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Hochstapler

Geschrieben am 30.11.05 von Schnuten, Kategorie: Waldgeflüster. 0 Kommentare.

HochstaplerAls Sesselpupser Mensch mit Büroambitionen glaubt man gar nicht, welch körperliche Anstrengung einem das Aufschichten von so einem bisschen Holz abverlangt. Fest steht allerdings, dass wir uns für den nächsten Winter bessere Stapelvorrichtungen basteln müssen.
Brennholz wird übrigens für gewöhnlich in Raummetern abgemessen. “Ein Raummeter (RM) ist die in einen Kasten (1m x 1m x 1m) hineinpassende Holzmenge in Form von Scheiten oder Rundhölzern”. Da beim Stapeln natürlich einiges an Lufträumen zwischen den Holzstücken auftritt ist ein Raummeter nicht gleich ein Kubikmeter. Umrechnungsfaktor ist 0,8, d.h. unsere 3 Raummeter entsprechen 2,4 m³. Wir sind übrigens selbst gespannt, wie lange wir mit dem Holz auskommen…

Schlickrutscher

Geschrieben am 30.11.05 von Schnuten, Kategorie: Waldgeflüster. 2 Kommentare.

Wieder ein neues Kapitel im Buch “Erfahrungen sammeln durch Versuch und Irrtum”: Da Wolfgang ja sowieso die Spülmaschine abholen wollte konnte er uns, sofern er denn durch Matschkurve kommt, auch mal kurz den Hänger mit dem Holz in die Scheune ziehen. Nun, er kam durch die Matschkurve - mehr aber auch nicht. Nach vielen Versuchen - erst noch mit, bald schon ohne Hänger - kam der Wagen dann doch wieder aus der Wiese raus. Der Hänger hingegen steht noch weiter von der Scheune weg als vorher. Morgen werden wir uns erst mal Asche aufs Haupt streuen, den Gang nach Canossa bzw. in den ersten Stock antreten und uns für den nächtlichen Lärm entschuldigen. Wolfgang ist mittlerweile hoffentlich mitsamt seinem Auto zuhause angekommen…

 

Matschepampe

Haus- und Hoftag

Geschrieben am 29.11.05 von Schnuten, Kategorie: Schnutiges. 1 Kommentar.

Heute bleiben die Schnuten zu Hause und rödeln, was das Zeug hält - schließlich soll zur Einweihung ja alles (halbwegs) fertig sein. Die Lampen in Küche und Wohnzimmer sind zwar noch nicht aufgehängt (was weniger an der rieselnd entgegenkommenden Decke als vielmehr an den kreativ gestalteten Anschlüssen liegt - wir bräuchten in den nächsten Tagen einen hilfsbereiten erfahrenen oder mutigen Elektrofachmann), aber wieder ist einiges an Kartons weg. Dummerweise fehlen diverse Ladekabel, so dass die Telefonanlage immer noch nicht ganz konfiguriert ist. Aber morgen ist ja auch noch ein Tag. Und übermorgen. Und.....

Winterfreuden

Geschrieben am 27.11.05 von Schnuten, Kategorie: Waldgeflüster. 0 Kommentare.

Auf unserer Rückfahrt von Danielas Umzug wundern wir uns ein bisschen, dass wir den einen Wagen der Nachbarn am Wegesrand stehen sehen - ca. 2 Kilometer vom Haus entfernt. Na gut, es hat zwar ein wenig kräftig geschneit, aber so sehr, dass man nicht mehr weiterkommt? Oppa fräst sich dann auch recht gut durch bis zum Häuschen, allerdings blockiert der andere Nachbarswagen quasi als Stoppschild den Weg zur Scheune - dieser ist nämlich unbefahrbar geworden. Heute Morgen erfahren wird dann, dass am späten Freitag Abend ein Baum die Nachbarn an der Weiterfahrt gehindert hat - sie durften dann einen kleinen nächtlichen Spaziergang durch den Schnee genießen. Wären wir etwas später nach Duisburg aufgebrochen, hätte Daniela bei ihrem Umzug auf unsere Hilfe verzichten müssen. Pech Glück gehabt! Und was lernen wir aus dieser Sache? Immer im Auto festes Schuhwerk, eine geladene Taschenlampe und das Yps-Survival-Set mitführen!

Winterfreuden

Ob wir dann heute noch zur Ausstellung von Anne nach Dalheim kommen steht zur Zeit noch nicht fest… Tauwetter sei Dank gibt’s noch einen Besuch bei Annes wirklich schöner Ausstellung in Dalheim.

Noch ‘n Umzug

Geschrieben am 26.11.05 von Schnuten, Kategorie: Schnutiges. 2 Kommentare.

UmzugshelferAm Freitag Abend geht es, begleitet von heftigem Schneefall, ab nach Duisburg, wo wir Daniela beim Umzug helfen dürfen. Abends werden lediglich das Wasserbett abgebaut und ein paar Regale abgeschraubt, so richtig geht’s erst am Samstag los - und zwar wiederum mit sehr viel Schnee. Schlitternde Bremsversuche mit dem LKW lassen für den Tag nicht all zu viel gutes verheißen und Benedikt dankt dem Esso Konzern für die freundliche Bereitstellung einer Tankstelleneinfahrt - sonst wären LKW und Oppa schon vor Beginn des Umzug hinüber gewesen. Drei der Helfer haben sich mit Grippe bereits entschuldigt, Matthias sitzt, nachdem er dann doch noch mal aufgewacht ist, stundenlang im Zug auf dem Mönchengladbacher Hauptbahnhof rum (irgendwie scheint die Bahn jedes Jahr aufs Neue vom Winter überrascht zu werden), und die anderen Helfer schleppen, was das Zeug hält. Benedikt und Stef räumen den LKW zum Glück gut ein, so dass lediglich eine Fahrt nach Frechen notwendig wird (und die Möbel später tatsächlich auch Danielas eher rustikale Brems- und Wendemanöver unbeschadet überstehen). Die ein oder andere eher suboptimal geregelte Sache bringt die Schnuten übrigens auf die Idee, einen kleinen “Umzugshelfer” zu schreiben…

Dann geht es ab Richtung Frechen, und je näher wir Richtung Köln kommen, um so weniger ist vom Schnee zu sehen. Frechen selbst scheint entweder eine noch bessere Fußbodenheizung als Duisburg zu haben, oder es war dort tatsächlich die ganze Zeit trocken. Nun wird die neue Wohnung bestaunt, und mit voller Freude Hoffnung, bald fertig zu werden, wird der Krempel in den zweiten Stock geschleppt. Wer übrigens bei unserem Umzug meinte, wir hätten (zu) viel Kram, der hätte spätestens jetzt seine Meinung revidiert…

So langsam lässt dann auch die Kraft nach, die letzten schweren Brocken werden für Danielas extra aus Stuttgart angereisten Kollegen übrig gelassen, und gegen 20.30 können wir tatsächlich sagen “geschafft”! Auf dem Heimweg wird es dann von Kilometer zu Kilometer weißer, und Oppa schafft es zum Glück auch bis vor das Haus - zur Fahrt in die Scheune wäre wohl ein Schneepflug erforderlich gewesen…

Dann sind nur noch eine heiße Badewanne bzw. ein warmes Dinkelkissen auf dem schmerzenden Rücken, eine Tasse wärmende Suppe und ein paar entspannte Minuten vor dem Ofen angesagt, zu allem anderen sind wir einfach zu fertig. Wer in den nächsten Wochen einen Umzug vor hat darf ihn gerne machen - aber ohne uns! Den schweren Tag beschließen die Schnuten denn auch mit einem völlig erledigt klingenden “örks”…

Erster Schnee

Geschrieben am 25.11.05 von Schnuten, Kategorie: Waldgeflüster. 0 Kommentare.

 

Schnee

Wärmende Erfahrungen

Geschrieben am 24.11.05 von Schnuten, Kategorie: Waldgeflüster. 0 Kommentare.

Wir verfügen hier über eine recht moderne und auch leistungsstarke Ölzentralheizung. Aber das Haus ist nun mal 80 Jahre alt, und da ist, moderne Fenster hin oder her, die Isolierung einfach nicht die allerbeste. Zum Glück steht ja in unserem Wohnzimmer ein Ofen, der nicht nur sehr gut, sondern auch sehr angenehm wärmt. Aber natürlich stellen sich da so diverse Fragen, zum Beispiel: Welches Brennholz wird am besten verwendet? Wo bekommt man es her? Wie wird es am sinnvollsten aufgeschichtet? Auch im Gebrauch des Ofens machen wir so langsam unsere Erfahrungen, wir müssen Dinge neu lernen, die für unsere Vorfahren, die mit nichts anderem heizten, völlig normal waren: So sollte ein Ofen eben nicht erst angemacht werden, wenn man sich nach erledigtem Wasserbettaufbau ausruhen will, sondern bereits vorher - schließlich braucht er gut anderthalb Stunden, bis er so richtig warm ist. Und so schön es auch ist, den lodernden Flammen zuzuschauen, bei geöffneter Front zieht der Ofen so gut, dass es im Zimmer eher wieder kühler wird. Wir werden wohl noch eine ganze Zeit lang viele Erfahrungen sammeln. Ist doch auch ganz schön... ;)

Leben wie damals?

Geschrieben am 23.11.05 von Schnuten, Kategorie: Waldgeflüster. 0 Kommentare.

Viele Menschen wünschen sich ein “Leben wie anno damals”, wo angeblich mehr Menschlichkeit und weniger Technik herrschten. Es gab wohl vor Kurzem auch ein paar Dokuserien im Fernsehen, in denen Familien wie um die (vorletzte) Jahrhundertwende lebten. Nun, liebe Nostalgiker, lasst euch gesagt sein: So romantisch und nett wir das Leben hier so “weit ab von der Zivilisation” finden, so froh sind wir doch, eben nicht ausschließlich auf einen Holzofen in einem einzigen Zimmer angewiesen zu sein (auch wenn der zur Zeit die wichtigste Wärmequelle ist), und so schön es auch ist, den Gang zum Briefkasten mit einem Herbstspaziergang zu verknüpfen, so freuen wir uns doch sehr, Einkäufe mit dem Auto tätigen zu können. Wir genießen unser “neues Leben” hier sehr - allerdings sind wir doch froh, dies heute und nicht vor 100 Jahren zu leben. ;)

Lindenhof-Galerie

Geschrieben am 22.11.05 von Schnuten, Kategorie: Galerien. 0 Kommentare.

Endlich gibt es eine Galerie mit Bildern vom Lindenhof!

Familienfrühstück

Geschrieben am 20.11.05 von Schnuten, Kategorie: Schnutiges. 1 Kommentar.

Benedikts Mama und Schwester kommen zum kleinen Familienfrühstück vorbei. Ja, die Liste der Gäste, die uns im neuen Heim besucht haben, wächst und wächst. Wir überlegen noch, demnächst Wartemarken auszugeben. ;)

 

Familienfruehstueck

Die Zeit, in der Benedikt unterwegs ist um sein Wasserbett abzuholen (keine Bange, Wolfgang, zum Grünkohlessen ist er wieder zurück!) nutzt Stefan, um das ein oder andere in der Wohnung noch ein-, aus- oder aufzuräumen. Damit es Ulla demnächst noch gemütlicher findet… ;)

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