Kuscheln trotz Corona

Die “Ausgangssperre” wird kommen, das ist klar. Zum Glück ist in der heutigen Zeit die Kommunikation auch von zuhause aus problemlos möglich – Messenger jeder Art, Skype oder zur Not das gute alte Telefon (die Älteren von uns werden sich erinnern). Aber Kommunikation allein reicht auf Dauer nicht aus, Kuscheln und Knuddeln ist einfach notwendig für die Seele. Wer dann mit seinen Lieben zuhause “gefangen” ist hat diesbezüglich (hoffentlich) kein Problem, Alleinlebende hingegen haben es da schon deutlich schwerer. Deshalb plädieren die Schnuten für Kuschelplüschies!

Jeder sollte einen Kuschelpinguin…

…einen Kuschelhasi…

…oder etwas Ähnliches haben! Also, ab, die alten Kuscheltiere aus dem Keller holen, entstauben und ordentlich knuddeln!

(Du willst die Aktion “Kuscheln für den Weltfrieden gegen Corona” mit einem Foto von dir und deinem Kuschelplüschie unterstützen? Einfach Foto schicken, wir stellen es hier online 😉 )

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Frühlingsspaziergang

Mitte Januar, 12 Grad, leicht bewölkt… das schreit doch nach einem kleinen Ausflug. Also ab nach Kühlungsborn, wo es ausgesprochen leer ist:

Also so richtig leer. Fein, haben wir doch so viel Platz für einen kleinen Spaziergang.

Dank Stefans an diesem Tag heftig zickendem Rücken ist der Spaziergang leider nur sehr, sehr kurz, aber hey – wir haben Seeluft geschnuppert!

Dass angedachte “warme Frühstück” entfällt zwar – entweder denken alle Restaurantbetreiber, dass man nachmittags um 15:30 kein Schnitzel frühstücken kann, oder sie haben gerade an diesem Tag ihre Betriebsferien begonnen – aber der heimische Kühlschrank ist ja zum Glück üppig gefüllt.

Wir haben jedenfalls unseren ersten Auflug des Jahres genossen – und bedanken uns, politisch natürlich völlig unkorrekt, beim Klimawandel für den schönen Frühlingstag im Januar.

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Auf ins neue Jahrzehnt

Die Schnuten begehen den Jahreswechsel eher auf die traditionelle Weise:

Mit Kultur…

…leckerem Essen (wobei wir bei Spaghetti mit Pesto und Zwiebeln auf einen eigenen Beitrag in der Rubrik KitchenPossible dann doch verzichten)…

…und noch mehr Kultur.

Und natürlich mit dem obligatorischen Feuerwerk des Nachbarn, der pünktlich um 23 Uhr loslegt, 45 Minuten lang so richtig die Sau rauslässt um dann, ab Mitternacht, den “Amateuren” das Feld zu überlassen:

 

Wir hoffen, ihr seid genau so entspannt im neuen Jahr angekommen wie wir und wünschen euch allen ein gutes, gesundes, erfolgreiches 2020. Mögen eure Wünsche in Erfüllung gehen!

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Kitchen Possible (5) – Nudelauflauf mit Thunfisch

Ein Auflaufgericht für 6 Personen? Perfekt, um die Schnuten zwei Tage mit einem Abendessen zu beglücken, weshalb wir uns diesmal an die Mengenangaben halten – bis auf den Käse natürlich, da wird wie üblich nach oben korrigiert. Außerdem haben wir mal wieder die ein oder andere Zutat ersetzt – erzwungene Kreativität und so. 😉

Wir benötigen 200g Tagliatelle, 400g Brokkolisuppe aus der Dose (ja, wirklich!), 250g mittelalten Gouda gerieben, 200g Thunfisch in Öl, und zwar abgetropft, grob 50g Semmelbrösel, 125ml Milch. Die beiden Paprika ersetzen wir durch Chilischoten, die beiden Selleriestangen durch 3 Handvoll Tiefkühlerbsen. Außerdem brauchen wir noch “ein bisschen” Butter, Salz und Pfeffer.

Uns so geht’s: Während der Backofen auf 190°(statt 200° wegen Umluft) vorheizt, garen wir in einem großen Topf die Tagliatelle, und zwar zwei Minuten kürzer als auf der Packung angegeben. Anschließend abgießen und erst einmal beiseite stellen.

In einem zweiten Topf zerlassen wir die Butter und rühren die Semmelbrösel unter, danach wird auch dieser zur Seite gestellt (wir brauchen für das Rezept also viele Töpfe und viel Platz!).

In einem dritten Topf erhitzen wir die Suppe, rühren Milch, das Grünzeug und die Hälfte des Käses unter, werfen den Thunfisch dazu, rühren alles durch und schmecken das Ganze mit Salz und (deutlich mehr) Pfeffer ab. Wichtig: Durchwärmen, aber nicht kochen!

Die Nudeln werden jetzt in Topf 3 dazugeworfen (oder, je nach gewählter Topfgröße, umgekehrt), und alles schön in der Auflaufform verteilt.

Den restlichen Käse mit den gebutterten Semmelbröseln vermischen und obendrauf streuen…

…und dann ab in den Ofen damit, ca. 25 Minuten backen, bis die Oberfläche so aussieht, wie Überbackenes nun mal aussieht: Goldgelb und lecker.

Vor dem Servieren lassen wir den Auflauf noch 5 Minuten ruhen, und dann heißt es nach ca. einer Stunde endlich: Futtern! 🙂

Unser Fazit:

Zwar hätte dem Auflauf etwas deutlich mehr Schmiss in Form von Würze gut getan, trotzdem sind wir sehr angetan vom Endergebnis.
Benedikts Angst vor Aufläufen ist nun ein wenig gemindert, aber das Abschmecken bleibt eine Herausforderung. Beim nächsten Mal kommt mehr Pfeffer sowie zusätzlich etwas Säure und irgendetwas in der Art von Muskat, Mazisblüte, Steinpilz oder Szechuanpfeffer hinein.

#KitchenPossible

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Kitchen possible (4) – Die Paprika-Ziege

Nachdem die Carbonara vom Vortag doch noch sehr lange vorhält, verschieben wir den geplanten Thunfischauflauf und entscheiden uns heute spontan für etwas Leichteres: Rigatoni Farfalle mit Paprika und Ziegenkäse.

Dazu benötigen wir 301g Rigatoni Vollkorn-Farfalle, 3 rote Paprika (mundgerecht geschnitten), 2 Chilischoten (eine mehr, eine weniger pikant), ca. 150g Ziegenkäse (in kleine Würfel geschnitten, dann schnell wegstellen bevor Stef alles wegfuttert), 9 entsteinte, in Ringe geschnittene schwarze Oliven, Basilikumblätter, 2 kleine Zwiebeln, ausreichend Knoblauch, Butter, Öl, Salz und Pfeffer

Zubereitung: Die (natürlich kleingehackten) Zwiebeln in einer Pfanne weich dünsten, Paprika, Chili und Knoblauch dazugeben und ca. 12-15 Minuten braten. Nebenbei mit Salz und Pfeffer würzen. Pfanne vom Herd nehmen und die Rigatoni Farfalle bissfest garen. Am Ende Basilikum und Oliven in die Pfanne geben und das ganze noch einmal aufwärmen.
Eine Hälfte der Ziegenkäsewürfel mit der Paprika-Mischung in der Pfanne ganz leicht anschmurgeln, die andere Hälfte auf die Pasta werfen. Dann alles zusammenkippen und ab auf die Teller.

Unser Fazit:

All zu viel hatten wir von diesem Gericht nicht erwartet, um so höher fiel der Wow-Faktor aus! Extrem aromatisch, angenehm pikant, und tatsächlich leicht genug, um auch nach einem Nachschlag nicht ins endgültige Fresskoma zu fallen. Ganz klar unser bisheriger Favorit!

Variation

Am Tag danach brauchen wir wieder etwas “Schnelles und Leichtes”, verschieben also den Thunfisch-Pasta-Auflauf erneut und entschieden uns für eine Neuauflage der Paprikaziege. Den leckeren Ziegenkäse haben wir bereits aufgefuttert, also nutzen wir diesmal Mozzarella und einen anderen Ziegenweichkäse, mangels ausreichend Farfalle gibt es “Smilie-Nudeln”, und dazu kommen noch, einfach weil wir’s können, ein paar Erbsen.

Das Ergebnis: Der Mozzarella macht die Sache zwar schön cremig, der Ziegenweichkäse geht allerdings unter, und die Pasta will auch nicht so recht zu diesem Gericht passen. Das ganze schmeckt nicht schlecht, aber diese herrliche, pointierte Aromanz, die das Gericht ausmacht, fehlt einfach. Beim nächsten mal also rechtzeitig die Originalzutaten kaufen und verwenden, dann gibt’s auch wieder die Note 1 mit Sternchen.

#KitchenPossible

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Kitchen possible (3) – Spaghetti alla Carbonara

Heute gibt’s mal “was ganz Leichtes für den späten Weihnachtsabend”, nämlich Spaghetti alla Carbonara. Bei diesem klassischen Gericht, dem dritten in unserer Challenge, beweisen wir wieder unsere Fähigkeit zur Improvisation: Weder Erbsen noch Zwiebeln sind im Rezeptbuch erwähnt, und die irrtümlich viel zu kleine Mengenangabe beim Käse wird adäquat nach oben korrigiert.

Wir benötigen ca. 300g Vollkorn-Spaghetti (ja, wir sind gerade ein wenig auf dem Vollkorn-Trip), drei Eier, mindestens 100g Parmesan und gut 100g Pecorino (am besten bereits von der freundlichen Käsefachverkäuferin gerieben), 150g Frühstücksspeck (gewürfelt), 4 Knoblauchzehen (nicht zerkleinern, nur leicht zerdrücken!), ein “bisschen” Butter, einen guten Schuss Sahne und, siehe oben, zwei Handvoll Tiefkühlerbsen sowie 2 Zwiebeln.

Geköchelt wird diesmal in Stefs Küche, Dank Weihnachtsmann Benedikt ist ja jetzt auch hier eine richtige Pfanne[TM] am Start:

Zubereitung: Während die Spaghetti vor sich hinkochen werden Eier, Sahne und der Käse in einer Schüssel verquirlt und mit Salz (ganz vorsichtig) und Pfeffer (nächstes Mal weniger vorsichtig) gewürzt. Butter in der Pfanne zerlassen und die Zwiebeln andünsten, den Knoblauch dazu werfen, Speckwürfel dazukippen und knusprig braten. Die Erbsen hinzu werfen und anbraten, dann die Koblauchzehen wieder rausfischen.

Wenn die Spaghetti fertig sind abgießen, Pfanneninhalt in den Topf werfen, die Käsesoße drüberkippen, den Topf vom Herd nehmen und die ganze Masse schön wenden.

Dann ab auf die Teller (diesmal wird in den nagelneuen Pasta-Tellern serviert – einen herzlichen Dank an die Weihnachtsfrau Corinna) und eigentlich mit etwas übrig gebliebenem Parmesan (in der Zwischenzeit aufgefuttert) und Pfeffer (vergessen) bestreuen.

Unser Fazit:

Spaghetti Carbonara gehört sowieso zu den favorisierten Pastagerichten bei den Schnuten, die diesmaligen Experimente mit dem Pecorino (stand im Kochbuch) und den Zwiebeln (Reflex – erst beim Würfeln dran erinnert, dass die gar nicht in das Gericht gehören) erweisen sich als gelungen. Auch der kleine Schuss Sahne (gegen den sich Benedikt erst wehrte) machte die Sache ein wenig cremiger.
Kleiner Tipp: Da sich das Gericht schlecht am nächsten Tag aufwärmen lässt werden sollten wir vielleicht mit den Mengen beim nächsten mal ein klein wenig zurückhaltender sein. Börps.

#KitchenPossible

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Kitchen possible (2) – Salaminudeln

Und weiter geht’s mit der Weihnachtlichen Schnutenchallenge “Kitchen possible”.

“Aber das ist doch gar keine Challenge, ihr kocht doch einfach nur, was in einem Kochbuch…”
“CHALLENGE!”

Diesmal gilt es, ein Gericht nachzukochen, dass der traditionellen Junggesellenküche entstammt: Salaminudeln.

Wir brauchen für unser Futter 315 g Vollkorn-Farfalle (Penne waren aus die Wahl der Pastasorte lassen wir uns ja schließlich nicht vorschreiben), 150g luftgetrocknete Paprika-Salami in Scheiben, eine rote und eine gelbe Paprika (von wegens der Farbe im Leben und so), eine Dose gehackte Tomaten, einen Löffel rotes Pesto, eine Zwiebel, ein bisschen Grünzeug Petersilie aus dem heimischen Garten Kühlschrank und, falls sich die Salami als nur mäßig pikant herausstellt, eine Chilischote.

Und so geht’s: Zwiebel andünsten, Paprika kleinschneiden und ebenso dazu werfen wie die Tomaten und das Pesto. Die kleingeschnittene Salami und ein bisschen Petersilie unterrühren, alles schön aufkochen und ca. 15 Minuten bei mäßiger Hitze köcheln. In der Zwischenzeit die Pasta kochen, schließlich alles zusammenwerfen und mit ein bisschen Petersilie optisch auffrischen.

Unser Fazit:

Sehr schmeckig! Die Pikanz kommt langsam und ein bisschen subtil daher, beim Aufwärmen am nächsten Tag* wird daher mit ein wenig Cayennepfeffer nachgeholfen. Das Gericht ist schnell zubereitet und auch nicht so die ganz schwere Kost für abends, es könnte also häufiger auf dem Tisch der Schnuten landen, jedenfalls wenn wir rechtzeitig dran denken, Paprika und Salami einzukaufen.

*Im Kochbuch sind die Rezepte für 4 Personen ausgelegt. 4 Personen entsprechen beim Essen zwar im Normalfall 2 Schnuten, trotzdem haben wir die Mengenangaben ein wenig angepasst. So Pi mal Daumen. Außerdem… was bedeuten schon Mengenangaben? Eine Hausfrau hat das schließlich im Gefühl!

#KitchenPossible

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Kitchen possible

Die Schnuten sind ja große Freunde der Kochshow “Kitchen Impossible”, in der zwei prominente Fernsehköche in einer Challenge Spezialitäten eines örtlichen Spitzenkoches ohne Kenntnis der kompletten Zutatenliste und des Rezepts perfekt nachkochen und sich dann von absoluten Kennern des Gerichtes bewerten lassen müssen.

Wir haben uns entschlossen, diese Challenge nachzuspielen, allerdings mit leicht modifizierten Regeln: Statt Spezialitäten eines örtlichen Spitzenkochs nachzukochen nehmen wir ausschließlich leckere Pasta-Gerichte, statt uns auf unsere eigene Analyse des Gerichts zu verlassen nutzen wir die bereits vorliegenden Rezepte, und auf die Perfektion verzichten wir ebenso wie auf die Bewertung. Aber ansonsten sind wir ganz nah am Original. 😉

Die Rezepte liefert übrigens das Pasta-Kochbuch, das Benedikt von Corinna zum Nikolaus bekommen hat, und als Grundlage die Pasta aus Stefans Adventskalender.

Beginnen wollen wir den Spaß mit Fusilli mit Pilzen.

Für zwei (verfressene) Personen benötigten wir 350g Fusilli, zwei Hand voll Haselnusskerne, 400g Champignons, Olivenöl, Zwiebeln, üppig Knoblauch, gehackte Petersilie, Salz und Pfeffer.

Zubereitung: Haselnüsse ca. 5 Minuten in einer Pfanne rösten, Zwiebeln, Knoblauch und Pilze in Öl braten, Nüsse dazugeben, abschmecken. Nudeln dazu mengen, mit Grünzeug Petersilie garnieren und ab dafür.

Unser Fazit:

Ein perfektes Gericht für die Schnuten: Schnell zubereitet und schwer lecker! Den Nachschlag haben wir mit ein bisschen Sahne verfeinert, was die Sache natürlich noch etwas cremiger werden lässt und dem Geschmack keinerlei Abbruch tut!

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