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Das war’s jetzt

Geschrieben am 29.03.09 von Stef, Kategorie: Schnutiges, Misc. 0 Kommentare.

So, hier wird es nix Neues mehr geben. Nach einem Angriff auf den Server haben wir beschlossen, die Schnutenseite in HTML zu kovertieren und hier wieder hinzustellen - als nette Erinnerungen an schöne und aufregende Zeiten. Viel Spaß beim Stöbern in der Vergangenheit wünschen

die Schnuten!

Und hin und wieder taucht die eine Schnute auch bei der anderen Schnute auf - zumindest im StefBlog.

Die traditionelle schnutsche Silvesterverkündigung

Geschrieben am 4.01.09 von Stef, Kategorie: Schnutiges. 0 Kommentare.

Fast schon traditionell besucht der Benedikt den Stefan über Silvester in Berlin.

Ein Gericht leckerer als das andereDer letzte Abend vor Benedikts Heimreise sollte stilvoll beim Stamminder zelebriert werden. Mit bangem Blick - bereits Benedikts Anreise hatten wir dort feiern wollen, aber die geschlossenen Rolläden schienen den Gerüchten ob einer Geschäftsaufgabe weitere Nahrung zu geben - schauten wir um die Ecke, und siehe da, es brannte Licht und sah aus wie immer: Gleiche Aufmachung, gleiche, schlichte Einrichtung, gleiche Volksmassen, gleicher Name - aber nur draußen. Neu waren Karte und Inhaber, und wo - immer noch - Prince drauf steht ist jetzt Shakty's drin. Eine - entscheidende - Neuerung fiel ausgerechnet Fleischfan Benedikt zuerst auf: Die Rubrik “Hauptgerichte vegetarisch” hatte er noch souverän übersprungen, aber als es als Alternative zu den vegetarischen lediglich vegane Gerichte gab dämmerte es ihm: Fleisch Fehlanzeige! Seiner ersten Reaktion “ooops” folgte Reaktion Nummer zwei: Qool! Da Stef der vegetarischen Küche sowieso zugetan ist ließen wir uns also auf das Abenteuer ein...

Dieses Abenteuer begann mit der riesigen Vielfalt auf der Karte: Statt der obligatorischen indischen Auswahl - vier Fleischsorten mit sechs Beilagen macht vierundzwanzig Gerichte - war hier jedes Gericht eine eigene Kreation - vom einfachen Linsencurry über Bällchen aus frischgehacktem Gemüse in exotischer Sahnesoße mit Sesam bis hin zu frischen Bananen mit Mango in Mandel-Cashewkernsoße - da ist Vorstellungsvermögen gefragt. Und Entscheidungswille. Irgendwo in den Weiten dieser Entscheidungsfindung reifte in uns die Idee, die Tradition der Schutenschen Gastronomietests wieder aufleben zu lassen. Da unser Stammessen - Currywurst spezial mit Pommes - nicht vorrätig war entschieden wir uns in Lecker, lecker Essenunserer großen Bescheidenheit letztlich für Tomatensuppe, Linsencurry, Palak Panir, frisches Gemüse in scharfer Currysoße, Bananenkorma mit Rosinen und Nüssen in Currysoße (zu essen in exakt dieser Reihenfolge!), Salat, Reis, Brot, Papadam, Tamarindensoße und ein kleines Dessert. Dem Mangolassi zur endgültigen Sättigung folgte - als krönender Absch(l)uss - der Mangolikör. Die oben erwähnte Reihenfolge, in der die Hauptgerichte zu essen seien, wurde vom Inhaber streng überwacht und wenn notwendig auch korrigiert. Und wir müssen gestehen: Er hatte recht, denn in genau dieser Reihenfolge entfaltet sich der Geschmack der diversen Köstlichkeiten am besten! Überhaupt fand ein reger Austausch an Tipps - Merke: Auf kalten Tellern kühlt das Essen schneller ab - und Feedback - hat's geschmeckt? Ist der Preis angemessen? Sind die Tischdecken hübsch genug? - statt. In seiner Red- und Rührseligkeit erinnerte uns der Inhaber an einen alten, runden Bekannten... Nur jünger. Und schlanker. Und brauner.

Aber wir waren ja noch beim Essen: *Beweihräuchermodus on* Schon die Suppe erhielt ob der Cremigkeit und des angenehm frischen - aber angenehm dezenten - tomatigen Geschmacks das bestmögliche Lob: Benedikt aß sie auf! Das srilankische Linsencurry war nicht nur vegan sondern auch schmackhaft - auch wenn Stef bei Linsengerichten eher die eritreischen Variationen bevorzugt. Der Käse beim Palak Panir war außen angenehm kross, und dass der Spinat frisch zubereitet war hätte der Koch gar nicht mehrfach erwähnen müssen, wir hatten es auch so bemerkt. Die Speisefolge schrieb vor, dass wir als nächstes das Sabzi zu uns zu nehmen haben. Diese bunte Gemüsemischung in Currysoße - mit Ingwernote, wie Konzentrierter GenussBenedikt anmerkt - war leicht scharf bestellt und traf genau in das schmale schnutsche Schärfeerwartungsspektrum. Schließlich kamen wir zum - wahrscheinlich vom Koch noch sehnlicher als von uns erwarteten - Höhepunkt des Menus: Dem Bananenkorma mit Rosinen und Nüssen in Currysoße. Kochbananen waren für uns beide ein völlig neues Geschmackserlebnis. Ausdrücklich erwähnen möchten wir die Soße : Sie war ausgesprochen lecker und harmonierte hervorragend mit den Bananen und rundete ob ihrer lieblichen Schärfe und der Konsistenz den Rundgang durch die srilankisch-indische Küche hervorragend ab.
Von den Beilagen sollten wir als erstes den Reis erwähnen. Nicht weil der irgendwie hervorstach sondern einfach weil er erwähnt sein sollte. Mehr als nur erwähnen wollen wir den die das Bathura, ein frittiertes veganes Fladenbrot, vielleicht nicht gerade kalorienarm, dafür sehr lecker - vor allem mit der Tamarindensoße - ein für Benedikt bislang unbekanntes Wort. Das bescheidene Menu gewährte uns nur einen kleinen Einblick in die Vielfalt der dortigen Küche, aber wenn es sich hier um einen offiziellen Test handelte, hinge ab heute Abend die Messlatte hoch - gerade in Bezug auf Frische und Auswahl. *Beweihräuchermodus off*

Geschmacklich war alles hervorragend, negativ anmerken könnte man lediglich, dass der Salat zu einem unkonventionellen Zeitpunkt serviert wurde und die sinkende Temperaturkurve des Essens den Genuss mit der Zeit etwas minderte. Dass das Dessert durch Abwesenheit glänzte hatten wir in unserem Zustand über den Mangolikör übersehen.

Wegen des einsetzendes Schneefalls haben wir übrigens diesmal auf die Einstufung in die - gleichwohl geliebten und gefürchteten - Bewertungskriterien unseres Pommesbudentests verzichtet.

Fazit:

Wer die Vielfalt der vegetarischen Küche kennenlernen, Einblicke in das lebendige indische Familienleben und der Berliner Nachbarschaftspflege erhalten oder einfach mittendrin statt nur dabei sein möchte, der sollte sich einen Besuch im Shakty's keinesfalls entgehen lassen! Liebhaber der indischen, srilankischen, vegetarischen oder veganen Küche erst recht nicht. Und auch für die Nachbarschaft wäre unser kommunikativer Wirt sicherlich ein belebend-verbindendes Element. So wünschen wir den Betreibern von Shakty's nun deutlich mehr Glück und Durchhaltevermögen als ihren Vorgängern, aber mit der hier veröffentlichten, wie immer durch Sachlichkeit und Objektivität bestechenden Kritik dürfte das Volk ja sowieso bald die Bude einrennen!

Shaktys, Tegeler Str. 22, 13353 Berlin, S Wedding, U Leopoldplatz. Geöffnet täglich 11.30 bis 23.00 Uhr.

Outtakes:
Du musst so'n Satz in der Mitte anfangen, da läuft es viel besser. (Benedikt)

Wenn man einen Satz mit “schon” beginnt impliziert dies von vornherein schon mindestens drei Relativsätze. (Benedikt)

S: Ist das zu böse?
B: Naja, man könnte es ein bisschen abschwächen. Aber nicht Übertreiben mit dem Abschwächen!

Krieg ich da drei “zu” unter? Zu uns zu nehmen haben - nicht haben zu hatten. Hä? (Stef, leicht verzweifelt)

Wie war das jetzt im Mittelteil... mit der Polizei? (Beide, mehrfach)

Hm, bei so'ner Menstruation* kommt manchmal schon ne Menge Scheiße raus... (Benedikts Kommentar zu Stefans Mangopommes)

S (Nach langem Betrachten des Textes): Jetzt haben wir beim Sabzi aber erst die Schärfe beschrieben. Und dafür haben wir eine Stunde gebraucht!
B: Ja, gut Ding will Weile haben...

B: Ich befürchte, dass dieser Text ein wenig ausufert. Wir haben schon mal sieben Stunden lang ne Currywurst mit Pommes beschrieben...... (Benedikt)

Und die Hühner pickten (Beide, mehrfach)

Anmerkungen:

  • Menstruation: In Anlehnung auf Intuition nach verbaler Fehlleistung mittlerweile bewusst in Testberichten missbrauchter Begriff für Gedankenfluss.
  • In alter Tradition halten wir uns auch in diesem Text an die langerprobte Schnutsche Kommaregel - alle sieben Zentimeter ein Komma - und empfehlen, je nach Bildschirmauflösung die Kommata entsprechend zu verschieben.
  • Die von uns schon mehrfach gestellte Frage, wie sich denn der Vorgänger in diesem Lokal trotz so weniger Kundschaft halten könnte, ist hiermit beantwortet: Nicht!
  • Die Idee, die Mailadresse schmalesschnutschesschaerfeerwartungsspektrum@schnutenhund.de einzurichten wird nach langer Diskussion ausdrücklich nicht verworfen!

Kommentare zu diesem Beitrag werden gerne hier im Stefblog entgegengenommen!

Frohes Neues

Geschrieben am 1.01.08 von Stef, Kategorie: Schnutiges. 0 Kommentare.

Die Schnuten wünschen all ihren treuen Lesern ein frohes neues Jahr!

Die Schnuten wünschen ein glückliches 2008

Den Jahreswechsel haben wir gemeinsam in Berlin verbracht. Wie er genau vonstatten ging, darüber gibt’s mehrere unterschiedliche Meinungen. Einig sind wir uns darin, dass er uns gefallen hat…

Adventspaaady

Geschrieben am 9.12.07 von Stef, Kategorie: Schnutiges, Galerien. 1 Kommentar.

Die Schnuten sind mal wieder vereint - bei der Adventsparty der Sprengel-WG.

Klick mich


Bilder? Aber sicher doch!

Mal so zwischendurch

Geschrieben am 29.08.07 von Stef, Kategorie: Schnutiges. 0 Kommentare.

Sollte es der ein oder andere Stammleser nicht mitbekommen haben: Hier auf der Schnutenseite passiert zur Zeit nicht all zu viel. Benedikt ist ja nicht gerade für seine täglichen Einträge bekannt, und Stef schreibt seit geraumer Zeit schon in seinem StefBlog. Außerdem gibt es ja auch noch die Seite der Sprengel-WG, wo auch hin und wieder mal der Benedikt auftaucht…

Aber wie meinte schon ein genialer, uns sehr sympathischer pinkfarbener Zeitgenosse?

Heute ist nicht alle Tage – wir kommen wieder, keine Frage!

Eben! ;)

Umzugstipps

Geschrieben am 5.08.07 von Stef, Kategorie: Schnutiges, Umzug. 0 Kommentare.

Nachdem ich jetzt fast alle wichtigen Teile, die ich zum schnellen Wiederfinden schön separat verpackt habe, auch tatsächlich gefunden habe, dachte ich mir, man könnte unseren kleinen Umzugshelfer noch ein wenig aktualisieren. Wenn ich jetzt schriebe, dass wir ihn nicht mehr so schnell brauchen, erhebte sich sowieso schallendes Gelächter. Aber da wir ja - nach wie vor - gerne zur Unterhaltung unserer Leserschaft beitragen, erwähne ich es eben. Also:
Der Umzugshelfer ist aktualisiert, aber wir werden ihn wohl nicht so schnell wieder benötigen……

Die Umzugsgalerie

Geschrieben am 1.08.07 von Stef, Kategorie: Schnutiges, Galerien, Umzug. 1 Kommentar.

Hier sind sie - die Impressionen vom Schnutenauszug.

Angemerkt sei: Wer schleppt knippst selten, von daher sind es nicht all zu viele Bilder. Die aber sind mit Liebe ausgewählt. Auch steht die Chronologie ein wenig zurück, aber unsere - mittlerweile bewährte - Improvisationen machen das ganze sowieso viel spannender. ;)

Viel Spaß beim Anschauen.

Umzüge gut gelaufen

Geschrieben am 30.07.07 von Stef, Kategorie: Umzug. 2 Kommentare.

In aller Kürze: Die Umzüge sind gut gelaufen, die neuen Wohnungen bereits halbwegs eingerichtet… und der Wald ist Geschichte.

Keine Bange, hier geht’s weiter, die Tage gibt’s auch Umzugsfotos, aber lasst uns erst mal ankommen…

Wir sind dann mal…

Geschrieben am 28.07.07 von Stef, Kategorie: Schnutiges, Umzug. 0 Kommentare.

Die Computer abbauen, Frühstück für die Helfer richten, auf den “Chauffeur” zum Transporterholen warten… und darauf hoffen, dass es sich vor dem Beladen ausgeregnet hat. Hütte schrubben, Auto beladen, Wohungsübergabe… und dann ab. Der nächste Eintrag kommt dann wohl nicht mehr aus dem Wald… ;) Man möge uns ein oder zwei Daumen drücken.

Und ein Hinweis an die lieben Helfer: Ja, der Umzug findet auch bei dem Sauwetter statt!

Schusselig

Geschrieben am 27.07.07 von Stef, Kategorie: Umzug. 0 Kommentare.

Memo an uns beide: Im Umzugshelfer ergänzen, dass man das Werkzeug - ja, auch den Akkuschrauber - erst zum Schluss einpacken sollte. Ganz zum Schluss! Und beim nächsten mal auch die Punkte 5 und 8 beherzigen. *soifz*

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