Nouvelle cuisine

Eigentlich war Benedikts Küche seit dem Einzug vor vier Wochen ja nahezu perfekt eingerichtet:

Und auch unser Speiseplan bestach seitdem durch Abwechslung und Ausgewogenheit:

Seit gestern jedoch ist es mit dieser Herrlichkeit vorbei, irgend jemand hat da ein bisschen was aufgebaut:

Tja, dann muss Benedikt jetzt wohl wieder selbst den Kochlöffel schwingen.

Man hat’s aber auch nicht leicht im Leben… 😉

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Frühstückstradition

Wir sind beide ja nicht so die großen Frühstücker – Stefan zieht sich ein paar Stunden nach dem Aufstehen zum vierten Kaffee mal ne Stulle rein, Benedikt verzichtet auf diese Mahlzeit meist ganz. Hin und wieder aber, wenn der Stefan Samstagsdienst hat, treffen sich die Schnuten mittags in Rostock und gehen gemeinsam futtern. Der eine hat dann schon ein paar Stunden Arbeit hinter sich, der andere immerhin schon zwei Kaffee intus, und gemeinsam läutet man dann bei leckerem Schmaus das wohlverdiente Wochenende ein. Und wenn man dann noch Glück hat und das Wetter mitspielt ist das Ganze schon wie eine kleine Urlaubsstunde.

Übrigens, ein Frühstück beim Thai ist dann doch deutlich bekömmlicher als die italienische Variante… 😉

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Frühstücksquiz

Samstag Mittag, 15 Uhr. Die beiden Schnuten treffen sich in Rostock zum Frühstück:

Einer von beiden ist bereits sieben Stunden auf und hat schon schwer gearbeitet. Der andere ist vor einer Stunde aus dem Bett gekrabbelt.

Quizfrage: Wer ist der Frühaufsteher?

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Trash light

Traditionell findet im Januar das Dschungelcamp statt, und ebenso traditionell beginnen wir dies mit Junkfood, in der Regel vom Restaurant zur goldenen Möwe. Trash und Junkfood – das gehört einfach zusammen.

In diesem Jahr findet nur eine – bislang übersichtlich spannende – Dschungelshow statt, quasi Dschungelcamp light. Entsprechend brechen wir auch mit der Tradition und brutzeln uns unser Junkfood selbst:

Wir burgern ja sowieso sehr gerne, seit geraumer Zeit überwiegend mit veganen Burger-Pattys. Mittlerweile ist die Auswahl groß und die Qualität größtenteils wirklich gut. Meist greifen wir auf die Pattys von Beyond Meat oder der Lidl-Hausmarke zurück, aber auch die Mühlen-Pattys sind zu empfehlen, zumal man diese direkt aus dem Tiefkühler in die Pfanne werfen kann.

Alles ist auf unseren Burgern allerdings nicht vegan – solange es keine wirklich schmackhaften Milch-Ersatz-Produkte gibt bleibt der Käse richtiger Käse, und die Mayo richtige Mayo. Also, liebe Ersatzprodukt-Designer, stellt euch der Herausforderung!

Wir werden die “Ersatzshow” natürlich die nächsten 14 Tage verfolgen, freuen uns aber jetzt schon auf das nächste Jahr, wenn es dann hoffentlich wieder in den australischen Dschungel geht. Dann “feiern” wir das Opening auch wieder mit “richtigem” Junkfood. 😉

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Obst ist gesund

Zur gesunden und ausgewogenen Ernährung, für die wir ja bekannt sind, gehört natürlich auch Obst, gerne mal zum Dessert. In diesem Fall frische Ananas:

Um das Ganze ein wenig aufzupeppen wurden die Scheiben in Zucker und Honig angebraten. Und mit weißen Schoko-Streuseln garniert. Und da wir ja auf die Gesundheit achten haben wir auf die Sahne verzichtet. Naja, also eigentlich eher, weil uns zu spät eingefallen ist, dass Sahne hervorragend dazu passen würde.

Übrigens sehr, sehr lecker. Und ein bisschen süß. Also eigentlich extrem süß. Aber halt Obst, und damit gesund. 🙂

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Geschmacksneutralität

Nicht nur, dass diese Veggie-Pizza durch vollkommene Abwesenheit jeglichen Geschmacks “glänzt”, sie absorbiert auch noch den Geschmack jeder Beigabe wie Würze, Käse und weiterem Belag.

Auch wenn wir der Tatsache, dass man tatsächlich eine so vollkommen geschmacksneutrale Pizza überhaupt herstellen kann, einen gewissen Respekt zollen, werden wir in Zukunft doch darauf verzichten…

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Kitchen Possible (5) – Nudelauflauf mit Thunfisch

Ein Auflaufgericht für 6 Personen? Perfekt, um die Schnuten zwei Tage mit einem Abendessen zu beglücken, weshalb wir uns diesmal an die Mengenangaben halten – bis auf den Käse natürlich, da wird wie üblich nach oben korrigiert. Außerdem haben wir mal wieder die ein oder andere Zutat ersetzt – erzwungene Kreativität und so. 😉

Wir benötigen 200g Tagliatelle, 400g Brokkolisuppe aus der Dose (ja, wirklich!), 250g mittelalten Gouda gerieben, 200g Thunfisch in Öl, und zwar abgetropft, grob 50g Semmelbrösel, 125ml Milch. Die beiden Paprika ersetzen wir durch Chilischoten, die beiden Selleriestangen durch 3 Handvoll Tiefkühlerbsen. Außerdem brauchen wir noch “ein bisschen” Butter, Salz und Pfeffer.

Uns so geht’s: Während der Backofen auf 190°(statt 200° wegen Umluft) vorheizt, garen wir in einem großen Topf die Tagliatelle, und zwar zwei Minuten kürzer als auf der Packung angegeben. Anschließend abgießen und erst einmal beiseite stellen.

In einem zweiten Topf zerlassen wir die Butter und rühren die Semmelbrösel unter, danach wird auch dieser zur Seite gestellt (wir brauchen für das Rezept also viele Töpfe und viel Platz!).

In einem dritten Topf erhitzen wir die Suppe, rühren Milch, das Grünzeug und die Hälfte des Käses unter, werfen den Thunfisch dazu, rühren alles durch und schmecken das Ganze mit Salz und (deutlich mehr) Pfeffer ab. Wichtig: Durchwärmen, aber nicht kochen!

Die Nudeln werden jetzt in Topf 3 dazugeworfen (oder, je nach gewählter Topfgröße, umgekehrt), und alles schön in der Auflaufform verteilt.

Den restlichen Käse mit den gebutterten Semmelbröseln vermischen und obendrauf streuen…

…und dann ab in den Ofen damit, ca. 25 Minuten backen, bis die Oberfläche so aussieht, wie Überbackenes nun mal aussieht: Goldgelb und lecker.

Vor dem Servieren lassen wir den Auflauf noch 5 Minuten ruhen, und dann heißt es nach ca. einer Stunde endlich: Futtern! 🙂

Unser Fazit:

Zwar hätte dem Auflauf etwas deutlich mehr Schmiss in Form von Würze gut getan, trotzdem sind wir sehr angetan vom Endergebnis.
Benedikts Angst vor Aufläufen ist nun ein wenig gemindert, aber das Abschmecken bleibt eine Herausforderung. Beim nächsten Mal kommt mehr Pfeffer sowie zusätzlich etwas Säure und irgendetwas in der Art von Muskat, Mazisblüte, Steinpilz oder Szechuanpfeffer hinein.

#KitchenPossible

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Kitchen possible (4) – Die Paprika-Ziege

Nachdem die Carbonara vom Vortag doch noch sehr lange vorhält, verschieben wir den geplanten Thunfischauflauf und entscheiden uns heute spontan für etwas Leichteres: Rigatoni Farfalle mit Paprika und Ziegenkäse.

Dazu benötigen wir 301g Rigatoni Vollkorn-Farfalle, 3 rote Paprika (mundgerecht geschnitten), 2 Chilischoten (eine mehr, eine weniger pikant), ca. 150g Ziegenkäse (in kleine Würfel geschnitten, dann schnell wegstellen bevor Stef alles wegfuttert), 9 entsteinte, in Ringe geschnittene schwarze Oliven, Basilikumblätter, 2 kleine Zwiebeln, ausreichend Knoblauch, Butter, Öl, Salz und Pfeffer

Zubereitung: Die (natürlich kleingehackten) Zwiebeln in einer Pfanne weich dünsten, Paprika, Chili und Knoblauch dazugeben und ca. 12-15 Minuten braten. Nebenbei mit Salz und Pfeffer würzen. Pfanne vom Herd nehmen und die Rigatoni Farfalle bissfest garen. Am Ende Basilikum und Oliven in die Pfanne geben und das ganze noch einmal aufwärmen.
Eine Hälfte der Ziegenkäsewürfel mit der Paprika-Mischung in der Pfanne ganz leicht anschmurgeln, die andere Hälfte auf die Pasta werfen. Dann alles zusammenkippen und ab auf die Teller.

Unser Fazit:

All zu viel hatten wir von diesem Gericht nicht erwartet, um so höher fiel der Wow-Faktor aus! Extrem aromatisch, angenehm pikant, und tatsächlich leicht genug, um auch nach einem Nachschlag nicht ins endgültige Fresskoma zu fallen. Ganz klar unser bisheriger Favorit!

Variation

Am Tag danach brauchen wir wieder etwas “Schnelles und Leichtes”, verschieben also den Thunfisch-Pasta-Auflauf erneut und entschieden uns für eine Neuauflage der Paprikaziege. Den leckeren Ziegenkäse haben wir bereits aufgefuttert, also nutzen wir diesmal Mozzarella und einen anderen Ziegenweichkäse, mangels ausreichend Farfalle gibt es “Smilie-Nudeln”, und dazu kommen noch, einfach weil wir’s können, ein paar Erbsen.

Das Ergebnis: Der Mozzarella macht die Sache zwar schön cremig, der Ziegenweichkäse geht allerdings unter, und die Pasta will auch nicht so recht zu diesem Gericht passen. Das ganze schmeckt nicht schlecht, aber diese herrliche, pointierte Aromanz, die das Gericht ausmacht, fehlt einfach. Beim nächsten mal also rechtzeitig die Originalzutaten kaufen und verwenden, dann gibt’s auch wieder die Note 1 mit Sternchen.

#KitchenPossible

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