Berlin – alle Jahre wieder

Zum Glück findet die Dampfermesse in Berlin jährlich statt – sonst würden wir wohl noch seltener einen Abstecher in unsere Lieblingsstadt machen.

Nun ist es aber wieder soweit, und im Gegensatz zum letzten Jahr beschließen wir diesmal direkt, zwei Tage dort zu bleiben. Anreise also schon am Freitag Abend, unmittelbar nach Ladenschluss – jedenfalls fast, ein kleiner Vergesslichkeitsumweg… je nun, das Alter… 😉

Dieses Jahr haben wir uns kein Hotelzimmer sondern eine Ferienwohnung gemietet, mitten in Neukölln, zum Glück in einer ruhigen Seitenstraße. Es handelt sich um einen ehemaligen Kiezladen, der zu einer netten Wohnung umgebaut wurde und genügend Platz für drei Personen bietet. Da man von Wohnungen einfach keine guten Fotos machen kann, und auch unsere Arme nicht lang genug für ein Dreier-Selfie – also ein Drelfie – in gemütlicher Atmosphäre sind, gibt es stattdessen nur das Foto von diesem hübschen Ensemble:

Bereits im Vorfeld hat uns der Anbieter mit seinem guten Service beeindruckt, von der Wohnung sind wir schwer angetan, merken wir uns also fürs nächste Jahr.

Nach dem Auspacken geht es noch kurz zum Kadaverlüften um den Block, wo wir uns bei einem der zahlreichen Spätis mit Bier und Hipster-Limo eindecken und den – zu kurzen – Abend gemütlich ausklingen lassen.

Am nächsten Morgen gibt es erstmal ein leckeres Frühstück beim „Türken umme Ecke“…

…und dann wird’s dienstlich. (Sollte es wirklich Dampfaffine unter unseren Lesern geben – bei den Dampfschnuten gibt es einen kurzen Bericht über die Messe.)

Eigentlich wollten wir abends das Länderspiel in der Kultbar „Room 77“ bei einen Burger genießen, das wollen andere allerdings auch…

…weshalb wir zu einem deutlich ruhigeren Thai ausweichen. Überraschend gutes Essen für einen schmalen Taler, dazu einen guten Blick auf die Leinwand…

…und der Sieg auf den letzten Drücker wird mit einem leckeren Cocktail gefeiert:


Lediglich das schwer feuchte Wetter auf dem Heimweg trübt ein wenig den Gesamteindruck des ersten Tages, aber zum Glück hat man noch trockene Klamotten dabei und kann den Abend bei einem Kaltgetränk statt eines wärmenden Tees genießen.

Am Sonntag ist Auschecken statt Ausschlafen angesagt, der Kuchen vom Vorvortag muss diesmal als Frühstück reichen, denn es geht direkt wieder zur Messe, die heute nur bis 16 Uhr geöffnet ist. Wir sind zum Glück schon ein wenig früher fertig, wollen wir doch vor der Heimfahrt noch mal so lecker schmausen wie im letzten Jahr. Erfreulicherweise hat sich im Lemon Leaf nichts geändert, es schmeckt wieder her-vor-ragend!

Danach geht’s dann wieder in die Heimat, liebevoll begleitet von diversen Baustellen, immerhin schafft es der Fahrer, die ganze Zeit die Augen offen zu halten – und wenn nicht, haben es die anderen jedenfalls nicht mitbekommen. 😉

Schön war er, der Ausflug, und wir nehmen uns – wieder mal – vor, dass wir doch viel öfter nach Berlin müssen, nicht nur zur Messe. Und wahrscheinlich werden wir dann trotzdem erst wieder in einem Jahr rüberfahren – aber immerhin. 😉

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