Kitchen possible (3) – Spaghetti alla Carbonara

Heute gibt’s mal “was ganz Leichtes für den späten Weihnachtsabend”, nämlich Spaghetti alla Carbonara. Bei diesem klassischen Gericht, dem dritten in unserer Challenge, beweisen wir wieder unsere Fähigkeit zur Improvisation: Weder Erbsen noch Zwiebeln sind im Rezeptbuch erwähnt, und die irrtümlich viel zu kleine Mengenangabe beim Käse wird adäquat nach oben korrigiert.

Wir benötigen ca. 300g Vollkorn-Spaghetti (ja, wir sind gerade ein wenig auf dem Vollkorn-Trip), drei Eier, mindestens 100g Parmesan und gut 100g Pecorino (am besten bereits von der freundlichen Käsefachverkäuferin gerieben), 150g Frühstücksspeck (gewürfelt), 4 Knoblauchzehen (nicht zerkleinern, nur leicht zerdrücken!), ein “bisschen” Butter, einen guten Schuss Sahne und, siehe oben, zwei Handvoll Tiefkühlerbsen sowie 2 Zwiebeln.

Geköchelt wird diesmal in Stefs Küche, Dank Weihnachtsmann Benedikt ist ja jetzt auch hier eine richtige Pfanne[TM] am Start:

Zubereitung: Während die Spaghetti vor sich hinkochen werden Eier, Sahne und der Käse in einer Schüssel verquirlt und mit Salz (ganz vorsichtig) und Pfeffer (nächstes Mal weniger vorsichtig) gewürzt. Butter in der Pfanne zerlassen und die Zwiebeln andünsten, den Knoblauch dazu werfen, Speckwürfel dazukippen und knusprig braten. Die Erbsen hinzu werfen und anbraten, dann die Koblauchzehen wieder rausfischen.

Wenn die Spaghetti fertig sind abgießen, Pfanneninhalt in den Topf werfen, die Käsesoße drüberkippen, den Topf vom Herd nehmen und die ganze Masse schön wenden.

Dann ab auf die Teller (diesmal wird in den nagelneuen Pasta-Tellern serviert – einen herzlichen Dank an die Weihnachtsfrau Corinna) und eigentlich mit etwas übrig gebliebenem Parmesan (in der Zwischenzeit aufgefuttert) und Pfeffer (vergessen) bestreuen.

Unser Fazit:

Spaghetti Carbonara gehört sowieso zu den favorisierten Pastagerichten bei den Schnuten, die diesmaligen Experimente mit dem Pecorino (stand im Kochbuch) und den Zwiebeln (Reflex – erst beim Würfeln dran erinnert, dass die gar nicht in das Gericht gehören) erweisen sich als gelungen. Auch der kleine Schuss Sahne (gegen den sich Benedikt erst wehrte) machte die Sache ein wenig cremiger.
Kleiner Tipp: Da sich das Gericht schlecht am nächsten Tag aufwärmen lässt werden sollten wir vielleicht mit den Mengen beim nächsten mal ein klein wenig zurückhaltender sein. Börps.

#KitchenPossible

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