Umpf umpf tralalalala

Guten Abend, liebe Liveverfolgerinnen und -verfolger.

Die Vorbereitungen für den jährlichen TV-Event laufen, die Arbeiten sind sowohl gerecht als auch den Fähigkeiten entsprechend aufgeteilt: Benedikt kocht, Stef blogt. 😉 Wir freuen uns, mit euch zusammen diesen Abend zu begehen. Wie üblich: Kommentare erwünscht. 🙂

Natürlich soll auch dieses Jahr der Abend unter dem Motto Kulinarik und Kultur stehen. Beginnen wir mit dem Aperitif: Cocktailtomätchen mit Frischkäse-Schnittlauch-Füllung.

Garniert wird das Ganze mit einer kleinen Bulette… He, wir haben seit dem Frühstück nix mehr gegessen!

War eigentlich in den letzten Jahren die Musik bei dieser Vorabparty auch schon so… schlimm grottig nervig anstrengend? Kaum sag ich’s, singt Helene Fischer…

So, Kinder, noch mal auf die Pipibox – das Wort zum Sonntag ist die letzte Gelegenheit.

Mögen die Spiele beginnen. James, den Apfelsaft bitte… Und die Liste! Und die Dampfe. Und die Fernbedienung… Ächz!

21.16 Ukraine. Das Lied spiegelt hoffentlich nicht das Niveau der diesjährigen Beiträge wieder… Wir sind ernüchtert. “Ja, das ist der ESC”, sagt Herr Urban. Soifz.

21.20 Belarus. Cheesecake. Käse stimmt.

21.23 Aserbaidschan. Azerbaidjan. Azerbajd… Entspannend. So auf der Erholungsliege nach nem Saunabesuch… Dürfte allerdings keine Chancen auf einen der vorderen 15 Plätze haben…

21.26 Island. Pädagogischer Bullerbüpunk. Bunt. Sehr bunt. Und witzisch. Die Schnuten finden’s cool.

21.30 Norwegen. Gefiel mir schon im Halbfinale. Ich mag Schmalzballaden. Benedikt findet’s… so… neutral. Saunaliege und so.

21.34 Rumänien. 1000 mal gehört. Ja, das ist der ESC…

Während Benedikt sich um die Mamrika kümmert, die friedlich im Ofen ihrem sicheren Tod durch Verspeisung entgegenköcheln, nutze ich die Gelegenheit, die Liveverfolger nochmal zu begrüßen. Daniela, ich hoffe, deine Begleitung ist schon entsprechend entnüchtert… 😉

21.39 Armenien. Das ist nicht mehr entspannend, das ist einschläfernd. Bis erschreckend. Wie singen denn die anderen Armenier, wenn die den schicken? Obwohl, der Schlussbombast ist schon wieder sooo kitschig…

21.42 Montenegro. Nett, Das Spannendste bleibt aber die Frage, ob sich die Eisläuferin auf die Nauze legt oder nicht…

21.45 Polen. Ich kenne das Lied aus dem Halbfinale und bin im Vorteil – ich weiß, was auf uns zu kommt. Und nein, im zweiten Anlauf ist es auch nicht besser. Freunde des polnischen Lolita-Fetischs kommen auf ihre Kosten.

Beim Blick auf die Liste sehe ich, dass es jetzt nur unwesentlich besser wird:

21.49 Griechenland. “Bleibt das so?” “Nein, es wird schlechter”. Wir befürchten, es wird in den Top 5 landen.

21.54 Österreich. Meine heimliche Heldin seit dem Halbfinale. Ob man jetzt in Belarus die Sendung unterbricht? Benedikt ist ebenfalls beeindruckt. Wir sehen Siegchancen. Und wir fänden’s cool, wenn die Schwuppen, die seit Jahren mit ihren Käsewürfelchen den ESC finanzieren, ihn auch mal gewännen. Und die Ösis müssten ihn nächstes Jahr austragen. 😉

21.57 Deutschland. Leeena. Elaiza. Ist das der Céline-Dion-Gedächtnis-Rock? Der Auftritt wirkt irgendwie nicht ganz so locker, aber vielleicht waren die Erwartungen auch etwas hoch. Also unsere. Gutes Mittelfeld.

22.05 Schweden. Klassische ESC-Ballade. Stef: Och jo. Benedikt: Nö.

22.09 Frankreich. Deko späte 70er, musikalisch immerhin 90er. Der Franzose an sich macht ja gerne mal Experimente… Anstrengend. Sehr. Die spinnen, die Gallier…

22.12 Russland. Benedikt: Jo. Stef: Phhh nö.

Wir beantragen eine Werbepause – die Mamrika sind fertig!

22.16 Mist, keine Pause, sondern Italien. Gianna Nannini hat sich besser gehalten als ich dachte… Uns gefällts. Ja, auch Benedikt!

22.20 Slovenien. Belanglos. Und das nicht nur, weil wir uns lieber mit der leckeren Mamrika beschäftigen. 🙂

22.26 Finnland. Von denen ist man aber was Extravaganteres gewohnt als so ne Boyband…

22.28 Spanien. Benedikt: Jo, schönes Lied halt. Liedchen. Stef: Jo, nett halt. Der Schluss ist anstrengend. Hm, anstrenegdn ist ein anstrengendes Wort. Soifz.

22.33 Schweiz. Fröhlich. Gefällt. Stef befürchtet klassisches ESC-Leid: Den Schnuten gefällt’s, also schlechte Platzierung…

22.36 Ungarn. Die äußere Erscheinung des jungen Mannes dürfte einigen führenden ungarischen Politikern missfallen. Und musikalisch… wird man das Lied wohl bis zum Schnelldurchlauf vergessen haben.

Wir begrüßen auch die beiden Neuen im Kreise. Schön, dass ihr da seid. 🙂

22.40 Malta. Bis auf den fehlenden roten Faden ganz nett.

22.44 Dänemark. Zeit für Choclait Chips. Die Originalen. Ach so, das Lied. Jo. Findet statt.

22.48 Niederlande. Stef: Geiles Autobahn bei Nacht-Lied. Aber halt nix für den ESC. Schade. Benedikt kann dem nicht zustimmen: Das ist Autofahren tagsüber auf der Landstraße. Aber halt nix für den ESC. Schade.

22.52 San Marino. Mir ist schlecht. Das hat allerdings nix mit dem Lied zu tun sondern eher mit einer gewissen ESC-typischen Völlerei.

22.53 Benedikt: Soll ich dir die Waffel ein ganz klein wenig warm machen… und mit Kräuterquark servieren?”

22.54 Ach ja, das Lied. Ein Siegel halt, ne?

22.56 Das Königreich, das vereinigte. Was macht das singende Ork da? Ansonsten gibt es sicher Schlechteres. Auch Benedikt steht dem Lied wohlgesonnen gegenüber. Schräg, aber cool.

Wir unterbrechen diese Livesendung für die – sehnsüchtig erwartete – Pinkelpause…

Und bevor wir mit dem kulinarischen Teil fortfahren, der Schnutschen persönliche Favoriten:

Stef: Norwegen, Österreich, die Schweiz und die Niederlande.
Benedikt: Island, Österreich, Schweiz

Unsere Tipps für die Top 5:

Stef: Island, Rumänien, Griechenland, Finnland – und die Wurst.
Benedikt: Island, Griechenland, Dänemark – und die Wurst.

Nach den – viel zu – süßen Choclait Chips gelüstet uns nach etwas Herzhaftem: Einer Waffel.

Wie schätzen denn unsere Leser die Chancen der deutschen Mädels ein? Wir befürchten einen Mittelfeldplatz. Stef einen oberen, Benedikt einen unteren.

Die kulturelle Pause wurde – natürlich – zur Vorbereitung des kulinarischen Highlights genutzt: Dem Käseigel.

Was wäre ein solcher Abend ohne. 🙂

So, und nu das eigentliche Highlight des Abends…

Das geht ja gut los mit Aserbaidschan… Azerbaidjan. Azerbajd… Dings, halt.

Und auch beim dritten Voting zero points für Germa… Mist, zu früh geschrieben, die ersten 8 Punkte. Immerhin.

Der Albanier ist aber auch ein bisschen bekifft, oder?

Die Holländer und die Wurst schlagen sich ja tapfer.

Stef: “Na, wird die Russin direkt beim Vorlesen ausgebuht?” Buhrufe aus dem Publikum. Benedikt: “Ja”.

Was hat die Französin genommen?

Wir würden’s der Wurst ja so was von gönnen. Ja, sie ist Österreicherin. Trotzdem.

Die Russen scheinen bei der ESC-Anhängerschaft nur mäßig beliebt zu sein.

Conchita hingegen sehr. Nur aus Belarus gab’s keinen Punkt. Ach…

Och nee, diese Helene Fischer spukt ja überall rum! Aber immerhin 12 Punkte für die entspannten Holländer. Nice!

ESC ist lalalalala. Sach ich doch. 🙂

Die Wurst bekommt aus Israel 12 Punkte! Dass die noch mal von nem bärtigen Österreicher begeistert sein würden…

Elaiza hat etwas länger keine Punkte mehr bekommen. Also sooo schlecht hätte einer von uns beiden deren Abschneiden nicht geschätzt. Der andere lag selbst mit seinem Pessimismus noch zu hoch…

Humor haben sie ja, die Öschis.

Also Österreich vor den Niederländern, damit können wir leben. Ob die Wurst auf der Bühne noch einen Ton rausbekommt? Unsere Gratulation. Coole Tatorts, und jetzt auch noch dieser Auftritt… Nicht, dass das noch die große Liebe wird. 😉

Wir fassen es nicht – ein Lied, das uns gefällt und das wir hoch eingeschätzt haben, gewinnt! Dass wir das noch erleben dürfen.

Platz 18 für Schland, das ist jetzt nicht so der ganz große Erfolg… Na, das Wieso und warum wird ja in der Aftershow bestimmt noch ausführlich diskutiert…

Ihr Lieben, es war wieder schön mit euch. Wir wünschen euch eine gute Nacht – und lesen uns spätestens in einem Jahr wieder. Aber gerne auch deutlich früher. 😉 Und mal ganz ehrlich – selten gab es eine würdigere Grand Prix-Siegerin als in diesem Jahr!

Die Aftershow. Mit Helene Fischer. Eigentlich wollen wir das nicht sehen. Aber wir haben noch Chips. Und Gemüse. Und Knoppers. Und Kekse. Und noch zwei Mamrika. Mit Reis. Und ein italienisches Dessert. Und Cracker mit Dipp:

Trotzdem: Helene Fischer lässt uns zappen. 1 1/2 Ritter. Mit Til Schweiger. Aber der singt wenigstens nicht.

Mit delizia con biscotti speziati und Tote tragen keine Karos beschließen wir diesen Abend, wahrscheinlich. Hier ist jetzt jedenfalls Schluss. Wahrscheinlich… 😉

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