Den Sommer locken

Verabschiedet hatten wir den letzten Sommer mit einem kleinen Ausflug nach Kühlungsborn – was liegt also näher, als den „neuen Sommer“ mit einem eben solchen Ausflug zu begrüßen – oder ihn zumindest zu locken?
Diesmal geht es in den Westteil, der deutlich weniger touristisch verseucht zu sein scheint, aber in den letzten Jahren auch ganz nett heraus geputzt wurde.
Einige sehr schön restaurierte Häuser sieht man dort…


…allerdings auch einige Gebäude, die noch ein wenig der Pflege bedürfen…


…oder vielleicht besser direkt abgerissen werden könnten:


Strand jedenfalls gibt es im Westen Kühlungsborns üppig…


…den man dann auch, da zu dieser Jahreszeit noch recht leer, zum entspannten Sonne tanken nutzt.


Und wenn dann die Sonne auch noch so herrlich auf die Terrasse des indischen Restaurants – welches man schon vor Jahren als gut befunden hat aber viel zu selten besucht – scheint…

…können wir natürlich nicht widerstehen.

Dieses zusätzlichen Hinweises, dass wir in einer Urlaubsregion wohnen…

…hätte es gar nicht bedurft, es ist auch so ein schöner und erholsamer 3-Stunden-Urlaub. 🙂

Jetzt muss dann nur noch der Sommer auch wirklich kommen – oder zumindest seinen kleinen Bruder, den Frühling schicken. Wir wären bereit.

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Mal wieder in Berlin

Nach über zwei Jahren verschlug es die Schnuten mal wieder nach Berlin. Ursprünglich war das ja schon während unserer Urlaubswoche angedacht, aber Spaß und Erholung waren als Grund wohl nicht ausreichend, und so musste eben jetzt die Deutschlandpremiere des Films A Billion Lives (zu dem bestimmt vielleicht später an anderer Stelle noch eine separate Würdigung erscheint) herhalten. 😉

Nach Ladenschluss ging es direkt auf die Autobahn, also musste bei der Ankunft als erstes der knurrende Magen zumindest temporär gestillt werden:

201611berlin-currywurst

Ja, Berliner Currywurst, Klischee und so, dazu aus Zeitmangel nicht an der „Stammbude“ am U-Bahnhof Gesundbrunnen sondern am – viel zu hektischen – Alex, da dieser nur zwei Minuten vom Hotel und fünf Minuten vom Kino entfernt liegt. Die Qualität? Ganz passabel, und selbst bei dieser Kette noch deutlich besser als die meisten Currywürste in Meck Pomm. Die besten gibt es ja sowieso im Rheinland und im Pott, aber das ist eine andere Geschichte.

Leidlich ausreichend gesättigt ging es dann zum Kino, wobei nicht nur der Film Premiere hatte, auch waren die Schnuten erstmals im Kino International.

201611berlin-kino

Der Veranstaltungsort gefiel und passte irgendwie auch zu diesem Film. Dass die zweite Vorstellung des Abends nicht mal zur Hälfte ausverkauft war empfanden wir schon als ziemlich peinlich, allerdings konnte man sich so wenigstens im Saal gut ausbreiten.

Die Aftershowparty im Club gegenüber haben wir natürlich auch besucht – wenn auch nur für eine Viertelstunde, wir zogen einen amüsanten Abend in netter Gesellschaft in der Hotellobby vor. Dass dieser Abend weder früh noch nüchtern endete versteht sich, das gehört sich für Berlin-Besuche, so will es das Gesetz.

201611berlin-lobby

Und dass wir nach viel zu wenig Schlaf den Sonntag entsprechend verknautscht begannen – geschenkt.

201611berlin-matschig

Ein großer Becher Kaffee und die Aussicht aus dem Hotelfenster halfen uns aber zumindest ansatzweise über diesen Zustand hinweg.

201611berlin-fensterblick

Zu ausufernden Aktivitäten waren wir dennoch nicht in der Lage, also gab es nur einen kleinen Spaziergang durch die touristisch verseuchte, hektische und laute Mitte und – eine weitere Premiere – den Besuch der Schlossbaustellenaussichtsplattform. Auf der Baustelle hat sich ja einiges getan, und der Bau wirkt, egal ob man ihn als sinnvoll oder pure Geldverschwendung ansieht, schon recht imposant. Und wenn man schon mal da oben stand musste natürlich auch das ein oder andere Foto…

201611berlin-baustelle

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Da sich ein Schokocroissant als Tagesmahlzeit nicht als ausreichend herausstellte musste vor der Rückfahrt noch was Ernsthaftes zum Futtern her. Wie das aber in großen Städten nunmal ist: Restaurants im Zentrum sollte man meiden – meist sind Service und Küche nicht darauf angelegt, dass die Gäste wiederkommen. Und da die Rückfahrt sowieso über den Berliner Norden führte besuchten wir nach fast drei Jahren mal wieder einen alten Bekannten, unseren Weddinger Stammtamilen.

201611berlin-tamile

Des Inhabers Wiedersehensfreude stieg spontan nachdem wir unsere lange Abwesenheit mit den trennenden Kilometern erklärt hatten, und so wurden wir alsbald zur Verkostung diverser Leckerlies „genötigt“.

Es war ein schöner Ausflug, bei dem durchaus Urlaubsstimmung aufkam. Dennoch ist nach dem Wochenende klar: Berlin als Besucher gerne, aber wieder dort wohnen, das muss – zumindest vorerst – nicht sein.

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Dennoch kommen wir demnächst bestimmt noch mal vorbei, dann mit hoffentlich etwas mehr Zeit!

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Dreistundenurlaub

Wenn man zu großen Teilen auch an den Wochenenden arbeitet haben schon ganz kurze Ausflüge mitunter Urlaubscharakter. Zumal wenn man dahin fährt, wo der gemeine Ostseeurlauber logiert – so bei unserem Sonntagsausflug nach Kühlungsborn. Wir hatten beide vergessen – oder verdrängt? – wie touristisch verseucht okkupiert doch dieses Städtchen ist. Allerdings tut diese Tatsache unserem Urlaubsgefühl keinerlei Abbruch.

Wenn von schöner Bäderarchitektur die Rede ist meint man gerne Warnemünde oder die Seebäder auf Usedom, aber Kühlungsborn, das übrigens 1938 aus einem Zusammenschluss der Gemeinden Brunshaupten, Fulgen und Arendsee entstand, muss sich dahinter nicht verstecken. Wobei wir stellvertretend diese hypche „Prinzessinnenvilla“ knipsen:

201609prinzessinnenvilla

Entspannt mischen wir uns unter die Touristen und flanieren ein wenig die Promenade entlang, diesmal gänzlich entspannt und ohne Angst, von rücksichtslosen Radfahrern über den Haufen gebrettert zu werden:

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Nach einem leckeren Eiskaffee – schließlich muss man ja den Sommer adäquat verabschieden – ist der „Dreistundenurlaub“ auch schon wieder vorbei. Er tat gut, aber wir freuen uns doch schon auf den richtigen Urlaub in drei Wochen. Der dauert dann auch voraussichtlich etwas länger als drei Stunden. 😉

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Urlaubstag an der Ostsee

Die Schnuten gönnen sich nach Ewigkeiten mal wieder einen Urlaubstag, und zwar – an der Ostsee. Diesmal zieht es uns auf die Insel Usedom, genauer gesagt nach Heringsdorf. Dort treffen wir, ganz spontan und unerwartet, zwei Gestalten, die sich unheimlich über unseren Besuch zu freuen scheinen:

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Nachdem man sich von dem Schreck erholt und den größten Hunger bei einem leckeren Essen gestillt hat wird es Zeit für Sightseeing und einen kleinen Verdauungsspaziergang. Das Ziel ist Ahlbeck, wo man sich, nach diesem Gewaltmarsch, natürlich erst mal bei Kaffee und Kuchen stärken muss. Und natürlich, als alter Loriot-Fan, auch die Ahlbecker Seebrücke besucht.

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Wobei, zugegeben, die Seebrücke in Heringsdorf noch deutlich beeindruckender ist. Gut genudelt geht es wieder zurück nach Heringsdorf, wo man sich, völlig entkräftet, erst mal wieder zur Erholung nieder lässt:

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Und natürlich geht auch dieser Tag nicht gänzliche ohne Dampferei ab, selbst der Seebär wird wieder mal genötigt:

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Ja, das ist wahre Dampferleidenschaft!

Nach einem abschließenden Snack „Na gut, dann esse ich eben auch eine Suppe“ geht’s für die Schnuten wieder zurück in die Heimat. Fotos des genialen Sonnenuntergangs auf der Rückfahrt entfallen, weil a) es sich aus fahrenden Autos nicht so gut knipst, b) ein solch schöner Himmel einfach nicht auf Fotos zu bannen ist und c) man mittlerweile lieber einfach nur live genießt statt durch die Linse.

Fazit: Ein richtig schöner Urlaubstag, der einfach nur gut tat, und bei dem man nach einem Jahr endlich wieder liebe Freunde live sehen konnte.

Nur eines noch, liebe Heringsdorfer Gemeindeverwaltung: Dass es in eurem Dorf so gut wie keine Parkplätze gibt – okay. Es wäre aber durchaus praktisch, einen diesbezüglichen Hinweis nicht in irgend einer Seitenstraße, dazu noch gut von Bäumen zugewachsen, aufzustellen, sondern am Ortseingang. Hätte uns eine halbe Stunde Gurkerei erspart.

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Frei-beruflich

Was machen Berufsdampfer an ihrem freien Tag? Richtig, sie fahren nach Hamburg…

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…um einen neueröffneten Dampfershop zu besuchen.

(Foto von den Schnuten zusammen mit der sympathischen Inhaberin entfällt, da vor lauter angenehmer Plauderei nicht dazu gekommen. Naja, und weil vergessen.)

Link zum Shop bei Gelegenheit. Dann vielleicht auch einer vom Flickenschildt, wo wir erstmals seit Ewigkeiten wieder richtig leckere Bratkartoffeln gegessen haben…

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Urlaub

Die letzten Wochen waren mal wieder heftig, teilweise ging die Arbeitsbelastung schon über die Grenzen hinaus, und an manchen Tagen kamen wir erst gegen Mitternacht aus dem Laden. Ab Oktober, sprich Donnerstag, entspannt sich die Lage ein wenig, zumindest für 1 1/2 Tage in der Woche bekommen wir eine Aushilfe.

Erholung haben wir also nötig – deshalb gönnen wir uns tatsächlich einen Kurzurlaub! Und da wir dieser trostlosen Ecke hier überdrüssig sind und mal endlich eine landschaftlich schöne Gegend sehen wollen fahren wir nach – Oberhausen! Ja, es geht wieder zur Dampfermesse. Bei unserem Besuch dort vor einem Jahr stand die Ladeneröffnung kurz bevor, das Wochenende war also geprägt von Händlergesprächen und exzessiven Liquidtests. Dieses Jahr werden wir das Ganze etwas entspannter angehen, auch wenn natürlich das ein oder andere „Dienstliche“ ansteht.

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Allerdings: So ganz unstressig wird der Urlaub nicht – Freitag geht es erst nach Feierabend los, weshalb wir irgendwann mitten in der Nacht in Oberhausen einlaufen werden, Sonntag dann am Abend zurück, und am Montag morgen erwarten unsere Kunden zumindest einen von uns natürlich wieder frisch und ausgeruht *hüstel* im Laden. Wir freuen uns beide auf diesen Kurzurlaub – Tapetenwechsel, interessante Messe, Treffen mit lieben Menschen – und sind gespannt, wie erholsam dieses Wochenende wird. Einen Blogbeitrag dazu wird es dann voraussichtlich bei den Dampfschnuten geben – wann auch immer. 😉

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Schwerin – Perle des Nordens

Komm, das Wetter ist noch schön, lass uns nen kleinen Sonntagsausflug machen…

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Die Einwohner bezeichnen Schwerin gerne als die „Stadt der sieben Seen und Wälder“. Diese Bezeichnung geht auf eine Zeit zurück, als Schwerin noch nicht seine heutige geographische Ausdehnung hatte und tatsächlich von nur sieben Seen umgeben war. Die weitläufigen Wälder mussten nach und nach der städtebaulichen Entwicklung weichen, zahlreiche Waldreste sind vor allem an den Ufern der Seen erhalten geblieben. Von den 130,46 km² Stadtfläche sind 28,9 Prozent mit Wasser und 18,5 Prozent mit Wald bedeckt. [WikiPedia]

Allein die Anfahrt lässt ahnen, wie geil diese Ecke aus der Luft aussieht – vielleicht schaffen wir es eines Tages ja doch noch, wie einst geplant, mal per Flieger dort anzureisen. So gab es aber eben erst mal „Schwerin zu Fuß“, erfreulicherweise bei gutem Wetter, und das Städtchen – immerhin die älteste Stadt im heutigen Mecklenburg-Vorpommern – muss sich kaum hinter den anderen Perlen Wismar oder Stralsund verstecken.

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Kurz war er, der Ausflug, nur ein paar Stunden, aber es war wie ein kleiner Urlaub.

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Und der Dienstkram kann auch am kommenden Sonntag noch erledigt werden… 😉

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Greifswald, Perle des Nordens

Nach Wismar und Stralsund gab’s jetzt den Besuch einer weiteren Perle des Nordens bestaunen: Greifswald.

Die Universitäts- und Hansestadt Greifswald (niederdeutsch: Griepswoold; nach ihrem Wappentier, dem pommerschen Greifen, auch Gryps genannt) ist eine Stadt in Vorpommern im Nordosten Deutschlands und liegt zwischen den Inseln Rügen und Usedom an der Mündung des Flusses Ryck in die Dänische Wiek – einer Bucht des 514 km² großen Greifswalder Boddens. Die Stadt hat etwa 56.000 Einwohner. An der Universität Greifswald studieren gut 12.000 Studenten und sind etwa 5.000 Universitätsangehörige beschäftigt. [WikiPedia]

Ebenso wie Wismar und Stralsund ist auch Greifswald ein durchaus hübsches Städtchen! Besonders erwähnt wird der “in Norddeutschland einzigartige Marktplatz”, den wir leider nur eingeschränkt bestaunen konnten – hatten doch geschäftstüchtige Weihnachtselfen die gesamte Innenstadt in Besitz genommen.

Ebenso wie bei unseren (ersten) Besuchen von Wismar und Stralsund fand auch der Ausflug nach Greifswald bei eher frischen Temperaturen statt. Anders ausgedrückt: Es war scheiße kalt! Und so konnte man auch manche Sehenswürdigkeiten der Stadt nicht so genießen wie es wohl bei wärmerem Wetter möglich wäre – zum Beispiel den Museumshafen:

Also, hilft ja alles nix: Wir “müssen” wohl noch mal dort hin fahren. Im Sommer. Wenn keine Weihnachtsbuden den angeblich so schönen Marktplatz verschandeln in Beschlag nehmen. Und wenn man sich auf die Ausblicke und Eindrücke konzentrieren kann und nicht ständig vom Klappern der Zähne abgelenkt ist. Und wie bei unseren Ausflügen nach Wismar und Stralsund wird dann vielleicht auch wieder der Seebär davon profitieren, dass er im Sommer die Perlen ansehen kann, deren Schönheit wir uns im Winter mühsam erfroren haben… 😉

Fehlt mir zu den typischen Perlen des Nordens nun also noch Schwerin – aber das können wir uns ja dann für den nächsten Winter aufheben… 😉

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