Den kulinarischen Horizont erweitern

Vor einigen Wochen hatten wir einen Flyer eines afrikanischen Restaurants im Briefkasten. Ein afrikanisches Restaurant in Rostock? Schnell war klar – das musste mal aufgesucht werden, und gestern war es dann endlich so weit.

Der Laden ist hell und gemütlich eingerichtet…

…war an diesem hochsommerlichen Samstag Nachmittag aber natürlich recht spärlich besucht.

Nun ist „afrikanische Küche“ ja ungefähr genau so präzise ausgedrückt wie „europäische Küche“. Wir kannten bislang in erster Linie die Küche aus der Ecke Eritrea und Äthiopien, bei Kanes African Soul handelt es sich um Westafrikanische Küche, genauer gesagt aus dem Senegal und Mauretanien.

Wir haben uns aus der eher kleinen Speisekarte für Chicken Massai (Stef) und Bongo Plantin (Benedikt) entschieden, vorab gab es dazu noch eine Linsensuppe.

Unser erstes Fazit: Benedikt war von seinem Essen sehr angetan, Stef war von seinem Gericht nicht so überzeugt, wird dem African Soul aber sicher noch weitere Chancen geben – zumal der kleine, sympathische Laden nur einen kurzen Spaziergang von uns entfernt liegt.

African Soul, Goethestraße 1, 18055 Rostock. Mo-Fr 10-22 Uhr, Sa 12-22Uhr, wechselnde Tagesgerichte 11-14 Uhr. www.kane-rostock.de

 

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Ein Hochsommertag im Mai

Urlaubstag, hochsommerliches Wetter – das schreit geradezu nach einem Ausflug an die Küste! Auch diesmal ging es wieder Richtung Osten, allerdings etwas weiter weg als bei unserem letzten Trip. Wir waren schon seit Ewigkeiten nicht mehr auf dem Darß, also nix wie Dampfen und Sonnenbrillen geschnappt und ab.

Den ersten Stopp gab es in Ahrenshoop, wo wir uns, in Ermangelung eines ausgedehnten Frühstücks, erst mal mit sehr leckerem selbstgebackenen Kuchen versorgen ließen.

Das Café Stübchen am Ortseingang des Ortsteils Niehagen ist sehr zu empfehlen. Tipp: Direkt zwei Stück Kuchen bestellen. Nicht, dass die Stücke dort so klein wären, aber sie schmecken einfach so gut, und bevor dann das letzte Stück Himbeer-Mandel-Streusel weg ist… Ja, wir sprechen aus Erfahrung. 😉

Der kleine Spaziergang durch Ahrenshoop bescherte uns hübsche Häuschen, eine putzige Kirche

…und einen wunderschönen Blick auf die Weite der Boddenlandschaft.

Weiter ging es Richtung Darß. Kleiner Tipp: Wenn die durchfahrenen Dörfer zu klein erscheinen, einfach mal die Hauptstraße verlassen und durch den Ort fahren, zum Beispiel durch Born. Die Häuschen dort sind ebenso traumhaft wie die Stille am Bodden.

Ja, wenn man mal den Jackpot knackt und sich zur Ruhe setzt…

Prerow haben wir diesmal links liegen gelassen – für einen Spaziergang zum Weststrand war es dann doch ein bisschen zu spät – und sind weiter nach Zingst. Die Strände auf dem Darß sind ein Traum: Feinster Sand und Platz satt – jedenfalls wenn man außerhalb der Hauptsaison und unter der Woche dort ist. 😉

Natürlich wurden wieder ein paar Fotos geschossen…

Und dass der feine Sandstrand zu einem ausgedehnten Spaziergang einlud ist klar:

Schließlich musste ja noch dieses komische Teil am Ende der Seebrücke genauer inspiziert werden:

Ah, eine Tauchgondel! Leider waren wir für die letzte Fahrt etwas zu spät, aber aufgeschoben ist ja nicht undsoweiter.

Noch einen letzten Blick auf das „Ohwieschön“…

…und dann ging es auch schon wieder Richtung Heimat.

Wir haben den Urlaubstag beide schwer genossen – und noch nicht mal einen Sonnenbrand davongetragen. 🙂

 

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