Dreistundenurlaub

Wenn man zu großen Teilen auch an den Wochenenden arbeitet haben schon ganz kurze Ausflüge mitunter Urlaubscharakter. Zumal wenn man dahin fährt, wo der gemeine Ostseeurlauber logiert – so bei unserem Sonntagsausflug nach Kühlungsborn. Wir hatten beide vergessen – oder verdrängt? – wie touristisch verseucht okkupiert doch dieses Städtchen ist. Allerdings tut diese Tatsache unserem Urlaubsgefühl keinerlei Abbruch.

Wenn von schöner Bäderarchitektur die Rede ist meint man gerne Warnemünde oder die Seebäder auf Usedom, aber Kühlungsborn, das übrigens 1938 aus einem Zusammenschluss der Gemeinden Brunshaupten, Fulgen und Arendsee entstand, muss sich dahinter nicht verstecken. Wobei wir stellvertretend diese hypche „Prinzessinnenvilla“ knipsen:

201609prinzessinnenvilla

Entspannt mischen wir uns unter die Touristen und flanieren ein wenig die Promenade entlang, diesmal gänzlich entspannt und ohne Angst, von rücksichtslosen Radfahrern über den Haufen gebrettert zu werden:

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Nach einem leckeren Eiskaffee – schließlich muss man ja den Sommer adäquat verabschieden – ist der „Dreistundenurlaub“ auch schon wieder vorbei. Er tat gut, aber wir freuen uns doch schon auf den richtigen Urlaub in drei Wochen. Der dauert dann auch voraussichtlich etwas länger als drei Stunden. 😉

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