Schnuten-Blog

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Ja sind wir denn hier im Zoo?

Seit Ewigkeiten wohnen wir in bei Rostock, und nie haben wir es geschafft, dem örtlichen Zoo unsere Aufwartung zu machen. “Ach, irgendwann kommt sicher mal Zooaffiner Besuch bei uns vorbei, und dann…” war seit Jahren unser Mantra. Nun urlaubten gerade Benedikts Schwester und ihr Männe Harald in der Gegend, und was böte sich da besseres an, als sich zu einem gemütlichen Tag im Zoo zu verabreden?

Und direkt am Eingang erwarteten uns bereits, in sicheren Gehegen auf Futter lauernd, die ersten wilden Tiere, die… äh…

Nee, noch mal von vorne.

Wir gehen die Sache jetzt mal gaaaanz gemächlich an:

So ein Zoo ist ja eigentlich auch nur ein schöner Park, durch den man entspannt spazieren gehen und Fauna und Flora bestaunen kann.

Und bestaunen konnte man so einiges. Sowohl kleine und putzige…

…als auch große und eher grimmige Vertreter:

Lange haben wir diesen farbenfrohen Gesellen zugeschaut:

Und so, wie die Flamingen ihre Gliedmaßen verknoten, überlegte Stefan schon kurz, ob nicht irgendwo in seinem Ahnenkreis… 😉

Den längsten Aufenthalt gab es natürlich am Pingu-Becken:

Und ja, natürlich mussten wir uns beherrschen, nicht einen der niedlichen Frackträger einfach so mitzunehmen.

Zumal Benedikt zu einem Pingu ja schon erste zarte Bande knüpfte:

Leider entfallen wegen Corona derzeit sämtliche Schaufütterungen, also werden wir, sobald die Pandemie endlich mal durch ist – und sich wieder lieber zooaffiner Besuch hierher verirrt – wohl noch mal dorthin “müssen”. 😉

Apropos Fütterung – so ein Spaziergang macht schon hungrig, und natürlich kamen auch wir im Zoo in den Genuss ausgefeilter Kulinarik:

Nun ja, konnte man durchaus essen.

Aber wir waren ja auch nicht zum Schmausen dort, sondern für einen entspannten Spaziergang mit Blicken auf lebende Tiere.

Wobei sich bei einigen Gattungen wie den Menschenaffen oder den Großkatzen schon die Frage stellte, ob sie sich in ihren Behausungen wirklich so wohl fühlen.

Andere Vertreter schienen da weitaus mehr in ihrem eigentlichen Element:

Das größte Problem eines Zoobesuchs ist übrigens der abschließende Blogbeitrag dazu: Aus über 450 Fotos die schönsten auszuwählen und dann noch in einen möglichst nicht zu langen Artikel zu packen, dazu benötigt man schon einige Liter Kaffee. 😉

Wir haben diesen kleinen Ausflug sehr genossen, zumal das Wetter mitspielte – übrigens der einzig schöne Tag in dieser Woche. Lediglich dass sich die Erdmännchen einfach nicht zeigen wollten frustrierte Daniela kurzzeitig.

Aber auch ohne diese putzigen Bewohner war es ein durchaus gelungener Tag, und wir bedanken uns bei Daniela und Harald für die nette Gesellschaft – und bei Petrus für das schöne Wetter.

Die meisten Fotos stammen von Daniela, der Rest von den Schnuten, und geknipst wurden sie allesamt natürlich im Rostocker Zoo.

 

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Altes beim Alten

Auch hier auf dem relativ platten Land gibt es natürlich regelmäßig diverse Veranstaltungen, und hin und wieder statten die Schnuten diesen sogar einen Besuch ab – wie dem Oldtimertreffen im Nachbarstädtchen.

Natürlich ist hier alles eine Nummer “übersichtlicher”:

Aber immerhin vor schöner Kulisse:

Man kann auch nicht ganz verbergen, dass es sich um einer eher ländliche Region handelt:

Und auch nicht, dass wir uns im östlichen Teil der Republik befinden:

Natürlich sind auch sämtliche Feuerwehren der umliegenden Dörfer mit ihren aktuellen alten Fahrzeugen vertreten:

Aber man sieht auch ein paar wirklich alte Schätzchen…

…deren Betrachter mitunter das gleiche Baujahr haben könnten:

Aber es ist ja auch ein bisschen frustrierend, wenn Fahrzeuge, die noch das Straßenbild der Jugend prägten, inzwischen nicht nur Young- sondern schon Oldtimer sind:

Nach einem halben Stündchen hat man dann auch alles gesehen, und mit einem letzten Blick auf das Rahmenprogramm – natürlich mit hiesiger Folklore – …

…geht’s dann wieder nach Hause. Wir hatten heute beim Lüften des Kadavers eine nette Abwechslung, nun ist es aber genug Ausflug, genug Kultur, genug Menschen für die nächsten zwei Wochen Tage – schließlich muss man sich nach anderthalb Jahren Corona-Einsiedelei erst langsam wieder dran gewöhnen. 😉

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Nouvelle cuisine

Eigentlich war Benedikts Küche seit dem Einzug vor vier Wochen ja nahezu perfekt eingerichtet:

Und auch unser Speiseplan bestach seitdem durch Abwechslung und Ausgewogenheit:

Seit gestern jedoch ist es mit dieser Herrlichkeit vorbei, irgend jemand hat da ein bisschen was aufgebaut:

Tja, dann muss Benedikt jetzt wohl wieder selbst den Kochlöffel schwingen.

Man hat’s aber auch nicht leicht im Leben… 😉

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Frühstückstradition

Wir sind beide ja nicht so die großen Frühstücker – Stefan zieht sich ein paar Stunden nach dem Aufstehen zum vierten Kaffee mal ne Stulle rein, Benedikt verzichtet auf diese Mahlzeit meist ganz. Hin und wieder aber, wenn der Stefan Samstagsdienst hat, treffen sich die Schnuten mittags in Rostock und gehen gemeinsam futtern. Der eine hat dann schon ein paar Stunden Arbeit hinter sich, der andere immerhin schon zwei Kaffee intus, und gemeinsam läutet man dann bei leckerem Schmaus das wohlverdiente Wochenende ein. Und wenn man dann noch Glück hat und das Wetter mitspielt ist das Ganze schon wie eine kleine Urlaubsstunde.

Übrigens, ein Frühstück beim Thai ist dann doch deutlich bekömmlicher als die italienische Variante… 😉

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Freudentag

Wenn man liebe Freunde das erste mal seit langen acht Jahren wieder trifft, ist das allein schon ein Grund zur Freude. Wenn es sich dann anfühlt, als wäre das letzte Treffen gerade mal zwei Monate her, dann erst recht. Und wenn man den Tag dann noch gemeinsam im Lieblingsrestaurant sitzend abschließt – Gastronomie! Innen! Mit mehreren Personen! Die älteren unter uns können sich vielleicht erinnern? – kann man durchaus von einem rundum gelungenen Tag sprechen!

Und ja, wir sind guter Dinge, dass es bis zum nächsten Wiedersehen nicht wieder acht Jahre dauert!

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Ach komm, das schaffen wir schon

Wer erinnert sich nicht daran: Bis zum Alter von ungefähr 30 zieht ständig irgendwer aus dem Freundeskreis um, und so trifft man sich gefühlt jedes dritte Wochenende zum kleinen Umzugshappening und hilft sich gegenseitig beim Schleppen von Futon-Bett und Billy-Regal. Irgendwann werden die Umzüge seltener, man selbst älter, und spätestens wenn man die 40 überschritten hat weiß man zu schätzen, dass es spezialisierte Firmen gibt, die gegen einen moderaten Obolus auch die schwersten Kisten und Möbel – meist ohne erkennbare körperliche Anstrengung – von einem Ort zum anderen schleppen. Und wahrscheinlich kennt auch jeder die berühmten drei Phasen, wenn man sich dann doch entscheidet, auf eben diese professionelle Hilfe zu verzichten:

Phase 1: Das soll ne Spedition machen, wir sind zu alt für den Scheiß!
Phase 2: Ach komm, wir packen die Kartons leicht, dazu die paar Möbel, so viel ist das auch nicht, und wir sind ja schließlich keine alten Männer!
Phase 3: Das soll ne Spedition machen, wir sind zu alt für den Scheiß!

Nun hat Benedikt die Gelegenheit, im Nachbarhaus eine wunderschöne Wohnung zu beziehen, und da muss er natürlich zugreifen. Seit seinem letzten Umzug sind aber elf Jahre vergangen, da hat sich doch sehr viel angesammelt, das ausgemistet werden möchte. Außerdem hat man mittlerweile auch verdrängt, wie anstrengend so ein Umzug sein kann. Und so beschließt Benedikt, auf die Dienste einer Spedition zu verzichten und den Umzug in Eigenregie über die Bühne zu bringen.

Der Start lässt sich noch gut an – es wird ausgemistet und sortiert, und nach und nach finden die ersten Umzugskartons ihren Weg in die neue Wohnung.

Natürlich sind wir auch diesmal wieder überrascht, wie viele Kartons man benötigt. Noch viel überraschter sind wir aber als uns klar wird, dass die Zeit viel schneller verfliegt als geplant. Also wird an Schlagzahl zugelegt, und bald werden die Kartons deutlich “kreativer” gepackt (und beschriftet).

Hatten wir eigentlich erwähnt, dass Benedikts alte Wohnung im 2 1/2. Stock liegt? Und die neue Wohnung ebenfalls? Und dass er sich ein paar Monate vor dem Umzug noch neue Schränke fürs Schlafzimmer gekauft hat? Große Schränke? Sehr große Schränke? Und dass unter seinen Möbeln auch einige “Erbstücke” sind, bei denen allein ein Einlegeboden so viel wiegt wie ein kompletter Schrank aus moderner Fertigung?

Egal, wir ziehen das durch, und zwar ohne Rücksicht auf körperliche Blessuren:

Zum Glück haben wir beim Schrankab- und aufbau Unterstützung, und obwohl uns zwischenzeitlich große Zweifel an der Aktion – und unserem geistigen sowie körperlichen Zustand – kommen, findet irgendwann tatsächlich alles den Weg in die neue Wohnung.

Natürlich ist einiges erst rudimentär eingerichtet: Das neue Bett lässt ebenso noch auf sich warten…

…wie die Küche. Aber einige Nächte lässt es sich auf einem Notbett schon aushalten, und mit der Kaffeemaschine ist das wichtigste Utensil in der Küche ja schließlich betriebsbereit.

Nach einem “gemütlichen Start” haben wir zuletzt eine Woche am Stück gepackt und geplackt. Die alte Wohnung ist inzwischen leer, fast alle Schränke in der neuen sind aufgebaut, jetzt heißt es “nur noch”, sich langsam einzurichten.

Und mittlerweile sind wir sogar körperlich und geistig wieder halbwegs hergestellt:

Eines haben wir uns allerdings geschworen: Den nächsten Umzug übernimmt eine Spedition – wir sind zu alt für den Scheiß!

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Bitte recht freundlich

“Pssst, wir werden fotografiert. Lächle doch mal.”

“???”

“Lächeln… na gut, ich versuch’s mal.”

Nun ja, lassen wir so durchgehen. 😉

Einen ganz lieben Dank an Corinna – für den Besuch, und natürlich für die Fotosession. 💛

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Gechipt!

Die Schnuten haben ihre zweite Impfung erhalten. Diesmal findet diese im Flughafen statt, dort ist knipsen verboten, aber wir wollen natürlich ein Foto haben – schließlich muss dieses Ereignis für die Nachwelt festgehalten verblogt werden. Also ab auf den Parkplatz, Knipse gezückt, in dem Augenblick kommt der Fahrer des neben uns stehenden Bestattungswagens vorbei, den wir in diesem Augenblick erst so richtig wahrnehmen… und schon ist klar, vor welchem Hintergrund das Bild entstehen soll:

Allerdings befürchten wir, dass dieses Foto, versehen mit Untertiteln wie  “Der Tod lauert – lass dich impfen” oder “Corona-Impfung – was soll schon schiefgehen?” bei Impfkampagnen nur mäßig ankäme. 😉

Und nein, natürlich haben wir es auch diesmal nicht geschafft, uns rechtzeitig Bärchenpflaster zu besorgen.

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Frühstücksquiz

Samstag Mittag, 15 Uhr. Die beiden Schnuten treffen sich in Rostock zum Frühstück:

Einer von beiden ist bereits sieben Stunden auf und hat schon schwer gearbeitet. Der andere ist vor einer Stunde aus dem Bett gekrabbelt.

Quizfrage: Wer ist der Frühaufsteher?

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Durch Winkel und Buchten

Inspiriert durch einen Beitrag im NDR über den Hof Hoher Schönberg verschlägt es uns zu einem Ausflug in den Klützer Winkel.

Natürlich kommen wir erst spät los, natürlich ist der Hofladen bereits geschlossen, und so geht es also direkt Richtung Aussichtspunkt, vorbei an wilden Tieren…

…die sich freundlicherweise bereitwillig für diesen Blogbeitrag ablichten lassen.

Nach einem – zumindest für hiesige Verhältnisse – steilen Aufstieg haben wir endlich den Aussichtspunkt erreicht, was entsprechend gefeiert werden muss.

Der Aufstieg lohnt sich, die Aussicht ist wirklich sehr schön…

…und will adäquat genossen werden. Natürlich inklusive Selfie.

Dann mal ein wenig Ausschau halten, wo es uns als nächstes hinziehen könnte:

Wir entscheiden uns zu einem kleinen Strandspaziergang…

…vorbei an manch schönem Winkel…

…aber auch an alten rituellen Opferstätten:

Ausnahmsweise verzichten wir darauf, ein paar Runden zu schwimmen, natürlich nur aus Rücksichtnahme vor den dort chillenden Meerbewohnern.

Dem in der Nähe gelegenen Schloss Bothmer statten wir auch noch einen Besuch ab…

…inklusive einem Spaziergang durch den netten Schlosspark.

Natürlich wählt man für einen Ausflug immer die “landschaftlich reizvollere Strecke”, die führt uns in der Wismarer Bucht direkt am Wasser entlang, wo sich die Badegäste allerdings schon wieder weitestgehend  zum Abendessen zurückgezogen haben. Apropos Abendessen…

Nach so vielen anstrengenden Wanderungen stoppen wir an einer der vielen Strandbuden und stillen unseren Hunger noch gemütlich an der Wasserkante sitzend:

Zugegeben, das Essen entspricht unseren Erwartungen Befürchtungen, aber je nun, der Hunger wird gestillt, und die nette Aussicht entschädigt. 😉

Ein wunderschöner Ausflug – mit schönstem Wetter, ganz ohne Touristenmassen – geht zu Ende, und da der Sommer gerade erst begonnen hat kommt ja vielleicht noch der ein oder andere hinzu…

 

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