Elektrisch ist besser (2)

Lange angekündigt, noch viel länger erwartet, und jetzt ist es endlich da, das neueste Mitglied im elektrischen Schnuten-Fuhrpark: Der Nissan Leaf.

Natürlich muss es direkt eine kleine Fotosession geben, und ebenso natürlich vor „klassischer Kulisse“, nämlich am Warnow-Ufer mit Blick auf Rostock.

Gar nicht auszudenken, wenn jetzt noch das Wetter mitgespielt hätte, aber es wird sicher noch die ein oder andere Gelegenheit für weitere schöne Motive kommen.

Nun hatten wir ja einerseits schon angemerkt, dass das Schnutenblog nicht zum Tec-Blog werden wird, andererseits reizt so ein Spielzeug natürlich dazu, viel darüber zu berichten. Was also tun? Richtig, man eröffnet einfach eine neue Webseite zu diesem Thema. Wir haben in den letzten Tagen ein wenig gebastelt, Benedikt dreht schon fleißig Videos, und nach dem kleinen Fotoshooting heute…

…geht unsere neue Seite jetzt also offiziell an den Start: Auf elektrisch-ist-besser.de dreht sich alles um die Themen E-Mobilität und E-Dampfen. Wer sich dafür interessiert ist also herzlich eingeladen, dort mal vorbei zu schauen.

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Spritztour mit Hindernissen

Benedikt hat einen Käufer für seinen Prius gefunden. Da der in Berlin sitzt steht also mal wieder eine Fahrt in unsere Lieblingsstadt an, und da alleine fahren doof ist machen sich die beiden Schnuten gemeinsam auf die Reise.

Klimatisierte Autos sind etwas wunderschönes – böse wird es erst dann, wenn man das Auto verlässt. Zum Glück werden wir mit einem erfrischenden Kaltgetränk empfangen und erfreuen uns dann erst mal an einem Schattenplatz mit Blick auf den Tegeler See.

Nicht nur das, wir werden auch noch hervorragend bekocht und bebacken…

…und genießen den ersten Teil der Reise sehr. „Besser kann es heute kaum noch werden“ orakelt Stef, und wir ahnen zu dem Zeitpunkt nicht, wie recht er damit hat.

Doch irgendwann müssen wir weiterziehen, und Benedikt nimmt, mit einem kleinen Tränchen im Auge, Abschied von seinem Prius, der ihm fast drei Jahre gute Dienste geleistet hat.

Es folgt der spannende Teil der Tour – die Zugfahrt nach Hamburg, wo uns der Leihwagen erwartet. Eine Zugfahrt! Im Hochsommer!! Bei Unwetterwarnung!!! Aber während alle Züge Richtung Westen und Süden ausfallen kommt unser Zug mit lediglich 5 Minuten Verspätung an…

…und fährt souverän durch – jedenfalls bis Boizenburg. Dann geht nix mehr, Oberleitung kaputt, Zugverkehr in Norddeutschland ist eingestellt, und wir hängen ca. 50 Kilometer vor Hamburg fest.

Das böse Unwetter hat sich mittlerweile verflüchtigt, und da keiner weiß, ob und wann es weitergehen wird, gibt es ein entspanntes „Parkplatz-Sit-in“. Boizenburg bei Nacht – ein Träumchen.

Zu unserem großen Glück bieten uns die Jungs von EV4Rent an, den Leihwagen bis nach Boizenburg zu bringen, wo wir ihn übernehmen können! Dafür auch an dieser Stelle noch mal unseren herzlichsten Dank!

Die Formalitäten sind schnell erledigt, und schon wenige Minuten später sitzen wir im Auto, einem – natürlich elektrischen – Hyundai Ioniq, und machen uns gegen ein Uhr auf den Heimweg.

Zwischendurch gibt es noch zwei kleine Lade-Stopps…

…und um kurz vor vier sind wir dann endlich zuhause angekommen.

Bis in ein paar Wochen das neue Schnutenmitglied, der Nissan Leaf, da ist erfreut sich Benedikt nun an dem Ionic…

…und diese Freude ist eine große. Ja, wenn man einmal ein E-Fahrzeug gefahren (oder auch nur mitgefahren) ist erscheinen einem die Verbrenner wie Dinosaurier. Nun, auch diese sind ja schließlich ausgestorben. 😉

Etwas fiel uns im Nachhinein noch auf: Sämtliche Menschen, mit denen wir es gestern zu tun hatten, waren angenehme Zeitgenossen! Angefangen vom Käufer des Prius – an der Stelle nochmals vielen Dank für die leckere Verköstigung – über die Jungs der Mietwagenfirma bis hin zu den Mitreisenden, mit denen die lange Wartezeit noch recht kurzweilig wurde. Sogar der Berliner Taxifahrer war entspannt! Eine schöne Sache, die man ja auch mal erwähnen kann.

Und jetzt warten wir nur noch drauf, dass das Päckchen mit den von Benedikt im Auto vergessenen Sachen ankommt. 😉

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Elektrisch ist besser

Die Schnuten fahren ja nicht nur seit langer Zeit auf elektrische „Zigaretten“ ab, sondern sind auch dem Thema Elektromobilität generell sehr zugetan. Nachdem sich Benedikt vor einiger Zeit dieses schicke Spielzeug gekauft hat fährt auch Stef seit zwei Wochen mit einem Elektroroller zur Arbeit.

Es handelt sich um einen NIU N1S mit einem Bosch-Motor und einem Akku mit 29Ah Kapazität. Die realistische Reichweite dürfte beim dauerhaften Nutzen der dritten Fahrstufe (maximal 45km/h) ungefähr bei 40 bis 50 Kilometern liegen, was bei einer Strecke von 26 Km zum Laden und zurück vollkommen ausreicht und sogar noch einen Abstecher nach Feierabend an den Strand erlaubt. Beim gemächlichen Cruisen in Fahrstufe 2 (bis ca. 30km/h) wäre die Reichweite nochmal ein ganzes Stück höher, aber für’s (zu) langsame Fahren ist der Stef irgendwie nicht zu haben. 😉

Das Aufladen ist aber gar kein Problem: Der Lithium-Ionen-Akku lässt sich ganz einfach herausnehmen und zuhause an der Steckdose laden – und ist nach spätestens 6 Stunden wieder voll.

Das Schöne am elektrischen Fahren ist natürlich die Abwesenheit jeglichen Motorengeräuschs – um schnarchigen Radfahrern vor mir den Herzinfarkt zu ersparen habe ich mir extra noch eine Fahrradklingel montiert – und der extreme Anzug beim Losfahren: Selbst die größten PS-Protze lässt man beim Anfahren an der Ampel einfach stehen. Gut, nach zwanzig Metern schluckt man deren Auspuffabgase, aber die verwirrten Gesichter, wenn die Kiste pfeilschnell losrollert, ist das wert. 😉

Wer mehr über die verbaute Technik wissen will schaut auf der Webseite nach – wobei das wichtigste Feature dort allerdings gar nicht erwähnt wird: Der – anfangs sehr belächelte – Tempomat. 😉

Die Fahrt mit dem – noch namenlosen – Möppelchen macht üppig Spaß, wobei es innerorts deutlich entspannter ist als auf der gut befahrenen Landstraße. Sowieso ist es interessant, wie unterschiedlich einem die exakt gleiche Geschwindigkeit vorkommt, je nachdem ob man durchs Dorf oder über die vierspurige Bundesstraße fährt… 😉

In absehbarer Zeit wird der elektrische Fuhrpark der Schnuten nochmal erweitert, und es ist durchaus möglich, dass dieses Thema hier noch öfter auftaucht – auch wenn das Schnutenblog sicher nicht zum Tec-Blog oder E-Blog mutieren wird. 😉

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Spiiiielen!

Männer sind einfach groß gewordene Spielkinder, das ist nun mal so. Und da sich die Gelegenheit gerade ergab hat Benedikt ein neues Spielzeug erworben:

Also ein kleines Spielzeug:

Erste kleine Proberunde auf dem Parkplatz:

Auch Stef darf mal eine Runde drehen:

Die Schnuten stellen fest: Das Möppelchen macht Spaß:

Bei dem Spielzeug handelt es sich übrigens um einen „K1 Hammer“: Ein Scooter mit Straßenzulassung, 18kg Gewicht, einer Reichweite bis 35km (offiziell, also bei uns „Leichtgewichten“ realistisch wohl um die 20 bis 25km), einer Höchstgeschwindigkeit von 25km/h (offiziell, aber wir waren knapp dran) und einer Motorleistung von 350 Watt.

Der Neupreis ist, gelinde formuliert, etwas ambitioniert, aber wenn man es für einen Bruchteil (kaum) gebraucht bekommen kann… dann schlägt man halt zu. 😀

Wir sind dann mal ne Runde spielen…

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