Geile drei Jahre

Jetzt sind es schon drei Jahre!

Mittlerweile lässt uns die Personalsituation doch ein wenig durchatmen, und der ein oder andere temporäre Ausfall kann gut kompensiert werden. Das ist auch dringend notwendig, denn 2017 ist aus gesundheitlicher Sicht bislang ein ziemliches Seuchenjahr. Dazu kamen neue Herausforderungen wie die endgültige Umsetzung der TPD2 und neue Mitbewerber vor Ort. Wir haben unseren kleinen Laden wieder ein bisschen umgebaut, mehr Platz geschaffen, das Sortiment erweitert. Und wir hatten wieder eine Menge Arbeit – aber auch eine Menge Spaß!

Auch in diesem Jahr haben wir zusammen mit unseren Kunden gefeiert, und diesmal sogar ein paar Fotos mehr geschossen:

Jetzt gehen wir also in unser viertes Jahr – mal sehen, was wir dann in 12 Monaten darüber schreiben werden. Eines kann man in jedem Fall festhalten: Die letzten drei Jahre waren anstrengend, aber auch richtig geil!

Eröffnung | Ein Jahr | Zwei Jahre

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Endlich ein dritter Mitarbeiter. Jetzt wird es vielleicht etwas ruhiger, vielleicht sind für jeden sogar ein paar Urlaubstage drin…

Dann liegt erst der Alte für eine Woche flach, und jetzt bricht sich einer unserer Jungs die Gräten und fällt für mehrere Wochen aus.

Statt zu Wehklagen sind wir einfach nur froh, dass jetzt, wo die Scheiße am Schuh hängt, der dritte Mitarbeiter da und sogar schon so halbwegs eingearbeitet ist. Trotzdem ist für dieses Jahr genug, ab jetzt erbitten wir uns wieder so gute Gesundheit wie die ersten beiden Jahre.

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Aller guten Dinge sind drei

„Wenn wir jetzt den Mitarbeiter einstellen wird es ja etwas ruhiger“ dachten wir vor 1 1/2 Jahren. Das hat irgendwie so mäßig geklappt.
„Wenn  wir jetzt unseren zweiten Mitarbeiter einstellen wird es ja etwas ruhiger“ dachten wir dann vor einem Dreivierteljahr. Hat wieder so mäßig funktioniert.
Im März stellen wir unseren dritten Mitarbeiter ein – und hoffen natürlich, dass es diesmal…

Hätte uns damals, im Herbst 2014, jemand unsere Personalsituation prophezeit, hätten wir herzlich gelacht. Vielleicht nach ein oder zwei Jahren eine Aushilfe, damit man ab und zu auch mal einen freien Tag hat, okay, aber dass sich alles so entwickeln würde…

Was allerdings bei jeder Einstellung dazu kommt ist die Verantwortung, die man plötzlich trägt. Einfach den Laden dichtmachen wenn wir keine Lust mehr haben (oder aus welchem Grund auch immer) ist nun mal nicht so einfach möglich, wenn er viereinhalb Personen am Kacken hält ernährt. Nun verschwenden wir noch absolut keine Gedanken ans Aufhören, und auch die Kundenfrequenz ist nach wie vor so, dass wir uns noch nie mit dem Thema Personalabbau befassen mussten.
Hoffen wir, dass es noch lange so weitergeht, und wer weiß, vielleicht wird es ja ab März für uns tatsächlich ein wenig ruhiger, wenn wir jetzt den nächsten Mitarbeiter einstellen… 😉

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Das zweite Jahr

Wie sich das Ganze weiterentwickelt? Mal sehen, was in einem Blogbeitrag mit dem Titel „das zweite Jahr“ stehen wird…

…schruben wir damals bei unserem Einjährigen. Im Grunde lief es im zweiten Jahr genau so weiter – nur alles noch eine Nummer fetter. Wir sind zwar nicht mehr ganz so häufig überrascht, ein gewisser Gewöhnungseffekt ob der Entwicklung und der stetig wachsenden Kundenschar ist durchaus eingetreten, dennoch schütteln wir immer wieder ungläubig unsere Köpfe und können nicht so richtig fassen, was da seit zwei Jahren geschieht…

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Seit Mitte des Jahres haben wir zwei festangestellte Mitarbeiter und sind schon auf der Suche nach einer zusätzlichen Aushilfe, das Warenlager ist schon lange viel zu klein – Stichwort Warentetris – und eigentlich ist es der Laden auch.

Schlaf und Freizeit werden nicht wirklich mehr, gefühlt mitunter sogar weniger, es ist und bleibt ein sehr anstrengendes Abenteuer – aber eben auch ein sehr schönes.

Gefeiert wurde an diesem Tag natürlich auch, viele kamen zum Gratulieren vorbei, und es gab auch das ein oder andere Geschenk:

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Während der Öffnungszeiten kamen wir natürlich nicht dazu, viele Fotos zu machen, genau genommen gibt es nur dieses eine, schließlich wollten wir uns um die zahlreichen Gäste kümmern.

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Nach Ladenschluss gab es aber noch ein kleines Fotoshooting – bei dem alle ihren Spaß hatten:

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Na gut, das ganze gibt es auch in – leidlich – seriös:

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Als dann schließlich wieder Ruhe einkehrte stießen die Schnuten selbst noch auf das Zweijährige an:

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Schön war sie, die Feier, auch wenn wir anschließend ganz schön kaputt waren. Aber bis zum dritten Geburtstag haben wir ja noch ein wenig Zeit, uns wieder zu erholen. 😉

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Das erste Jahr

Heute vor einem Jahr machten sich morgens um 8 Uhr zwei schwer unausgeschlafene Jungunternehmer, begleitet von einer lieben, ebenso unausgeschlafenen Freundin, auf den Weg zu ihrem, nur wenige Stunden vorher fertiggestellten Laden, um fortan die Dampfer aus der Umgebung mit leckeren Liquids und schönen Dampfgeräten zu beglücken und um Neulinge in die Dampferwelt einzuführen. In den letzten Wochen hatten sie schwer geschuftet und wenig geschlafen, und wussten eigentlich überhaupt nicht, auf was sie sich da genau einließen. Ihre Erfahrung im Einzelhandel war – gelinde gesagt – übersichtlich, und ob sich ihre Geschäftsidee tragen würde war völlig unklar. Jeder Außenstehende war mehr als skeptisch, lediglich andere Shopbetreiber machten den beiden Helden Mut.

Heute war also die Eröffnung. Wie würde der Tag verlaufen? Würden überhaupt Menschen von dem neuen Shop Notiz nehmen? Wie würden sich die ersten Beratungen gestalten? Würde man vor lauter Nervosität überhaupt einen sinnvollen Satz herausbringen? An die folgenden Tage, Wochen und Monate wurde an diesem Tag sowieso kein Gedanke verschwendet, da hatte man sich den Kopf schon vorher zerbrochen und würde es ab dem nächsten Tag wieder tun.

Als die beiden Jungunternehmer abends völlig platt und erschöpft nach Hause fuhren war klar: Die Eröffnung war ein voller Erfolg! Trotz fröhlichen Dilettierens, leichter genereller Konfusion und – zum Glück minütlich abklingender – Nervosität war der Tag gemeistert: Die Kunden strömten, die Stimmung war gut, der Laden wurde gelobt und den beiden Betreibern viel Mut gemacht.

Der Eröffnungstag
Der Eröffnungstag

Inzwischen ist ein Jahr vergangen, und dass sich die ganze Sache so gut entwickeln würde hätte wir in unseren kühnsten Träumen nicht gedacht. Die Kundenschar wuchs, das Sortiment ebenso, und natürlich auch die Erfahrung. Noch vor Ablauf des ersten Jahres konnten wir einen Mitarbeiter fest einstellen, und von der Nachfrage her würden sich mittlerweile wahrscheinlich ein Onlineshop und vielleicht sogar ein zweiter Laden lohnen.

Allerdings hatten wir uns auch nicht vorgestellt, wie arbeitsintensiv das Ganze werden würde. 80 bis 90 Stunden Arbeit pro Woche, für Hobbys blieb ebenso wenig Zeit wie für den Kontakt zu Freunden, Familie und Bekannten, und das Schlafdefizit wuchs quasi täglich. Wenn wir dieses Ausmaß vorher geahnt hätten, wer weiß, ob wir uns auf die Sache eingelassen hätten. Zum Glück ahnten wir es nicht, denn das erste Jahr hat einfach riesigen Spaß gemacht! Und natürlich darf es gerne so weitergehen, schließlich möchten wir ja gerne die vielen Ideen, die in unseren Köpfen rumspuken, verwirklichen – oder wenigstens einen Teil davon. 😉

Das erste Jahr ist geschafft
Das erste Jahr ist geschafft

An dieser Stelle nochmals Danke an alle, die uns bei der ganzen Sache unterstützt haben, die ertrugen, dass man uns kaum noch ans Telefon oder gar zu Gesicht bekam, die uns Mut gemacht und uns auf dem Weg begleitet haben. Wie sich das Ganze weiterentwickelt? Mal sehen, was in einem Blogbeitrag mit dem Titel „das zweite Jahr“ stehen wird…

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Urlaub

Die letzten Wochen waren mal wieder heftig, teilweise ging die Arbeitsbelastung schon über die Grenzen hinaus, und an manchen Tagen kamen wir erst gegen Mitternacht aus dem Laden. Ab Oktober, sprich Donnerstag, entspannt sich die Lage ein wenig, zumindest für 1 1/2 Tage in der Woche bekommen wir eine Aushilfe.

Erholung haben wir also nötig – deshalb gönnen wir uns tatsächlich einen Kurzurlaub! Und da wir dieser trostlosen Ecke hier überdrüssig sind und mal endlich eine landschaftlich schöne Gegend sehen wollen fahren wir nach – Oberhausen! Ja, es geht wieder zur Dampfermesse. Bei unserem Besuch dort vor einem Jahr stand die Ladeneröffnung kurz bevor, das Wochenende war also geprägt von Händlergesprächen und exzessiven Liquidtests. Dieses Jahr werden wir das Ganze etwas entspannter angehen, auch wenn natürlich das ein oder andere „Dienstliche“ ansteht.

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Allerdings: So ganz unstressig wird der Urlaub nicht – Freitag geht es erst nach Feierabend los, weshalb wir irgendwann mitten in der Nacht in Oberhausen einlaufen werden, Sonntag dann am Abend zurück, und am Montag morgen erwarten unsere Kunden zumindest einen von uns natürlich wieder frisch und ausgeruht *hüstel* im Laden. Wir freuen uns beide auf diesen Kurzurlaub – Tapetenwechsel, interessante Messe, Treffen mit lieben Menschen – und sind gespannt, wie erholsam dieses Wochenende wird. Einen Blogbeitrag dazu wird es dann voraussichtlich bei den Dampfschnuten geben – wann auch immer. 😉

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Eröffnung

Lange haben wir drauf hingearbeitet, und endlich ist es soweit: Die Eröffnung! Eigentlich hätte dieser Tag eine größere Würdigung verdient, mit einem umfangreichen Fotoalbum und einem ausführlichen Beitrag. Für Zweiteres fehlt gerade – welch Überraschung – die Zeit, aber zumindest mit Ersterem können wir dienen, wenn auch „nur“ bei Fäisbuck.

Soviel sei aber an dieser Stelle geschrieben: Es war eine saugeile Eröffnung! Die Stimmung war gut, es war richtig viel los, und die Euphorie war so groß, dass selbst der Schlafmangel nicht sonderlich ins Gewicht fiel. Vielen Dank fürs Daumendrücken, fürs Mutmachen, für die lieben Wünsche – und vor allem an Corinna für die Unterstützung vor Ort.

eroeffnung

Jetzt beginnt der Alltag, wir werden sehen, wie sich alles entwickelt. Die Eröffnung wird uns aber in jedem Fall als eine absolut gelungene Sache in Erinnerung bleiben!

Hier geht’s zum Fotoalbum auf FB, hier ein paar Fotos bei den Dampfschnuten

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Noch 3 mal (kurz) schlafen…

Noch 3 Tage – also kalendarisch zwei, aber dem der Morgen graut noch nicht, also ist für mich noch Mittwoch – bis zur Eröffnung. Heute erschien unsere Anzeige nebst eines kurzen Artikels über uns im hiesigen Käseblättchen in einer der lokalen kostenlosen Zeitungen:

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In ruhigen Minuten meldet sich eine gewisse Nervosität, aber zum Glück haben wir nach wie vor sehr wenige ruhige Minuten – auch diesen Beitrag habe ich mir kurz vor (oder während) dem Einschlafen per Mail vorgeschrieben. Der Laden ist fertig eingerichtet (klar, man könnte noch hier, man könnte noch das, aber man braucht ja noch was zum wachsen), die Ware zum größten Teil gut verräumt, jetzt geht es schon fast Richtung Feinschliff. Es gab einige die meinten, das ganze sei in der kurzen Zeit nicht zu schaffen – und in manch schwacher Sekunde dachten wir das auch. Aber wir haben kräftig geschuftet, sind auch ganz schön alle, aber zuversichtlich, dass am Samstag alles klappt.

Zur Unterstützung am Eröffnungstag haben sich schon einige liebe Menschen angekündigt – auch welche, die man bislang nur aus dem Netz kennt und solche, die eine ganz schön lange Anreise in Kauf nehmen: Wir freuen uns auf euch. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich die Leserschaft, die nicht live dabei sein kann, mit Foto- und evtl. gar Filmmaterial zu beglücken.

So, und jetzt: Bett!

Zeitungsausschnitt inkl. Foto: Warnow Kurier

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Unterschrieben

Der ein oder andere Stammleser ahnt ja bereits, dass Stefs Umzug an die Küste nicht nur wegen der guten Seeluft und der „Familienzusammenführung“ geschah, die meisten im Freundeskreis wissen noch ein bisschen mehr. Nun ist, nach vielem hin und her, alles in trockenen Tüchern, und wir können die sprichwörtliche Katze aus dem Sack lassen: Am Donnerstag wurde der Mietvertrag für den Laden unterzeichnet, gestern war die Übergabe, und schon am 1.November (nein, der ist im heidnischen protestantischen Norden kein Feiertag!) wollen werden wir die Türen öffnen.

Hä, Laden? Ja, Laden! Fachgeschäft. Offlineshop, wie man auch immer dazu sagen möchte. Dass es sich dabei um einen Shop für Dampfartikel – oder für den Laien verständlicher: E-Zigaretten – handelt kann sich der geneigte Stammleser (und die ebenso geneigte Stammleserin) ja sicher denken.

Wir haben in den letzten Monaten heftig geplant und geschuftet. Wir haben Ideen ausgebrütet – und sie wieder verworfen. Zweifel und Zuversicht wechselten sich ab, mitunter im Minutentakt, ebenso Jubel und Enttäuschung. Dabei geht die Arbeit jetzt erst so richtig los, Endspurt sozusagen, bevor es dann ab der Geschäftseröffnung wieder ruhiger… hm, streichen Sie den letzten Teil. 😉 So ganz wissen wir nicht, wie wir das noch alles rechtzeitig schaffen sollen, aber da beweisen wir jetzt einfach mal Mut zur Lücke.

Das erste Selfie im neuen Laden
Das erste Selfie im neuen Laden

Wie auch immer, wir sind gespannt, natürlich auch skeptisch, aber die Vorfreude überwiegt. Die geneigte Stammleserschaft halten wir auf dem Laufenden, und natürlich verlinken wir hier Webseite, Facebook– und Twitteraccount sobald sie freigeschaltet sind.

Unterstützung, sei es in Form von Hilfe vor Ort, Tipps oder auch nur mit guten Wünschen, können wir in den nächsten Tagen sicher gebrauchen. Und den ein oder anderen gedrückten Daumen auch…

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