Spritztour mit Hindernissen

Benedikt hat einen Käufer für seinen Prius gefunden. Da der in Berlin sitzt steht also mal wieder eine Fahrt in unsere Lieblingsstadt an, und da alleine fahren doof ist machen sich die beiden Schnuten gemeinsam auf die Reise.

Klimatisierte Autos sind etwas wunderschönes – böse wird es erst dann, wenn man das Auto verlässt. Zum Glück werden wir mit einem erfrischenden Kaltgetränk empfangen und erfreuen uns dann erst mal an einem Schattenplatz mit Blick auf den Tegeler See.

Nicht nur das, wir werden auch noch hervorragend bekocht und bebacken…

…und genießen den ersten Teil der Reise sehr. „Besser kann es heute kaum noch werden“ orakelt Stef, und wir ahnen zu dem Zeitpunkt nicht, wie recht er damit hat.

Doch irgendwann müssen wir weiterziehen, und Benedikt nimmt, mit einem kleinen Tränchen im Auge, Abschied von seinem Prius, der ihm fast drei Jahre gute Dienste geleistet hat.

Es folgt der spannende Teil der Tour – die Zugfahrt nach Hamburg, wo uns der Leihwagen erwartet. Eine Zugfahrt! Im Hochsommer!! Bei Unwetterwarnung!!! Aber während alle Züge Richtung Westen und Süden ausfallen kommt unser Zug mit lediglich 5 Minuten Verspätung an…

…und fährt souverän durch – jedenfalls bis Boizenburg. Dann geht nix mehr, Oberleitung kaputt, Zugverkehr in Norddeutschland ist eingestellt, und wir hängen ca. 50 Kilometer vor Hamburg fest.

Das böse Unwetter hat sich mittlerweile verflüchtigt, und da keiner weiß, ob und wann es weitergehen wird, gibt es ein entspanntes „Parkplatz-Sit-in“. Boizenburg bei Nacht – ein Träumchen.

Zu unserem großen Glück bieten uns die Jungs von EV4Rent an, den Leihwagen bis nach Boizenburg zu bringen, wo wir ihn übernehmen können! Dafür auch an dieser Stelle noch mal unseren herzlichsten Dank!

Die Formalitäten sind schnell erledigt, und schon wenige Minuten später sitzen wir im Auto, einem – natürlich elektrischen – Hyundai Ioniq, und machen uns gegen ein Uhr auf den Heimweg.

Zwischendurch gibt es noch zwei kleine Lade-Stopps…

…und um kurz vor vier sind wir dann endlich zuhause angekommen.

Bis in ein paar Wochen das neue Schnutenmitglied, der Nissan Leaf, da ist erfreut sich Benedikt nun an dem Ionic…

…und diese Freude ist eine große. Ja, wenn man einmal ein E-Fahrzeug gefahren (oder auch nur mitgefahren) ist erscheinen einem die Verbrenner wie Dinosaurier. Nun, auch diese sind ja schließlich ausgestorben. 😉

Etwas fiel uns im Nachhinein noch auf: Sämtliche Menschen, mit denen wir es gestern zu tun hatten, waren angenehme Zeitgenossen! Angefangen vom Käufer des Prius – an der Stelle nochmals vielen Dank für die leckere Verköstigung – über die Jungs der Mietwagenfirma bis hin zu den Mitreisenden, mit denen die lange Wartezeit noch recht kurzweilig wurde. Sogar der Berliner Taxifahrer war entspannt! Eine schöne Sache, die man ja auch mal erwähnen kann.

Und jetzt warten wir nur noch drauf, dass das Päckchen mit den von Benedikt im Auto vergessenen Sachen ankommt. 😉

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Urlaubsabschluss – Natur und Kultur

Nachdem uns ausgerechnet in unserem Kurzurlaub die Sonne im Stich zu lassen schien wird der letzte Tag doch nochmal richtig sommerlich, und das nutzen wir zu einem kleinen Ausflug. Inspiriert durch unseren Besuch im Miniland wollen wir uns mal zwei der Miniaturen im Original ansehen.

Eher durch Zufall gibt es einen kleinen Zwischenstopp – die Schnuten sehen nämlich einen Aussichtsturm, und der will geentert werden. Der kurze Aufstieg auf die Höhe und die 126 Stufen wird mit einem herrlichen Blick auf den Krakower See belohnt:

Nach diesem anstrengenden Auf- und Abstieg muss man sich erst mal mit einem Eis stärken…

…um dann ausgeruht diese herrliche zum Verkauf stehende Immobilie zu erkunden: Eine ehemalige Berufsschule für Radio- und Fernsehtechnik, die seit der Wende leer steht und ohne Absperrung oder Betreten verboten-Schilder zu einer Erkundung einlädt.

Auch wenn wir recht beeindruckt sind verzichten wir auf ein Kaufgebot und ziehen weiter zu unserem eigentlichen ersten Ziel, der Klosteranlage Dobbertin. Im Miniland war lediglich die Klosterkirche aufgestellt:

Allerdings ist diese nur ein kleiner – wenn auch wohl der wichtigste – Teil der Anlage, die wunderschön am sehr stillen Dobbertiner See liegt.

Schließlich geht es weiter zum letzten Ziel, dem Güstrower Schloss, das zumindest die eine Schnute nur in dieser Version kennt:

Das Original ist wirklich gut getroffen:

So viel Kultur macht natürlich hungrig, und wir lassen uns von Herrn Google eine Pizzeria empfehlen, nur ein paar Meter zu Fuß entfernt. Von außen gibt die Pizzeria am Marktplatz wirklich nicht all zu viel her, aber die Pizzen sind der absolute Hammer!

Die gefühlten 5000 Kalorien wollen ein wenig zurechtgerückt werden, und so schauen wir uns die recht schöne Güstrower Altstadt

…inklusive des rosafarbenen (!) Rathauses an:

Sicherlich werden wir Güstrow noch mal einen Besuch abstatten, und das nicht nur wegen der leckeren Pizza. 😉

Schön war er, der Ausflug, und eigentlich müsste man direkt noch ein paar Urlaubstage ranhängen, schließlich gibt es in der Region noch so einige hübsche Ecken, die erkundet werden wollen. Aber der Sommer ist ja noch nicht zu Ende, ansonsten spätestens im nächsten Jahr…

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Das ist ja alles so klein hier

Wenn wir mal Urlaub haben, müssen wir mal die kleinen Ausflugsziele hier in der Nähe abklappern sprach der Stef vor geraumer Zeit. Und da wir gerade ein paar freie Tage haben…

Unser Ausflug führt uns nach Göldenitz, genauer gesagt ins dortige Miniland Mecklenburg-Vorpommern, einem Miniatur- und Landschaftspark, ungefähr eine halbe Autostunde südöstlich von Rostock. Auf viereinhalb Hektar sind fast 70 Miniaturmodelle diverser Sehenswürdigkeiten, nach Regionen unterteilt, aufgestellt.

So kann man ganz entspannt einen Spaziergang durch den schönen Park genießen und dabei viele Sehenswürdigkeiten bestaunen – die man zum größten Teil auch im Original noch nie gesehen hat.

Aber auch uns bekannte Bauten, wie das Doberaner Münster, können wir en miniature bewundern:

Und natürlich Bauten, die man sich schon immer mal ansehen wollte, wie die beiden Leuchttürme am Kap Arkona:

Die Miniaturen sind mit viel Liebe zum Detail erstellt…

…und werden zum großen Teil hübsch arrangiert präsentiert:

Auch auf aktuelle Situationen wird eingegangen, so kann man zum Beispiel Rostocks Miniaturen, ein Haus aus der Langen Straße und das Steintor…

…passend zu der momentanen Baustellensituation in Rostock nur über „Umwege“ erreichen. 😉

Zwischendurch gönnt man sich mal eine kleine Pause mit Blick auf den Warnemünder Leuchtturm inklusive Teepott

…oder im Molli, der vielleicht nicht ganz so detailgetreu nachgebaut wurde. 😉

Das Wetter spielt freundlicherweise mit, es ist trocken und angenehm mild, aber leicht bewölkt, so dass einem die Sonne nicht das Hirn rausbretzelt, und so kann man sich angenehme zwei Stündchen hier die Zeit vertreiben.

Irgendwann überkommt einen dann doch eine leichte Appetenz, aber auch wenn Benedikt schon ungeduldig und hungrig am Tisch wartet:

Für die Gastronomie wird zur Zeit wieder ein Betreiber gesucht – wobei sich der Umsatz sicher in Grenzen hält, wenn es hier jeden Tag so voll ist wie an diesem Montag:

Uns soll an diesem Tag der übersichtliche Besucherandrang aber recht sein, so können wir in aller Ruhe den Kater vom Wochenende auskurieren. 😉

Fazit: Der Besuch hat sich gelohnt, das erste „kleine Ausflugsziel“ ist abgehakt. 🙂

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Berlin – alle Jahre wieder

Zum Glück findet die Dampfermesse in Berlin jährlich statt – sonst würden wir wohl noch seltener einen Abstecher in unsere Lieblingsstadt machen.

Nun ist es aber wieder soweit, und im Gegensatz zum letzten Jahr beschließen wir diesmal direkt, zwei Tage dort zu bleiben. Anreise also schon am Freitag Abend, unmittelbar nach Ladenschluss – jedenfalls fast, ein kleiner Vergesslichkeitsumweg… je nun, das Alter… 😉

Dieses Jahr haben wir uns kein Hotelzimmer sondern eine Ferienwohnung gemietet, mitten in Neukölln, zum Glück in einer ruhigen Seitenstraße. Es handelt sich um einen ehemaligen Kiezladen, der zu einer netten Wohnung umgebaut wurde und genügend Platz für drei Personen bietet. Da man von Wohnungen einfach keine guten Fotos machen kann, und auch unsere Arme nicht lang genug für ein Dreier-Selfie – also ein Drelfie – in gemütlicher Atmosphäre sind, gibt es stattdessen nur das Foto von diesem hübschen Ensemble:

Bereits im Vorfeld hat uns der Anbieter mit seinem guten Service beeindruckt, von der Wohnung sind wir schwer angetan, merken wir uns also fürs nächste Jahr.

Nach dem Auspacken geht es noch kurz zum Kadaverlüften um den Block, wo wir uns bei einem der zahlreichen Spätis mit Bier und Hipster-Limo eindecken und den – zu kurzen – Abend gemütlich ausklingen lassen.

Am nächsten Morgen gibt es erstmal ein leckeres Frühstück beim „Türken umme Ecke“…

…und dann wird’s dienstlich. (Sollte es wirklich Dampfaffine unter unseren Lesern geben – bei den Dampfschnuten gibt es einen kurzen Bericht über die Messe.)

Eigentlich wollten wir abends das Länderspiel in der Kultbar „Room 77“ bei einen Burger genießen, das wollen andere allerdings auch…

…weshalb wir zu einem deutlich ruhigeren Thai ausweichen. Überraschend gutes Essen für einen schmalen Taler, dazu einen guten Blick auf die Leinwand…

…und der Sieg auf den letzten Drücker wird mit einem leckeren Cocktail gefeiert:


Lediglich das schwer feuchte Wetter auf dem Heimweg trübt ein wenig den Gesamteindruck des ersten Tages, aber zum Glück hat man noch trockene Klamotten dabei und kann den Abend bei einem Kaltgetränk statt eines wärmenden Tees genießen.

Am Sonntag ist Auschecken statt Ausschlafen angesagt, der Kuchen vom Vorvortag muss diesmal als Frühstück reichen, denn es geht direkt wieder zur Messe, die heute nur bis 16 Uhr geöffnet ist. Wir sind zum Glück schon ein wenig früher fertig, wollen wir doch vor der Heimfahrt noch mal so lecker schmausen wie im letzten Jahr. Erfreulicherweise hat sich im Lemon Leaf nichts geändert, es schmeckt wieder her-vor-ragend!

Danach geht’s dann wieder in die Heimat, liebevoll begleitet von diversen Baustellen, immerhin schafft es der Fahrer, die ganze Zeit die Augen offen zu halten – und wenn nicht, haben es die anderen jedenfalls nicht mitbekommen. 😉

Schön war er, der Ausflug, und wir nehmen uns – wieder mal – vor, dass wir doch viel öfter nach Berlin müssen, nicht nur zur Messe. Und wahrscheinlich werden wir dann trotzdem erst wieder in einem Jahr rüberfahren – aber immerhin. 😉

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Ab in die Auen

Der freie Sonntag wird für einen kleinen Ausflug in den Osten Hamburgs genutzt, wo die Schnuten endlich mal den Marcus in seinem neuen Domizil besuchen und gemeinsam durch die Elbauen spazieren.

Nach einem kurzen Abstecher in den sehr putzigen Dorfkrug – nee, kein Foto- ging’s über den Deich zurück, wo uns etliche schöne Architektur geboten wurde, zum Beispiel dieses schmucke Haus…

…mit dieser besonders gelungenen Klinkerarbeit:

Schön war’s! Und bis zum nächsten Wiedersehen wird es ja voraussichtlich nicht mehr ein paar Jahre dauern. 🙂

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Ausflug in den hohen Norden

Stefans letzter „Urlaubstag“ – den könnte man ja mit einem schönen Ausflug versüßen, schließlich ist der „seelische Erholungswert“ solcher Ausflüge, so kurz sie auch sein mögen, nicht zu verachten.

Da man den Tag gut nutzen will geht’s denn auch schon mitten in der Nacht los – die Lebensgeister können ja schließlich unterwegs mit nem Kaffee to go drive geweckt werden.

Das ist doch gar nicht mein Bett…

Ziel des Ausflugs ist Kiel, genauer gesagt das dortige Dampferstübchen. Natürlich könnte man sich auch die Sehenswürdigkeiten der Stadt anschauen, aber wie wir spätestens seit unserem letzten Besuch dort vor zweieinhalb Jahren wissen – wenn du erst einmal im Dampferladen sitzt… Und so kommt es dann auch.

Dampfertreffen in Kiel

Bleibt nach diesem sehr schönen Ausflug nur noch die Frage wann die Schnuten lernen, dass es offensichtlich unmöglich ist, eine richtig gute Currywurst in Deutschlands Norden zu ergattern. Der nächste Ausflug sollte uns vielleicht in den Ruhrpott führen…

Ja, schmeckte so wie es aussieht

…da gibt es bestimmt auch interessante Dampfershops, die man besuchen könnte. 😉

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Warnemünde

Wenn wir mal Besuch haben – oder einfach nur selbst Urlauber spielen wollen – fahren wir gerne mal raus nach Warnemünde.

Das Ostseebad Warnemünde, offiziell Seebad Warnemünde, ist ein Stadtteil im Norden der Hansestadt Rostock.

Die Warnow mündet hier in die Ostsee und gab Warnemünde seinen Namen, es wurde 1195 erstmals in dänischen Urkunden erwähnt. Seit 1323 gehört es zu Rostock. Für Jahrhunderte war Warnemünde vor allem ein kleiner Hafen- und Fischerort, bis um 1821 der touristische Badebetrieb begann.

Quelle: WikiPedia

Der erste Weg, wenn man am Bahnhof aussteigt, führt einen über die Drehbrücke über den alten Strom, den ehemaligen Mündungsarm der Warnow.

Hier lässt es sich, jedenfalls wenn man nicht zur Tourihauptsaison hier ist, entspannt bummeln.

Natürlich findet man hier auch Gastronomie – unter anderem die beste Eisdiele vor Ort mit dem einfallsreichen Namen „Eisdiele“ – und viele kleine Geschäfte, die man allerdings als Nichttourist eher meidet.

In den letzten Jahren hat sich der Stadtteil ganz schön herausgeputzt, manch einem mag es sogar schon zu viel sein. Die alten Kapitänshäuser sind jedenfalls ein paar Blicke wert:

Weniger überlaufen – aber nicht weniger hypch – sind die Seitengassen…

…und die anderen, leicht abseits der Hauptwege liegenden Ecken:

Aber natürlich kann man auch über die Strandpromenade flanieren…

…die Wahrzeichen von Warnemünde – den 1897 erbauten, 37 Meter hohen Leuchtturm und den 1965 neu erbauten und 2002 sanierten Teepott – immer vor Augen.

Der bis zu 150 Meter breite Sandstrand ist übrigens der breiteste Sandstrand der deutschen Ostseeküste – und auch gerne mal gut besucht.

Und wenn man seine Zehen zu tief ins Wasser taucht kann es einem durchaus passieren, dass einem ein Kreuzfahrtschiff über die Füße fährt – wenn auch nur gefühlt. Schließlich ist Warnemünde Deutschlands bedeutendster Kreuzfahrthafen – sagt jedenfalls Wikipedia.

Ein Besuch in Warnemünde lohnt sich – allerdings eher im Frühjahr oder Herbst. Im Sommer ist der Ort in der Regel überlaufen – und im Winter ist es dort einfach nur kalt. 😉

Das Schöne: In nur wenigen Minuten ist man mit dem Auto oder der S-Bahn von Rostock aus dort, und nach einem harten Arbeitstag kann man einfach mal ein bisschen die Seele baumeln lassen:

Wohnen möchten wir keinesfalls dort – zum einen zu touristisch, zum anderen sind Lärm und Gestank, den die Schiffe dort verursachen, nicht gerade angenehm. Aber ein Besuch ist Warnemünde allemal wert.

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Dienstreise mit Kurzurlaub

Mal wieder verschlägt es uns nach Berlin, mal wieder ist es dienstlich. Die Dampfermesse steht an, und wenn sie schon quasi vor der Haustür stattfindet…
Also am Samstag nach Ladenschluss ins Auto und ab in unsere Lieblingsstadt. Das Hotel liegt nicht nur in der Nähe des Veranstaltungsortes, sondern auch noch mitten in einem Tourizentrum – an der Eastside Gallery. Wie schön, Ausblick auf die Spree, die Oberbaumbrücke, auf Kreuzberg…

…oder auf den BSR-Betriebshof.

Egal, nach dem Einchecken geht es erst mal auf die Partymeile nach Kreuzberg. Zugegeben, die wohl verranzteste Partymeile Deutschlands. Während einer unserer Mitarbeiter eher einen Kulturschock erleidet fühlen wir Schnuten uns sofort heimisch, und natürlich wird der Abend stilecht mit einer – gar nicht mal so schlechten – Currywurst eingeläutet.
Dann lassen wir uns einfach treiben, genießen das Menschengewimmel, wobei man nie weiß, ob das Gegenüber gerade von einem Kostümfest kommt, zu einer Mangaconvention will oder ob dies einfach der ganz eigene Stil ist. Herrlich!

Den Absacker gibt es in – oder, da wir geloben, Rücksicht auf die wohl etwas zickigen Nachbarn zu nehmen, vor – einer kleinen, sympathischen jamaikanischen Bar, die wir für ihren freundlichen Service und die hervorragenden Cocktails ausdrücklich lobend erwähnen wollen.

Die anschließende Post-Absacker-Currywurst hingegen wollen wir ausdrücklich nicht lobend erwähnen!

Nach einer sehr kurzen Nacht wird es dann dienstlich – ab zur Messe! Einen kleinen Bericht darüber finden Interessierte natürlich bei den Dampfschnuten.

Abends – ja, wir hängen spontan noch eine Nacht dran – zieht es uns in den anderen Partykiez – diesmal Marke „Soziologie-Studenten und sich jung geblieben fühlende Bionademuttis“ – wo es uns auf der Suche nach etwas Essbarem – bisherige Tagesmahlzeit einzig das eher bescheidene Hotelfrühstück –  ins – oder, trotz drohenden Regens, wieder vor – das „Lemon Leaf“ treibt. Das Restaurant wirbt mit Fusionsküche aus Laos, Kambodscha und Vietnam, und ja, wir sind hin und weg! Keine Ahnung, wann wir das letzte Mal so lecker gegessen haben, aber hier stimmt alles, und wir sind garantiert nicht zum letzten mal dort!

Auf dem anschließenden Verdauungsspaziergang schwelgt Benedikt in Erinnerungen und ist schwer beeindruckt, wie schnell sich ein ganzer Stadtteil in wenigen Jahren verändern kann.

Carsharing sei Dank erreichen wir unser Hotel noch trockenen Fußes, und diesmal geht es früh in die Betten. So ist zumindest der Plan, und der würde auch funktionieren, es sei denn, man beschließt, nur noch einen „kurzen Absacker“ an der Hotelbar zu nehmen…

Am Montag sind wir vorerst nur zu einem fähig: Frühstück. Dies genießen wir in der Moccabar, inklusive eines nach Farben kochenden Malers und einer Wanderzeitung. Muss jetzt niemand verstehen.

Den Bummel durch die dritte Tourimeile beschließen wir mit einem spontanen Besuch in einem kleinen, sympathischen Dampferladen, und dann geht’s auch schon wieder nach Hause, wobei Stef die Hälfte der Fahrt verschläft, aber je nun…

Es war ein schöner Kurzurlaub, der spontan angehängte Tag war Gold wert – zum Glück wissen wir den Laden bei den Jungs in guten Händen. Es wird bald wieder Zeit für einen Besuch dort. Gerüchteweise findet im Oktober die nächste Dampfermesse in Berlin statt…

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Ein Hochsommertag im Mai

Urlaubstag, hochsommerliches Wetter – das schreit geradezu nach einem Ausflug an die Küste! Auch diesmal ging es wieder Richtung Osten, allerdings etwas weiter weg als bei unserem letzten Trip. Wir waren schon seit Ewigkeiten nicht mehr auf dem Darß, also nix wie Dampfen und Sonnenbrillen geschnappt und ab.

Den ersten Stopp gab es in Ahrenshoop, wo wir uns, in Ermangelung eines ausgedehnten Frühstücks, erst mal mit sehr leckerem selbstgebackenen Kuchen versorgen ließen.

Das Café Stübchen am Ortseingang des Ortsteils Niehagen ist sehr zu empfehlen. Tipp: Direkt zwei Stück Kuchen bestellen. Nicht, dass die Stücke dort so klein wären, aber sie schmecken einfach so gut, und bevor dann das letzte Stück Himbeer-Mandel-Streusel weg ist… Ja, wir sprechen aus Erfahrung. 😉

Der kleine Spaziergang durch Ahrenshoop bescherte uns hübsche Häuschen, eine putzige Kirche

…und einen wunderschönen Blick auf die Weite der Boddenlandschaft.

Weiter ging es Richtung Darß. Kleiner Tipp: Wenn die durchfahrenen Dörfer zu klein erscheinen, einfach mal die Hauptstraße verlassen und durch den Ort fahren, zum Beispiel durch Born. Die Häuschen dort sind ebenso traumhaft wie die Stille am Bodden.

Ja, wenn man mal den Jackpot knackt und sich zur Ruhe setzt…

Prerow haben wir diesmal links liegen gelassen – für einen Spaziergang zum Weststrand war es dann doch ein bisschen zu spät – und sind weiter nach Zingst. Die Strände auf dem Darß sind ein Traum: Feinster Sand und Platz satt – jedenfalls wenn man außerhalb der Hauptsaison und unter der Woche dort ist. 😉

Natürlich wurden wieder ein paar Fotos geschossen…

Und dass der feine Sandstrand zu einem ausgedehnten Spaziergang einlud ist klar:

Schließlich musste ja noch dieses komische Teil am Ende der Seebrücke genauer inspiziert werden:

Ah, eine Tauchgondel! Leider waren wir für die letzte Fahrt etwas zu spät, aber aufgeschoben ist ja nicht undsoweiter.

Noch einen letzten Blick auf das „Ohwieschön“…

…und dann ging es auch schon wieder Richtung Heimat.

Wir haben den Urlaubstag beide schwer genossen – und noch nicht mal einen Sonnenbrand davongetragen. 🙂

 

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AusFlug übern See

Nach fast vier Jahren wurde es mal wieder Zeit, dass die Schnuten gemeinsam in die Luft gehen! Diesmal ging es ins Binnenland, und zwar über die Müritz. Leider war die Sicht von oben nicht so schön, wie es der strahlend blaue Himmel erwarten ließ, weshalb es auch nur dieses eine Foto von oben gibt:

Ein paar mehr Bilder gibt es von unserem Zwischenstop auf dem Flugplatz Richlin Lärz – schließlich musste Benedikt ja tanken. Nein, nicht das Flugzeug, sondern seine Dampfe:

All zu viel Zeit hatten wir bei unserem kleinen Stopp leider nicht, zum Glück ist das dortige Luftfahrtmuseum eher etwas kleiner dimensioniert. Ein paar Schnappschüsse gibt es dennoch:

Auch ein paar Kuriositäten abseits der Fliegerei findet man vor Ort, zum Beispiel Puschelbäume…

…oder eine Treppe vom Nichts ins Nichts:

Auch diesmal hat sich Stef auf dem Rückweg irgendwann an die Hüpfereien, die so ein kleines Flugzeug in der Luft nun mal macht, gewöhnt. Mal sehen, wie lange das beim nächsten mal dauert. 😉

Trotz der suboptimalen Sicht war es wieder mal ein schöner Ausflug, und wir sind froh, das gute Wetter genutzt zu haben. Wenn man dagegen heute so aus dem Fenster sieht…

Und, wo geht es als nächstes hin?

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