dunklen, ausgestorbenen Passage endlich fanden – nicht nur als Chinese heraus sondern hatte auch noch geschlossen…

Gelandet sind wir letztendlich im Warnow-Park, beim türkischen Imbiss, dessen Essen wenigstens sowohl geschmacklich als auch portionös zufrieden stellen konnte.

Und die Moral von der Geschicht:

  1. Wenn du einen guten Lieferservice entdeckst nutze ihn – wer weiß, wie lange es den noch gibt.
  2. Lütten Klein ist eher kein Paradies zum lecker Essengehen.
  3. Die bei Qype angegebene Adresse eines Restaurants kann stimmen, muss aber nicht.
  4. Wenn man mit seinem Laden umzieht ist es nicht ausreichend, die neue Adresse ganz unten auf der Webseite zu verstecken. Ein Hinweis am ehemaligen Standort wäre durchaus sinnvoll!

Soifz…

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Unser Mantra gefunden

Nach einem Gewaltmarsch Spaziergang durch den Gespensterwald überkam die Schnuten der große Hunger – kein Wunder, das Frühstück war diesmal ungewohnt übersichtlich ausgefallen, was angesichts der Völlerei vom Vorabend  wiederum überhaupt nicht verwunderlich war. Wie praktisch, dass Benedikt vor kurzem von einem indischen Restaurant gehört hatte, welches sich unbedingt noch einem Schnutschen Testessen unterziehen wsollte. Also ab ins wärmende Auto und nach Kühlungsborn. Nun wird die Größe dieser, gerade mal 7000 Einwohner fassenden, Stadt gerne mal unterschätzt. Oder besser gesagt: Die Breite. Um es kurz zu machen: Dank moderner mobiler Kommunikationsgeräte und Qype fanden wir das Restaurant Mantra dann irgendwann doch noch – gut versteckt im West-Teil der Stadt.

Da uns recht früh hungerte war das Restaurant noch leer – das änderte sich aber schlagartig um viertel nach sechs: Plötzlich waren innerhalb von 5 Minuten sechs weitere Tische belegt. Merke: Der MeckPommer macht sich um 18 Uhr auf zum Abendbrot. ;) Das Lokal selbst ist unspektakulär eingerichtet aber liebevoll gestaltet, die eine Hälfte des Servicepersonals ist aufmerksam, fit und freundlich, die andere Hälfte freundlich und bemüht. Alles in allem fühlten wir uns wohl, und nach mehreren Yogitees endlich auch innerlich gewärmt.

Das Testessen: Nach den obligatorischen Suppen (in Ermanglung der beim Stammtamilen üblichen Sauer-Scharf-Suppe diesmal eine Palak- und eine “Hyderabadi Murg Suppe”) gab es Mutton Saag (Benedikt) und ein Shahi Paneer Mango (Stef). Die drei Gs (Gerichte, Gewürze, Geschmack) waren diesmal deutlich anders als gewohnt – und durch die Bank absolut schmeckig! Der – von den Schnuten gerne mal kritisierte – Schärfegrad entfiel bei Stefs mildem Gericht, bei Benedikt war wie üblich noch Luft nach oben, dennoch sollte die Pikanz für den allgemeinen europäischen Geschmack vollkommen ausreichen.

Preisgestaltung: Nun, Kühlungsborn ist nicht der Wedding, mit nem Euront “Tourizuschlag” muss man also rechnen. Dafür war nicht nur die Vorspeise auf Kosten des Hauses üppiger als anderswo – statt der üblichen drei Soßen zum Papadam gab es derer acht – sondern auch die Portionen so groß, dass selbst die Schnuten kapitulierten.

Kommen wir zum Fazit: Sind die Schnuten gemeinsam in Berlin, schmausen sie beim  Stammtamilen. Sind sie in MeckPomm, ist das Mantra ab sofort die erste Anlaufstelle für ein leckeres – aushäusiges – indisches Essen. Da wird es der “Rostocker Inder” schwer haben, aber wir werden ihm zumindest eine Chance geben – beim nächsten Besuch an der Küste dann…

Mantra, Hermann-Häcker-Straße 39, 18225 Kühlungsborn (West!), Öffnungszeiten: Mo – Fr:  16.30 – 22.30 Uhr, Sa, So, Feiertage: 12.00 – 23.00 Uhr. Webseite: www.mantra-restaurant.de

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Hattu Möhrchen?

Muttu schrappen,

dazu Kartoffeln schälen,

dann alles innen Pott werfen und stampfen,

schon hattu sehr lecker Muhrejubbel. :)

Und wenn man Benedikt heißt, entsprechende Mengen kocht und dann noch um den Stef besorgt ist, kann der am nächsten Tag noch was in den stilvollen Henkelmann packen und muss auf der Arbeit nicht verhungern:

An dieser Stelle sei noch angemerkt dass der Stef auch geschnibbelt hat, aber wie immer so häufig gibt’s davon kein Beweisfoto…

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Seinen Meister gefunden

Benedikt, der Liebhaber pikanter scharfer Küche, fand endlich seinen Meister, und zwar in der Curry Baude am Gesundbrunnencenter, genauer gesagt am Eingang des dortigen U-Bahnhofs!

Die “gerne scharf” bestellte Soße trieb Benedikt nicht nur Tränen in die Augen und Schweiß auf die Stirn sondern auch zu dem Geständnis: “Der hat mich geschafft”. Dank der nachgeorderten “normalen” Soße konnte Benedikt aber wenigstens die Wurst zu Ende essen. Von größeren Brandblasen auf seiner Zunge ist der Redaktion dem Stef allerdings nichts bekannt…

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Pommesbudentest indisch

Nein, natürlich testen wir keine indischen Pommesbuden, aber…

Der letzte Abend vor Benedikts Heimreise sollte stilvoll beim Stamminder zelebriert werden. Mit bangem Blick – bereits Benedikts Anreise hatten wir dort feiern wollen, aber die geschlossenen Rolläden schienen den Gerüchten ob einer Geschäftsaufgabe weitere Nahrung zu geben – schauten wir um die Ecke, und siehe da, es brannte Licht und sah aus wie immer: Gleiche Aufmachung, gleiche, schlichte Einrichtung, gleiche Volksmassen, gleicher Name – aber nur draußen. Neu waren Karte und Inhaber, und wo – immer noch – Prince drauf steht ist jetzt Shakty’s drin. Eine – entscheidende – Neuerung fiel ausgerechnet Fleischfan Benedikt zuerst auf: Die Rubrik “Hauptgerichte vegetarisch” hatte er noch souverän übersprungen, aber als es als Alternative zu den vegetarischen lediglich vegane Gerichte gab dämmerte es ihm: Fleisch Fehlanzeige! Seiner ersten Reaktion “ooops” folgte Reaktion Nummer zwei: Qool! Da Stef der vegetarischen Küche sowieso zugetan ist ließen wir uns also auf das Abenteuer ein…

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