Untergangsritual

Hin und wieder fahren wir bei schönem Sommerwetter abends ins übernächste Dorf um dort Zeuge eines putzigen Rituals zu werden:

Da traut sich nämlich der scheue Tourist aus seiner Höhle und begibt sich, allein oder in kleinen Gruppen, zum Strand um dort den Untergang der Sonne zu feiern.

Gerne versucht er dabei, ehrfürchtig beschwörende “Ahhhs” und “Oooohs” murmelnd, diese Augenblicke mit modernen kleinen Kameras festzuhalten, um die so entstandenen Werke umgehend mit der ganzen Welt zu teilen, auf dass dies mit nach oben gestreckten Daumen, kleinen Herzen und gelben, lachenden Gesichtern honoriert werden möge – gleichwohl verdrängend, dass solche Fotos nicht mal ansatzweise die Größe und Erhabenheit dieses Moments widerspiegeln.

Um den scheuen Touri bei seinem Ritual nicht zu stören oder gar in die Flucht zu schlagen halten wir uns ein wenig abseits und genießen unsererseits den Blick aufs Wasser – einen Blick, den wir jeden Tag haben könnten, wären wir nicht zu faul für die zehnminütige Anfahrt.

Kaum ist die Sonne untergegangen ist das Schauspiel aber auch schon wieder vorbei und der scheue Tourist zieht sich, andächtig schweigend oder erregt schnatternd, wieder zurück in seine Höhle.

Lediglich ein paar Unerschrockene versuchen mit Hilfe eines Feuers die Sonne zu beschwören, auf dass sie auch am nächsten Tag wieder am Himmel scheinen möge.

Wir Einheimische wissen natürlich, dass dieses Ritual keinerlei Auswirkung auf die Sonnenstrahlen des nächsten Tages haben wird, aber wer wären wir, den Aberglaube dieser possierlichen Touris in Frage zu stellen. Schließlich wollen wir auch in Zukunft diese kleinen Racker, die vor diesem Sommer fast schon vom Aussterben bedroht schienen, und ihre putzigen Rituale beobachten…

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Obst ist gesund

Zur gesunden und ausgewogenen Ernährung, für die wir ja bekannt sind, gehört natürlich auch Obst, gerne mal zum Dessert. In diesem Fall frische Ananas:

Um das Ganze ein wenig aufzupeppen wurden die Scheiben in Zucker und Honig angebraten. Und mit weißen Schoko-Streuseln garniert. Und da wir ja auf die Gesundheit achten haben wir auf die Sahne verzichtet. Naja, also eigentlich eher, weil uns zu spät eingefallen ist, dass Sahne hervorragend dazu passen würde.

Übrigens sehr, sehr lecker. Und ein bisschen süß. Also eigentlich extrem süß. Aber halt Obst, und damit gesund. 🙂

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Geschmacksneutralität

Nicht nur, dass diese Veggie-Pizza durch vollkommene Abwesenheit jeglichen Geschmacks “glänzt”, sie absorbiert auch noch den Geschmack jeder Beigabe wie Würze, Käse und weiterem Belag.

Auch wenn wir der Tatsache, dass man tatsächlich eine so vollkommen geschmacksneutrale Pizza überhaupt herstellen kann, einen gewissen Respekt zollen, werden wir in Zukunft doch darauf verzichten…

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Mal wieder ganz kurz…

Nach ziemlich genau zwei Jahren gibt’s mal wieder einen ebenso spontanen wie kurzen Ausflug in den Osten Hamburgs. Und natürlich haben wir wieder tolle Fotos gemacht:

Ladestop auf der Hinfahrt

Ladestop auf der Rückfahrt

(Ja, es wird allerhöchste Zeit für unseren schon länger geplanten, deutlich ausführlicheren Besuch in Hamburg. Damit wir mal ein bisschen mehr von der Stadt sehen. Und vor allem um dort endlich mal wieder ein paar liebe Menschen zu treffen, die wir so lange nicht gesehen haben.)

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Wegen der Sicherheit

Strandbesuch an einem herrlichen Sonnentag – da ist es gar nicht so einfach, auf ausreichenden Sicherheitsabstand zu achten. Wir haben es trotzdem geschafft:

Und wenn man Gefahr läuft, dass einem die Massen doch mal zu nahe kommen:

Bei ausreichendem Abstand kann man allerdings auf den Schnauzenschutz auch mal verzichten:

Ab nächster Woche dürfen auch die Touristen wieder nach MV, dann dürfte es wohl noch schwieriger werden, den Abstand zu wahren…

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Fremde Kulturen – verschoben

Ausflüge ins Ausland sind schön und interessant – fremde Sprachen, eine andere Kultur, Dinge sehen, die man im Alltag eben nicht sieht. Toll!
Es gibt aber auch ein paar Kilometer vor der Haustür schöne, (uns) zum Teil weitgehend unbekannte Ecken, die man mal erforschen könnte. So hatten wir angedacht, dieses Jahr den tiefen Osten der Republik zu bereisen, nämlich Sachsen und Thüringen. Zwar waren beide Schnuten schon in Leipzig und, sogar mal gemeinsam, in Dresden, aber zum einen besteht die Region aus weit mehr als aus diesen beiden Städten, zum anderen ist unser letzter Besuch dort auch schon wieder 20 Jahre her.

Natürlich hätten wir uns beide Städte nochmals angeschaut, aber eben auch die dortige Landschaft, die zu großen Teilen wunderschön sein soll. Die sächsische Schweiz, das Erzgebirge, dazu Städte wie Weimar oder Erfurt (auch, weil Stef dort ein wenig “Ahnenforschung” betreiben will). Und vielleicht hätten wir es auf dem Rückweg endlich mal geschafft liebe Freunde zu besuchen, die wir schon seit über sechs Jahren nicht mehr gesehen haben.

In diesem Jahr wird es mit diesem Ausflug wohl nichts werden – selbst wenn man ab dem Herbst wieder verreisen dürfte. Vielleicht klappt es ja im nächsten Jahr mit dem Urlaub im tiefen Osten. Wir würden uns freuen – auf fremde Sprachen, eine andere Kultur und Dinge, die man halt sonst nicht sieht…

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Kuscheln trotz Corona

Die “Ausgangssperre” wird kommen, das ist klar. Zum Glück ist in der heutigen Zeit die Kommunikation auch von zuhause aus problemlos möglich – Messenger jeder Art, Skype oder zur Not das gute alte Telefon (die Älteren von uns werden sich erinnern). Aber Kommunikation allein reicht auf Dauer nicht aus, Kuscheln und Knuddeln ist einfach notwendig für die Seele. Wer dann mit seinen Lieben zuhause “gefangen” ist hat diesbezüglich (hoffentlich) kein Problem, Alleinlebende hingegen haben es da schon deutlich schwerer. Deshalb plädieren die Schnuten für Kuschelplüschies!

Jeder sollte einen Kuschelpinguin…

…einen Kuschelhasi…

…oder etwas Ähnliches haben! Also, ab, die alten Kuscheltiere aus dem Keller holen, entstauben und ordentlich knuddeln!

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