Singen und Tanzen!

Nachdem wir jetzt über ein Jahr Coronabedingt zuhause festsitzen, werden wir heute endlich wieder ausgelassen singen und tanzen. Also wir lassen singen und eskalieren dazu mit dem Fuße im Takt wippend auf dem Sofa. Ja, ESC, alte Tradition und so.

Waren früher die ESC-Abende noch mit einer üppigen Schlemmerei verbunden wurden diesmal lediglich eine halbe Lasagne, eine Tüte Chips und ein Apfel vernichtet. Nein, nicht pro Person!

Gut, die Lasagne ist etwas größer ausgefallen…

…aber trotzdem. Wir werden halt alt weise.

Auch in diesem Jahr muss man sich zwar einige Beiträge schönsaufen…

…aber alles in allem isses doch wieder ganz unterhaltsam.

Ach ja: Den italienischen Siegerbeitrag halten die Schnuten für über-, den abgeschlagenen deutschen Beitrag für deutlich unterbewertet.

So, wir werden jetzt unseren Muskelkater vom Tanzen auskurieren. Haben ja wieder ein Jahr Zeit dazu… 😉

Gefällt(3)Och nööö(0)

Frühling im Februar

Mal wieder typisch Februar: Sah es vor wenigen Tagen noch so aus…

…zeigt das Thermometer heute 14 Grad, es ist windstill und sonnig. Also ab an unseren Hausstrand, an den sich trotz des ersten warmen Wochenendes nur recht wenige Menschen verirren. Viel Platz, da können wir uns also mal so richtig lang machen…

…verträumte Blicke auf das extrem ruhige Wasser werfen…

…oder uns einfach nur sauwohl fühlen:

Nach dem Spaziergang gibt es noch das übliche “Wir sind am Strand-Selfie”, natürlich wieder perfekt in Szene gesetzt und technisch hervorragend festgehalten:

Von uns aus darf das Wetter jetzt gerne erst mal so bleiben, aber wir wissen ja, Februar und so…

Gefällt(5)Och nööö(0)

Trash light

Traditionell findet im Januar das Dschungelcamp statt, und ebenso traditionell beginnen wir dies mit Junkfood, in der Regel vom Restaurant zur goldenen Möwe. Trash und Junkfood – das gehört einfach zusammen.

In diesem Jahr findet nur eine – bislang übersichtlich spannende – Dschungelshow statt, quasi Dschungelcamp light. Entsprechend brechen wir auch mit der Tradition und brutzeln uns unser Junkfood selbst:

Wir burgern ja sowieso sehr gerne, seit geraumer Zeit überwiegend mit veganen Burger-Pattys. Mittlerweile ist die Auswahl groß und die Qualität größtenteils wirklich gut. Meist greifen wir auf die Pattys von Beyond Meat oder der Lidl-Hausmarke zurück, aber auch die Mühlen-Pattys sind zu empfehlen, zumal man diese direkt aus dem Tiefkühler in die Pfanne werfen kann.

Alles ist auf unseren Burgern allerdings nicht vegan – solange es keine wirklich schmackhaften Milch-Ersatz-Produkte gibt bleibt der Käse richtiger Käse, und die Mayo richtige Mayo. Also, liebe Ersatzprodukt-Designer, stellt euch der Herausforderung!

Wir werden die “Ersatzshow” natürlich die nächsten 14 Tage verfolgen, freuen uns aber jetzt schon auf das nächste Jahr, wenn es dann hoffentlich wieder in den australischen Dschungel geht. Dann “feiern” wir das Opening auch wieder mit “richtigem” Junkfood. 😉

Gefällt(2)Och nööö(0)

Trash!

Die Schnuten sind ja bekennende Liebhaber von Trash – sowohl bei Formaten wie dem Dschungelcamp – nein, ans Sommerhaus der Stars haben wir uns noch nicht rangetraut, im nächsten Jahr dann – als auch bei Filmen. Gestern gab es zum Beispiel “die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen”, aber das war eigentlich zu viel Bombastgeballer und zu wenig abgedreht. Deutlich trashiger ist da doch “Guest House Paradiso”, ein Film des englischen Komiker-Duos Rik Mayall und Adrian Edmondson.

Der Film wurde im Guardian als “schlechtester Film des Jahrtausends” bezeichnet, und so ganz unverständlich ist diese Einstufung nicht. Aber: Es gibt Filme, die sind einfach so schlecht, dass sie schon wieder richtig gut sind. Guest House Paradiso gehört unserer Meinung nach dazu, und wer mutig genug ist kann ihn sich bei Amazon Prime ansehen. Kleine Empfehlung unsererseits: Macht das nicht nüchtern! 😉

Gefällt(3)Och nööö(0)

Ballon

Passend zur 30jährigen Einheitsfeier schauen sich die Schnuten “Ballon” an, die Bully Herbig-Verfilmung der Ballonflucht aus der DDR vor über 40 Jahren. Eine spannende, wirklich gelungene Umsetzung einer völlig irren Geschichte.

Die gegen Ende des Films kurz gezeigten Szenen der berühmten “Ausreise-Verkündung” von Genschman führt bei den Schnuten übrigens auch nach über 30 Jahren noch zur Gänsehaut, ebenso wie die Bilder und Berichte von der Maueröffnung. Und ja, auch wenn nun wirklich nicht alles optimal verlaufen ist, sind wir froh über die Wiedervereinigung. Nicht nur, weil wir sonst wohl kaum in dieser wunderschönen Gegend wohnen könnten…

Es gibt über die Ballonflucht noch eine weitere Verfilmung, “mit dem Wind nach Westen”, eine Disney-Produktion aus dem Jahr 1981. Die hat Stefan tatsächlich noch hier rumliegen, damals vom Fernseher auf VHS aufgenommen und später auf DVD kopiert. Die schauen wir uns dann zur 40jährigen Einheitsfeier an. Naja, vielleicht doch schon etwas früher… 😉

Gefällt(4)Och nööö(0)

Untergangsritual

Hin und wieder fahren wir bei schönem Sommerwetter abends ins übernächste Dorf um dort Zeuge eines putzigen Rituals zu werden:

Da traut sich nämlich der scheue Tourist aus seiner Höhle und begibt sich, allein oder in kleinen Gruppen, zum Strand um dort den Untergang der Sonne zu feiern.

Gerne versucht er dabei, ehrfürchtig beschwörende “Ahhhs” und “Oooohs” murmelnd, diese Augenblicke mit modernen kleinen Kameras festzuhalten, um die so entstandenen Werke umgehend mit der ganzen Welt zu teilen, auf dass dies mit nach oben gestreckten Daumen, kleinen Herzen und gelben, lachenden Gesichtern honoriert werden möge – gleichwohl verdrängend, dass solche Fotos nicht mal ansatzweise die Größe und Erhabenheit dieses Moments widerspiegeln.

Um den scheuen Touri bei seinem Ritual nicht zu stören oder gar in die Flucht zu schlagen halten wir uns ein wenig abseits und genießen unsererseits den Blick aufs Wasser – einen Blick, den wir jeden Tag haben könnten, wären wir nicht zu faul für die zehnminütige Anfahrt.

Kaum ist die Sonne untergegangen ist das Schauspiel aber auch schon wieder vorbei und der scheue Tourist zieht sich, andächtig schweigend oder erregt schnatternd, wieder zurück in seine Höhle.

Lediglich ein paar Unerschrockene versuchen mit Hilfe eines Feuers die Sonne zu beschwören, auf dass sie auch am nächsten Tag wieder am Himmel scheinen möge.

Wir Einheimische wissen natürlich, dass dieses Ritual keinerlei Auswirkung auf die Sonnenstrahlen des nächsten Tages haben wird, aber wer wären wir, den Aberglaube dieser possierlichen Touris in Frage zu stellen. Schließlich wollen wir auch in Zukunft diese kleinen Racker, die vor diesem Sommer fast schon vom Aussterben bedroht schienen, und ihre putzigen Rituale beobachten…

Gefällt(6)Och nööö(0)

Obst ist gesund

Zur gesunden und ausgewogenen Ernährung, für die wir ja bekannt sind, gehört natürlich auch Obst, gerne mal zum Dessert. In diesem Fall frische Ananas:

Um das Ganze ein wenig aufzupeppen wurden die Scheiben in Zucker und Honig angebraten. Und mit weißen Schoko-Streuseln garniert. Und da wir ja auf die Gesundheit achten haben wir auf die Sahne verzichtet. Naja, also eigentlich eher, weil uns zu spät eingefallen ist, dass Sahne hervorragend dazu passen würde.

Übrigens sehr, sehr lecker. Und ein bisschen süß. Also eigentlich extrem süß. Aber halt Obst, und damit gesund. 🙂

Gefällt(5)Och nööö(0)

Geschmacksneutralität

Nicht nur, dass diese Veggie-Pizza durch vollkommene Abwesenheit jeglichen Geschmacks “glänzt”, sie absorbiert auch noch den Geschmack jeder Beigabe wie Würze, Käse und weiterem Belag.

Auch wenn wir der Tatsache, dass man tatsächlich eine so vollkommen geschmacksneutrale Pizza überhaupt herstellen kann, einen gewissen Respekt zollen, werden wir in Zukunft doch darauf verzichten…

Gefällt(2)Och nööö(0)